Aktuelle Beobachtungen

Aktuelle Beobachtungen

19. April 2019

Am westlichen Rand des Golfplatzes, M.-Völlinghausen, in einem Gebüsch minutenlanger Gesang einer Nachtigall (H. Abeler)


Vormittags in der Hellinghauser Mersch am Anglerweg folgende Beobachtungen: Löffelente: 9m, 3w, Schnatterente: 13m, 13w, 5 Blässhühner, Stockente: 4m, 1w, Krickenten: 3m, 3w, 3 Bruchwasserläufer, 1 w Pfeifente, Höckerschwan: 3 ad. und 5 subad., 1 rostgans, 11 Graugänse, 2 Kanadagänse, 1 rufender Kuckuck, 1 Rohrweihe und 2 Paare Kolkraben, die rufend den Beobachtungspunkt überflogen und die zwei Weißstorchbrutpaare (J. Drüke). Am Bettenberg (Westteil der Hellinghauser Mersch) 1 Weißstorch, 5 Kiebitze (mind. 2 brütend), 1 Bekassine, 2 Kampfläufer, 1 Bruchwasserläufer sowie 1 Paar Kolkraben (C. Härting, A. Krämer & J. Brüggeshemke).

Auenlandschaft in der Hellinghauser Mersch am Beobachtungspunkt "Anglerweg". (J. Drüke)Einer der schönsten Weißstorchbrutplätze in NRW ist vom Beobachtungspunkt am Angelerweg auch mit einem Fernglas leicht zu übersehen. (J. Drüke):


In den Ahsewiesen u.a. 2 Kraniche kreisend und dann nach Westen abfliegend, 3 Silberreiher, 6 Bruchwasserläufer, 3 Grünschenkel, 1 Austernfischer, mind. 7 Bekassinen, 1 w Rohrweihe, 1m und 1 w Kornweihe ziehend, auch hier die ersten Nachtigallen (B. Beckers); dort morgens außerdem 8 w Kampfläufer und ein singender Schilfrohrsänger (W. Pott).

Blitzschnelle Brutablösung bei den Weißstörchen (Foto: B. Beckers)Weißstorch im Landeanflug (Foto: B. Beckers)Weißstorch frontal - beim genaueren Hinsehen ein Fremdstorch mit einem Alu-Ring (Foto: B. Beckers)


In der Woeste u.a. 25 Krickenten, 18 Löffelenten, 5 Knäkenten (4;1), 2 Zwergtaucher, 1 Haubentaucher, mind. 10 balzende Kiebitze, 2 Bekassinen, 14 Kampfläufer, 5 Bruchwasserläufer, 2 Dunkelwasserläufer sowie ein balzendes Rohrweihen Paar. Im Lohner Klei mehrere trinkende und badende Wiesenschaf- und Bachstelzen an einer Pfütze, hier auch eine singende Grauammer sowie 1 ad. m Wiesenweihe (C. Härting, A. Krämer & J. Brüggeshemke).

Singende Grauammer auf ihrer Singwarte (Foto: C. Härting)Wasserpfützen in der Landschaft sind ein oft Treffpunkt für verschiedene Vogelarten: hier Wiesenschaf- und Bachstelze im Lohner Klei (Foto: C. Härting)

17. April 2019

In der Disselmersch u.a. 2 Grünschenkel, 1 Bruchwasserläufer, 1 Flussregenpfeifer (M. Bunzel-Drüke)


Erstmals waren heute im April keine Kiebitze mehr im Raum Haarhöfe-Könekenhof-Tommeshof-Oberbergheim zu sehen, obwohl mehrere geeignet erscheinende Äcker vorhanden sind. Aufgrund der mehr oder weniger kontinuierlichen Schrumpfung des Bestandes war das lokale Aussterben abzusehen. Vor 17 Jahren gab es hier noch ein Dutzend Brutpaare. Die Erhöhung potenzieller Brutäcker durch vermehrten Maisanbau infolge des Betriebes einer Biogasanlage änderte nichts an dieser Entwicklung.
1 Rotmilan östlich Oberbergheim auf einem Acker; 1+2+1 Rotmilan gleichzeitig kreisend im Raum Robringhausen-Waltringhausen-Mellrich.
1 Schwarzmilan nordwestlich Altenmellrich.
Jeweils balzende Kiebitze auf frisch bearbeiteten Äckern südlich von Ebbinghausen und südwestlich von Horn. Südlich Ebbinghausen ein ad Paar Rohrweihen (H. Illner).


Auffällig ist in diesem Jahr in der Hellwegregion, dass nach eigenem Eindruck deutlich mehr Zwischenfruchtfelder als in den Vorjahren totgespritzt und wochenlang unbearbeitet liegen gelassen wurden. Auf diesen Äckern scheinen Kiebitze sich trotz geeignet erscheinender Vegetationsstruktur kaum anzusiedeln (wegen Nahrungsmangel?). Eine Rolle könnte dabei spielen, dass totgespritzte, braune Äcker oberflächennah schneller austrocknen (in der Folge geringere Regenwurmaktivität?) als Äcker mit grünen Pflanzen. In früheren Jahren wurden Zwischenfruchtflächen häufiger schon im März mit Grubber oder Egge bearbeitet und boten dann zumindest für einige Tage gute Nahrungsbedingungen für den Kiebitz. Allerdings droht dort getätigten Gelege später die Zerstörung durch die Bestellung, wenn sie nicht markiert und bei den Feldarbeiten umfahren werden. Näheres zu dieser Problematik hier und hier (H. Illner).


