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ABU Aktuell

Tragen Totalherbizide und Zwischenfruchtanbau zum Rückgang brütender Kiebitze bei?

Wenn man zur Zeit durch die Hellwegbörden fährt, sieht man viele Äcker mit totgespritzter Vegetation. Es scheinen immer mehr Äcker hiermit besprüht zu werden. Hauptsächlich betroffen sind Felder mit Zwischenfrüchten, meist mit Ackersenf als dominierender Pflanze. Das dürfte daran liegen, dass der Zwischenfruchtanbau insgesamt zugenommen hat, v.a. zur Erfüllung der sogenannten Greeningauflagen (für Betriebe mit mehr als 15 ha Agrarfläche). Zudem habe ich den Eindruck, dass ein zunehmend größerer Anteil der Zwischenfruchtflächen mit dem glyphosathaltigen Herbizid "behandelt" wird.
Totgespritzte Zwischenfruchtfläche mit Ackersenf bei Heppen (8.4.2016, H. Illner)

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Volkszählung beim Kiebitz

Kiebitz (Foto: M. Bunzel-Drüke)Jetzt wo sich der Frühling laNatalia Jaworski und Christian Härting organisieren die Kiebitzkartierung und den Kiebitzschutz ngsam einstellt, kann man die schwarz-weißen Vögel mit der markanten Haube und den auffälligen Balzflügen wieder beobachten und die typischen „kiee-wiit“ Rufe hören – die Rede ist natürlich vom Kiebitz. Doch wieviele Kiebitze kommen aktuell im Kreis Soest vor? Um diese Frage zu beantworten, wird die ABU in diesem Jahr den Brutbestand des Kiebitzes erfassen.

Handlungsempfehlung zum Kiebitzschutz

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Exkursion auf den Kleiberg

Die Diskussionen um den Einsatz eines ausrangierten Panzers zur Gestaltung von Lebensräumen für die Gelbbauchunke nimmt die ABU zum Anlass, interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Exkursion auf den Kleiberg am 2. April, 15.00 Uhr einzuladen. Treffpunkt ist an den Pollern am Betonweg nahe der Steinkiste (Körbecker Weg, Soest).

Joachim Drüke, Vorsitzender der ABU: „Wir möchten das Schutzgebiet und einige seiner Bewohner vorstellen und unsere Gründe für die ungewöhnliche Maßnahme erläutern“.

Der Kleiberg ist nicht nur wegen eines der letzten Vorkommen der vom Aussterben bedrohten Gelbbauchunke in Westfalen sehr wertvoll. Die grasigen Lebensräume, die strukturreichen Übergänge von Grasland zu Wald und die Wälder selber sind Lebensraum einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Feldlerchen, Wiesenpieper, Neuntöter und in manchen Jahren auch der Wespenbussard sind typische Vertreter der Vogelwelt, die in der normalen Landschaft immer seltener werden. Typische Pflanzen des Kleibergs sind die Dornige Hauhechel und das Tausendgüldenkraut. Die Beweidung mit robusten Rinder- und Pferderassen soll diese artenreiche Landschaft langfristig erhalten.

Auf einem Teil des Kleibergs weiden ganzjährig robuste Rinder und Pferde. Das Foto entstand am 24.8.2014. (J. Drüke)

Osterspaziergang in die Woeste

Knäkente (Foto: B. Beckers)Die Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz lädt am Ostermontag, dem 28. März 2016 alle Naturfreunde zu einem Osterspaziergang durch die Woeste ein. Der Biologe Ralf Joest stellt auf einer etwa dreistündigen leichten Wanderung das Niedermoor bei Bettinghausen und seine Tierwelt vor. Jetzt im Frühjahr kommen zu den ersten Brutvögeln wie die zahlreichen Gänse, Rohrammern und Kiebitze auch noch Zugvögel wie Löffelenten, Knäkenten, Bekassinen und Kampfläufer, die das Gebiet als Rastplatz und Tankstelle auf ihrem Weg in die Brutgebiete nutzen. Bitte festes Schuhwerk und Wetterkleidung und falls vorhanden ein Fernglas mitbringen. Treffpunkt ist um 09:00 an der Biologischen Station der ABU in Bad Sassendorf Lohne (Teichstraße 19), um 09:15 am Bolzplatz an der Ahsebrücke in Bettinghausen (Einfahrt Antoniusweg/Woesteweg).

