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ABU Aktuell

Weihnachtsbäume bei der ABU

Im letzten Jahr wurden viele Interessenten fündig.Es ist wieder soweit. Weihnachten steht vor der Türe.

Wie schon bei den erfolgreichen Weihnachtsbaumaktionen der vergangenen Jahre, werden auch in diesem Jahr bei der ABU wieder Weihnachtsbäume gegen eine kleine Spende abgegeben. Die diesjährige Aktion findet am Samstag den 15.12.2018 ab 10:00 Uhr bei der ABU statt und dauert solange der Vorrat reicht.

Bei den Bäumen handelt es sich um unbehandelte Fichten direkt aus dem Arnsberger Wald. Dort werden sie aus den Bachtälern der Großen und Kleinen Schmalenau sowie der Heve entnommen, damit sich dort wieder naturnahe Erlenauwälder entwickeln können. Mit einer solchen "Weihnachtsbaumfichte" kann man also das Schöne mit dem Nützlichen verbinden. Der Erlös dieser Spendenaktion fließt direkt wieder in den Naturschutz im Arnsberger Wald.

Bei Glühwein, heißem Apfelsaft und Plätzchen kann man sich über diesen Aspekt des Naturschutzes sowie über die Arbeit der ABU im Allgemeinen informieren.

Lippe Film des Landesfischereiverbandes

Der Landesfischereivernd NRW lässt momentan einen Film über die Lippe und die Menschen (und Rinder) am Fluss drehen. Dabei sind auch die Auerochsen der ABU in der Klostermersch. Mit etwas Heu ließen sie sich schnell überreden, an der Lippe zu posieren. Am und im Wasser und zuletzt auch noch mit einem malerischen Sonnenuntergang waren sie ein wunderschönes Motiv.

 Auch der Bulle ist dabei (M. Scharf)Laura assestiert als Kamerakuh (M. Scharf)Aufnahme der Herde mit der LippeSonnenuntergang in der Klostermersch (M. Scharf)

Vortrag: Greifvögel in NRW

Rotmilan (Foto: Jens Brune)Am Donnerstag, den 06.12.2018, um 19:30 Uhr lädt die ABU zu einem Vortrag von Jens Brune, Leiter der Arbeitsgruppe „Greifvögel“ der nordrhein-westfälischen Ornithologengesellschaft über das Thema „Greifvögel in Nordrhein-Westfalen“ ein.

Die Arbeitsgruppe Greifvögel der NWO bearbeitet seit 46 Jahren die in Nordrhein-Westfalen vorkommenden Arten Mäuse­bussard, Habicht, Sperber, Rot- und Schwarzmilan, Wespenbussard und Baumfalke. Seitdem werden regelmäßig Kontrollen bekannter Horste durchgeführt. Die Ergebnisse erlauben Rückschlüsse auf Verbreitung, Bestandsentwicklung und Reproduktion der einzelnen Arten. Sie bilden gleichzeitig die wesentliche Grundlage für die Erstellung der Roten Liste, sind aber auch auf Grund der zunehmenden Zahl von Eingriffen in die Landschaft von besonderer Bedeutung. Der Vortrag fasst den aktuellen Wissenstand über die Bestände unserer Greifvögel zusammen.

Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr in der Biologischen Station der ABU in Bad Sassendorf - Lohne, Teichstraße 19.

"Arbeits"einsatz in der Disselmersch

Ein intakter Sichtschutz ist für gute Beobachtungsmöglichkeiten wichtig (Foto: J. Drüke)Am gestrigen Samstag fand wieder ein Ehrenamts-"Arbeits"einsatz in der Disselmersch statt. Die letzten starken Winde haben den Sichtschutz am Aufgang zur Beobachtungshütte stark "ramponiert". In einem ersten Arbeitseinsatz wurde nun von ABU-Ehrenamtlichen begonnen, den Sichtschutz zu reparieren. Er ist wichtig, damit man in die Beobachtungshütte gelangen kann, ohne die Vögel aufzuscheuchen.

