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ABU Aktuell

Illegaler Vogelfang in Südeuropa - Vortrag beim NABU Hamm

Der NABU Hamm lädt am Donnerstag, den 23. November 2017 um 19 Uhr zu einem Vortrag über den illegalen Vogelfang in Südeuropa ein. Illegaler Vogelfang in Südeuropa ist noch weit verbreitet. Vor allem in Frankreich, Italien, Malta und Zypern werden Zugvögel bis heute mit Netzen oder Fallen gefangen. Statt im Überwinterungsgebiet landen die Sänger im Kochtopf. Alexander Heyd vom Komitee gegen den Vogelmord berichtet über die Arbeit für einen besseren Zugvogelschutz im Mittelmeerraum.

Der Vortrag findet im Vereinshaus des NABU Hamm, Haus Busmann, Dasbeck 5 in Hamm statt.

Raubtiere Westfalens - Herbstversammlung der ABU

Fischotter (Foto: H. Vierhaus)Am Freitag, den 17.11.2017, lädt die ABU zu ihrer traditionellen Herbstversammlung in der Geschäftsstelle der ABU, Teichstr. 19 in Bad Sassendorf-Lohne ein. Um 19.30 Uhr beginnt die Versammlung mit einem kurzen Rückblick des Vorsitzenden auf die Arbeit des letzten halben Jahres. 

Im Hauptvortrag des Abends wird Dr. Jan Ole Kriegs vom Naturkundemuseum Münster über die Vorkommen von Fischottern und weiteren Raubtieren Westfalens berichten.

Kurzberichte über die Weißstörche im Kreis Soest und über ein Projekt zur Erfassung der Fischfauna in der Lippe von der Quelle bis zur Mündung, welches die ABU gemeinsam mit dem Landesfischereiverband durchführt, runden das Programm ab.

Gäste sind herzlich willkommen.

Naturkundliches Ehrenamtsforum in Münster

Am 18.11.2017 von 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr findet im LWL-Museum für Naturkunde in Münster ein naturkundliches Ehrenamtsforum statt, zu dem alle naturkundlich Interessierten eingeladen sind. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums des LWL-Museums statt. Nähere Informationen und ein Programm finden sie hier.

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Zwerggänse rasten in der Disselmersch - eine kleine Sensation

Zwerggänse (Foto: B. Beckers)Ausgewilderte junge Zwerggänse im schwedischen Fjäll im Juli 2017. Mehrere Vögel auf dem Foto rasten jetzt in der Disselmersch. (Foto: Kees Koffijberg)Seit einigen Tagen hält sich eine Gruppe von 24 jungen Zwerggänsen in der Disselmersch auf. Die Disselmersch ist ein Lippeauenabschnitt westlich von Lippborg, in dem sich die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege zusammen mit der ABU seit vielen Jahren engagiert. Zwerggänse sind noch nie vorher in der Lippeaue beobachtet worden. Da die Gänse auffällige Ringe tragen, ist bekannt, dass sie aus einem schwedischen Artenschutzprojekt stammen. Auf dem langen Weg von Nordschweden bis ins Überwinterungsgebiet legen die Gänse immer wieder Stopps an geeigneten Rastplätzen ein. Dieses Jahr trägt auch die Disselmersch als Rastplatz zum Gelingen des schwedischen Artenschutzprojektes bei. Vielleicht entwickelt sich in den nächsten Jahren ein Traditionsrastplatz.

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Ausgefischt

Mit einer letzten Nachtbefischung der Lippe bei Hamm - Dolberg ist die große Lippebefischung für dieses Jahr zu Ende gegangen. Wir haben die Lippe von der Quelle bei Lippspringe bis zur Mündung bei Wesel zusammen mit zwei anderen Teams in über 80 Untersuchungsstrecken von je 200 Metern befischt und eine Menge interessanter Ergebnisse über ihre Fischfauna bekommen. So sind mehrere Grundelarten bereits bei Hamm in der Lippe zu finden und werden vermutlich auch in den Kreis Soest weiterwandern. Marmorgrundel, Schwarzmaulgrundel und Kesslergrundel sind über den Rhein-Main Donaukanal aus der Donau in die Lippe gelangt und verdrängen vermutlich Groppe und Schmerle. Eine andere invasive Art, der nordamerikanische Sonnenbarsch, ist wieder aus der Lippe verschwunden. In vielen Abschnitten finden sich Quappen, die vermutlich durch Renaturierung und Wiederansiedlung gestützt, in der Lippe relativ regelmäßig zu finden sind. Auch auf die im Sand lebenden Steinbeißer hat sich die Renturierung positiv ausgewirkt. Sie finden sich in vielen flach überströmten Sandbereichen. etc. (M. Scharf)

Stachelgroppe (M. Scharf)nach Hause (M. Scharf)

Reichen die Singflüge der Feldlerche in die Höhe der Rotorblätter moderner Windenergieanlagen?

Hohe Tötungszahlen von Feldlerchen, die in den letzten Jahren in einigen europäischen Windparks durch systematische Schlagopfersuchen unter Windenergieanlagen festgestellt wurden, veranlassten mich, die Dauer und Höhe von Singflügen der Feldlerche mit einer Stoppuhr und mit einem Fernglas, das mittels Lasertechnik auf etwa 1 m genaue Entfernungsangaben in einem Abstandsbereich von maximal etwa 500 liefert, zu ermitteln. Vom 18. Juni bis zum 21. Juli 2017 erfasste ich an einem Dutzend Stellen in der Hellwegregion lotrecht die maximalen Flughöhen von Feldlerchen beim Singflug: der Mittelwert von 22 Messungen (von mindestens 15 unterschiedlichen Männchen) betrug 171 m, bei einer Spanne von 60 bis 315 m.

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Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.