Diskussion um einen Panzereinsatz auf dem Kleiberg

Der Einsatz eines ausrangierten Panzers auf dem Kleiberg, einem ehemaligen Standortübungsplatz südlich von Soest, hat zu mehreren kritischen Leserbriefen iin der Lokalpresse geführt. Auch wenn in der vorausgegangenen Berichterstattung der Zeitung bereits einige Gründe für diese Maßnahme genannt wurden, möchten wir diese hier noch einmal darlegen.

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Alles für die Unken

Gelbbauchunken haben es im Kreis Soest nicht einfach. Es gibt kaum noch wassergefüllte Fahrspuren, in denen sie bevorzugt ablaichen. Selbst auf dem alten Militär-Übungsplatz bei Büecke am Stadtrand von Soest fährt kein Militär mehr Fahrspuren in den aufgeweichten Boden, so dass sich dort nur noch wenige Exemplare der hochgradig gefährdeten Art finden. Über die Kreisverwaltung Soest wurde daher ein alter Panzer engagiert, um das zu machen, was Jahrzehnte die Panzer der Belgischen Armee auf dem Übungsplatz gemacht hatten: Fahrspuren fahren, in denen die Gelbbauchunken im Sommer nach Gewitterregen ablaichen können. In dem warmen Wasser können sich ihre Larven dann schnell und ohne Konkurrenz entwicken. Mit Hilfe des alten Panzers und mit Unterstützung einiger Radfahrzeuge ging es dann immer wieder durch den Schlamm, bis tiefe Spuren entstanden waren, in denen sich das Wasser sammeln kann. Und die vor allem so dicht sind, dass sich das Wasser dort über einge Wochen hält. Folienteiche und ähnliches sind ungeeignet, da sie dauerhaft Wasser führen und so Konkurrenzarten anlocken. So hing denn zwei Tage lang das Dröhnen des Panzers (850 PS) über dem Gebiet, so dass einige Besucher schon glaubten, dass die Bundeswehr wieder zurückkommt. Die militärische Nutzung wurde vor 10 Jahren aufgegeben und die NRW Stiftung wird das Gebiet in diesem Jahr übernehmen. Durch die ABU wurden in den letzten 5 Jahren im Rahmen eines EFRE Projektes Wege, Weideflächen, Aussichtspunkte, Infotafeln und vieles anderes dort angelegt, um das Gebiet für Naturschutz und auch Tourismus zu entwickeln. (M. Scharf)

Mit Gewalt und ohrenbetäubenden Lärm wühlt sich der Panzer durch wassergefüllte Pfützen, um sie durch wiederholtes Befahren abzudichten. (M. Scharf)Mit Leichtigkeit zieht sich der Panzer wieder aus tiefen Fahrspuren heraus. (M. Scharf)Plötzlich steht eine Kuh im Weg und die Fahrerin muss anhalten. (M. Scharf)Ein Landrover unterstützt den Panzer und bleibt natürlich stecken. (M. Scharf)Bis ihn der Panzer wieder herauszieht. (M. Scharf)Währenddessen unterhält Bionade Besucher auf dem Aussichtshügel mit Zungenakrobatik. (M. Scharf)Auch ein kleiner DKW Munga will mitmachen und bleibt prompt stecken. (M. Scharf)Die Pferde bestaunen den seltsamen neuen Weidegenossen. (M. Scharf)Panzersperre ? (M. Bunzel-Drüke)Die Versorgungsfahrzeuge bilden ein kleines Feldlager. (M. Scharf)Jetzt sind alle wieder weg ... (M. Bunzel-Drüke)

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"Wilde Weiden"

Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.