 Im Lohner Garten sammelt das Gebirgsstelzen-Weibchen schon fleißig Futter für den Nachwuchs (H. Vierhaus).

An der Ahse in Lohne hat diese Gebirgsstelze ihr Nest (H. Vierhaus)

16. April 2019

In der Disselmersch u.a. 6 Höckerschwäne, 24,14 Löffelenten, 1,1 Spießenten, 4,2 Knäkenten, wenige Stockenten, mind. 100 Krickenten, keine Schnatterenten, 3 Kormorane, 6 Kiebitze, 6 Zwergtaucher, 2 Silberreiher, 1 Graureiher, 1 ad. Lachmöwe, ca. 10 Uferschwalben, 2 Rauchschwalben - und zu jeweils einem Kurzbesuch 1 Wanderfalke (ad., sehr hell), 1 Uferschnepfe, 3 Waldwasserläufer, 1 Hohltaube, 1 Mauersegler (extrem früh, so früh hatte ich noch nie einen) (M. Bunzel-Drüke)

Außerdem 1 Grünschenkel, 1 Dunkelwasserläufer, 1 Bruchwasserläufer, 1 Rotschenkel, auch hier führt das erste Grauganspaar pulli (B. Beckers)

Waldwasserläufer Foto: V. Brockhaus)Kiebitz ärgert den hellen Wanderfalken. (M. Bunzel-Drüke)


Östlich Herzfeld an der Kreisgrenze Soest-Warendorf 1 Paar balzende Schwarzmilane im vorjährigen Revier (C. Härting).


In der Bovenmersch u.a. 3 balzende Kiebitze, 16 Knäkenten, 15 Löffelenten, 12 Pfeifenten, 3 Spießenten; in der Ostmersch u.a. 2 balzende Kiebitze, 1 m Rohrweihe (B. Beckers)


In den Ahsewiesen u.a. 2 Grünschenkel, 3 Kampfläufer, 1 Regenbrachvogel, 2 Silberreiher, 2 Sperber (B. Beckers)

Außerdem ein Großer Fuchs, der überwintert hat, an einer Schlehenblüte Nektar saugend. Eine der Krickenten trägt einen Schnabelring, leider konnte der Gesamtcode nicht ermittelt werden. (V. Brockhaus)

Grosser Fuchs (Foto: Volkmar Brockhaus)Krickenten (Foto: Volkmar Brockhaus)

15. April 2019

Nahe dem Pavillon in den Ahsewiesen 1 Waldohreule und Im Winkel 4 Bekassinen (W. K. Suermann)

 Bekassine (W.K. Suermann)Waldohreule (W. K. Suermann)


Am Enser See: 2 Höckerschwäne (m,w) auf Nest, 2 Graugänse, 12 Kanadagänse (wahrscheinlich 2 Bruten), 1 Grau-Kanadaganshybrid, 3 Rostgänse (2m,1w) auf Nest, 2 Nilgänse, 3 Stockenten (2m,1w), 18 Reiherenten (11m, 7w), 1 Gänsesäger (m), 4 Zwergtaucher, 1 Graureiher, 2 Kormorane, 1 Silbermöwe, 11 Blässhühner (M. Baule)


In der Klostermersch u.a. 8 Höckerschwäne, 32 Kanadagänse, 38 Graugänse, 5 Nilgänse, 1 m Rostgans, 53 Schnatterenten, 26 Krickenten, 31 Stockenten, 1 m Knäkente, 48 Reiherenten, 1 Haubentaucher, 10 Kormorane, 2 Graureiher, 5 Weißstörche (1 Paar brütend, 1 Revierpaar), 4 Mäusebussarde, 1 Wasserralle, nur 7 Blässhühner, 1 Flussregenpfeifer, 20 Bekassinen, 1 Rotschenkel, 1 Grünschenkel, 10 Waldwasserläufer, 7 Lachmöwen, 1 rufender Kuckuck, 1 Eisvogel, 1 Mehlschwalbe, 2 Uferschwalben, 15 Rotdrosseln, 1 m Gartenrotschwanz, 12 Wiesenpieper, 1 Stieglitz, 1 C-Falter (M. Bunzel-Drüke, O. Zimball)

Buntspecht hämmert an trockenem Weidenholz. (M. Bunzel-Drüke)Mit der riesigen Larve des Weidenbohrers (Cossus cossus) - ein Schmetterling - lässt sich der Specht selbst von Fotografen nicht stören. (M. Bunzel-Drüke)Ziemlich schmutziger Storch (M. Bunzel-Drüke)


3 balzende Kiebitze und fliegend 1 w Rohrweihe sowie 1 Rotmilan  im Bereich der beiden neuen WEA bei Hessing-Unterberg II.
1 ad m Rohrweihe nordwestlich Kesseler jagend (H. Illner).