Wir entschlossen uns, den Sichtschutz umzubauen. Weg mit der alten Schilfmatte und Aufbau eines Sichtschutzes mit Schnittgut aus dem Kopfweidenschnitt. So entsteht nach und nach ein naturnaher Sichtschutz und das Schnittgut ist gut verwendet.

Neben der Arbeit kommt bei den Arbeitseinsätzen auch der Spaß nicht zu kurz.

Vom Wind ramponierter Sichtschutz (Foto: B. Beckers)Material für den Neuaufbau des Sichtschutzes muss her (Foto: B. Beckers)Jetzt kann es losgehen (Foto: J. Drüke)Das ist aber hoch (Foto: J. Drüke)Fertig. In diesem Abschnitt des Aufgangs ist der Sichtschutz wieder wirkungsvoll (Foto: J. Drüke)

Westfälisches Wiesenweihen-Männchen ist seinem Überwinterungsgebiet am Niger treu

Das besenderte Wiesenweihen-Männchen Hubertus brütete 2017 erfolgreich bei Echtrop, erreichte sein vorjähriges Brutgebiet zu spät (Ende Mai) und hielt sich dann in der Brutsaison 2018 unauffällig vor allem im Bereich Neuengeseke-Oberbergheim als Nichtbrüter auf, wie mindestens zwei weitere adulte Männchen in der Hellwegregion. Das erste afrikanische Überwinterungsgebiet war das gleiche wie im vorherigen Jahr. Am 16. Oktober erreichte er sein zweites, 450 km westlich davon gelegene Wintergebiet, westlich des Niger-Innendeltas in Zentral-Mali. Dies ist der gleiche Bereich, in dem er 2017 zu dieser Zeit unterwegs war. Mindestens bis zum 14. November hielt Hubertus sich hier an einem Nebenfluss des Niger auf, wobei er ein regelhaftes Muster zeigt: tagsüber jagt er südlich des Nebenflusses in einem nur knapp 4 km² großen Gebiet, während er nachts 4 bis 5 km entfernt, nördlich vom Nebenfluss schläft (H. Illner nach Infos auf der Internetseite der Niederländischen Wiesenweihen-Stiftung; hier der Link zu der entsprechenden Karte, unter der Überschrift 22-11-2018).
Das Sender-Männchen Hubertus besuchte am 10. Juni 2018 den Brutplatz bei Oberbergheim. Mit diesem Brut-Weibchen war er im Vorjahr unweit entfernt bei Echtrop verpaart; beide Bruten waren erfolgreich (Foto M. Wenner)

Und zum Schluss noch eine Flunder

Zwei Jahre haben drei Elektrofischer Teams die Lippe von der Quelle bis zur Mündung befischt. Ein Team war von der ABU und hatte die Koordination. Um zu beantwoten, wo welche Arten vorkommen und wo sie sich vermehren wurden mehrere Zehntausend Fische gefangen, bestimmt, vermessen und dann wieder zurückgesetzt. Alle arbeiteten nach standardisierter Methode, so dass auch quantitative Aussagen hinreichend genau möglich sind. Die letzte Befischung war Ende Oktober im Mündungsbereich der Lippe in den Rhein bei Wesel. Hier ging uns dann auch eine für uns neue Art ins Netz: eine Flunder. Flundern kommen in allen Küstengewässern Europas von der Ostsee bis zum Mittelmeer vor. Die jungen Flundern wandern gerne flussaufwärts, wo sich bis zum Alter von 4 Jahren im Süßwasser bleiben. Die Fortpflanzung findet nur im Meer statt. In der Lippe ist sie bislang nur im Mündungsbereich zum Rhein vereinzelt nachgewiesen. Zusammen mit der Flunder konnten wir dann 47 Fischarten in der Lippe nachweisen. (M. Scharf)

 Flunder (M. Scharf)Flunder 2Flunder (M. Scharf)Zwei Teams fischen im Mündungsbereich der Lippe. Hier wurden auch die Flundern gefangen.

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Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.