 Mittags waren in der Disselmersch zu sehen 1 Kormoran, 2 Mäusebussarde, 3 Knäkentenerpel, 11 Stockenten, 31 Löffelenten, 84 Krickenten, 62 Bläßhühner, 6 Zwergtaucher, davon 5 dz,2 Haubentaucher, 2 Höckerschwäne, 2 Weißstörche, 8 Kanadagänse, 11 Graugänse, 7 Kiebitze. (U.Kuhls)

x5 2Blaumeise (U. Kuhls)

14.April 2019

In den letzten Wintern waren in den Hellwegbörden Raufußbussarde selten zu sehen. In der Provinz Groningen überwintern sie regelmäßig. Von der Niederländischen Wiesenweihenstiftung wurden in den letzten beiden Wintern dort erstmals Raufußbussarde mit GPS-Sendern versehen. Über die ersten Ergebnisse dieses Projektes ist hier mehr zu erfahren; die Zugwege sind hier anzuschauen.


In der Feldflur nördlich von Altengeseke mind. 300 Wacholderdrosseln gemeinsam mit ca. 20 Rotdrosseln, ~ 40 Staren, 3 Steinschmätzern und mindestens 3 Ringdrosseln auf Nahrungssuche. Südlich Werl-Büderich  an mehreren Stellen rastende Baumpieper (G.u.M. Wenner).

Ringdrossel nördlich von Altengeseke (Foto: M.Wenner)Auf der selben Fläche rastet eine teil leuzistische Ringdrossel (Foto: M.Wenner).Auch diese, wohl vorjährige, Ringdrossel hält sich in unmittelbarer Nähe zu den beiden anderen auf (Foto: M.Wenner).Rotdrosseln nördlich von Altengesecke (Foto: M.Wenner).


An der Niederwerrieser Brücke u.a. 13 Kraniche (H. Regenstein)

Kraniche (H. Regenstein)


Am Hacheney ca. 20 Wiesenpieper (W. K. Suermann)

Wiesenpieper (W. K. Suermann)


 13 Kraniche an der Niederwerrieser Brücke (H. Regenstein)

13. April 2019

Im Anepoth (Goldsteins Mersch) u.a. 3 Waldwasserläufer, 1 Rotschenkel, 1 Flussregenpfeifer, 2 Haubentaucher, mind. 1 Bekassine (B. Beckers)


Heute meine ersten Mehlschwalben und Uferschwalben in der Disselmersch (B. Beckers)


In der Disselmersch, viele verpaarte Schnatterenten (H. Regenstein)

1 11 21 3


In der Woeste Kraniche und Weißstörche (H. Meermeyer)

 Storchennest (H. Meermeyer) Wasserbüffel (H. Meermeyer) Kraniche (H. Meermeyer)


In Dinker am Ahseweg saßen 2 Weißstörche, einer beringt, im Schneetreiben auf dem Horst. Außerdem in einem Baum an der Schwannemühle/Dinker ein Naturhorst mit 2 brütenden Störchen, davon einer beringt.  (I. u. W. Weinelt)

 Horst an der Schwannemühle (I. u. W. Weinelt)Weißstörche (I. u. W. Weinelt)

12. April 2019

1 immature m Rohrweihe bei Schachtrup (H. Illner).


Im Garten in Lohne hielt sich ein Sommergoldhähnchen auf (H. Vierhaus).


In den Ahsewiesen u.a. 1 Rotschenkel, 2 Rostgänse, 2 Blässgänse, die ersten Graugansküken sind geschlüpft (ein Paar mit 5 pulli), 27 Krickenten, 8 Löffelenten, 8 Knäkenten  (B. Beckers)


In der Bovenmersch u.a. 16 Pfeifenten, 6 Spießenten, 13 Löffelenten, 8 Knäkenten (B. Beckers)

11. April 2019

In den Ahsewiesen u.a. ein Zwergtaucherpaar, 8 Nilgänse, 2 Rostgänse (1m, 1w), nur ca 14 Stockenten, 17 Schnatterenten (10m, 7w), 24 Krickenten, 6 Knäkenten (4m, 2w), 7 Löffelenten (4m, 3w), 8 Reiherenten (4m, 4w), mind. 7 Bekassinen, 1 Fischadler durchziehend nach Osten (C. Husband)


Im Hevetal südlich des Parkplatzes Rissmecke zwischen 6:15 und 11:00 Uhr u.a. folgende Beobachtungen: mind. 5 singende Baumpieper, 3 m Schwarzkehlchen, 1 singende Weidenmeise, 2 Grauspechte, 2 Schwarzspechte, mehrere singende Fitisse, 2 Kolkraben und insgesamt 3 Wendehälse (1 Paar im Duett rufend und zeitweise dicht zusammensitzend und weiter westlich im selben Revier wie letztes Jahr ein Rufer) (S. Helmer)

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