Aktuelle Beobachtungen

Aktuelle Beobachtungen

8. April 2018

Rotmilane, in den Ahsewiesen ein toter Höckerschwan unter der Hochspannungsleitung und ein Dunkler Wasserläufer, in Wiltrop ein Steinkauz (W.K. Suermann)

Rotmilane (Foto: W.K. Suermann)abfliegender Rotmilan (Foto: W.K. Suermann)Ein Höckerschwan ist Opfer der Hochspannungsleitung in den Ahsewiesen geworden (Foto: W.K. Suermann)Dunkler Wasserläufer in den Ahsewiesen (Foto: W.K. Suermann)Steinkauz


Frühmorgens bei einer Kartierung in Westereiden u.a. viele singende Feldlerchen, 2 m Schwarzkehlchen, 1 singender Fitis und mein erster Steinschmätzer in diesem Jahr. Außerdem die Reste eines vermutlich geschlagenen Goldregenpfeifers (C. Härting).


Auf der Vertragsnaturschutzfläche bei Hattrop sind die drei Kiebitzpaare zur Brut geschritten (zwei Bruten auf Stoppelbrache, eine im Wintergetreide). Dort auch zwei kreisende Weißstörche. Im NSG Alpbach brüten zwei Kiebitzpaare auf einem lückig aufgewachsenen Rapsfeld, ein Weißstorch sucht Nahrung im Grünland (C. Härting).


Heute nachmittag zogen 1 Rotmilan mit nicht erkennbarer Beute und 2 Mäusebussarde kreisend über Thöningsen hinweg; auch bei Hattrop 1 kreisender Rotmilan. In Berwicke eine Erdköte. In der Innenstadt von Soest ist der Waldkauz-Nachwuchs schon im "Ästlings-Stadium". (T. Thiemann)

Rotmilan mit Beute (T. Thiemann)Erdkröte (T. Thiemann)Erwachsener Waldkauz und Jungvogel (T. Thiemann)


In den Ahsewiesen abends das erste größere Laubfroschkonzert; ebenda auch 4 „Fremdstörche“ in der Nähe der Beobachtungshütte am Berwicker Weg (D. Schmidt)


Gesang eines Baumpiepers östlich von Neuhaus oberhalb der Heve (H. Abeler)


Nördlich von Geseke u.a. 2 jagende wf. Rohrweihen sowie zwei durchziehende Schafstelzen. Bei Mönninghausen eine prall gefärbte m Rohrweihe und ein kurz ansingender Girlitz. An mehreren Stellen singen Mönchsgrasmücken und bei Hörste auch ein Fitis. Am frühen Abend jagt eine Sumpfohreule in der Feldflur nördlich von Dedinghausen (M. Fehn).


In der Disselmersch u.a. 9 Grünschenkel, 3 Kampfläufer, 3 Waldwasserläufer; in den Ahsewiesen u.a. 1 Rotschenkel, 1 Dunkler Wasserläufer, 8 Knäkenten, 1 Moorente (B. Beckers)


Das schöne Wetter mobilisiert zunehmend die Insektenwelt. Auf einer Ruderalfläche zwischen Bad Sassendorf und Lohne ist eine große Zahl von fortpflanzungsaktiven Düstersandbienen (Andrena cineraria) unterwegs. Prompt stellen sich auch Wespenbienen ein, die Brutparasiten der Sandbienen sind. Bei einem ähnlichen Sandbienenspektakel im Wulfes Knapp zeigte eine ihre Nisthöhle ausgrabende Düstersandbiene auf ihrem "Hinterteil" (besser: Abdomen) merkwürdige Schuppen. Diese Biene war"stylopisiert". In ihrem Hinterleib sitzen parasitische Weibchen von Fächerflüglern der Gattung 'Stylops'. Nur ihr Kopf schaut heraus und wartet auf die flugfähigen Männchen dieser sehr merkwürdigen Insektengruppe.

Auf der Fläche bei Lohne halten sich auch wenige der leuchtend grünen Feld-Sandlaufkäfer (Cicindela campestris) auf. Die Art ist bei weitem nicht so häufig wie der Dünen-Sandlaufkäfer (Cicindela hybrida). Und sie lassen sich auch nur ungerne fotografieren, sie fliegen bei der kleinsten Störung auf. Dünen-Sandlaufkäfer dagegen lassen sich offenbar gerne ablichten (H.Vierhaus).

Eine Düstersandbiene bei der hektischen Suche nach einem Platz zur Anlage einer Nisthöhle (H. Vierhaus)Die Wespenbiene Nomada fucata ist schon zur Stelle, um ein Ei im Nest einer Sandbiene unter zu bringen (H. Vierhaus)Eine Düstersandbiene schaut vorsichtig aus ihrer Nisthöhle (H. Vierhaus)Diese Düstersandbiene buddelt noch fleißig und kehrt dabei dem Betrachter ihr doppelt stylopisiertes Hinterteil zu (H. Vierhaus)Ein Feld-Sandlaufkäfer bei Lohne, der mal still hielt (H. Vierhaus)Dieser Dünen-Sandlaufkäfer (C. hybrida) im Wulfes Knapp gefiel sich als Fotomodell (H. Vierhaus)

 

7. April 2018

Im Kerngebiet der Ahsewiesen verweilte am Vormittag ein Trupp von 36 Kranichen. Außerdem 3 Blässgänse, 18 Stockenten, 6 Schnatterenten (4m, 2w), 46 Krickenten, 12 Knäkenten (8m, 4w), 5 Löffelenten (3m, 2w), 1 Spießentenpaar, 1 Pfeifentenpaar. Außerdem noch die 2 Regenbrachvögel, 2 Rotschenkel, 1 w Rohrweihe, 1 Rotmilan, ca. 5 Rauchschwalben (C. Husband, W. Pott)

Am späten Nachmittag außerdem ein nach Süden fliegender Schwarzstorch, 1 Moorente, 4 Zwergtaucher, 2 Waldwasserläufer, 2 Flussregenpfeifer, 2 "fremde" Weißstörche, 1 Silberreiher (B. Beckers)

Um 6:30 Uhr flogen 38 Kraniche ins Kerngebiet der Ahsewiesen. Sie blieben dort länger. (W.K. Suermann) Am Vormittag mehrere balzende Große Brachvögel in den Ahsewiesen und weiterhin mind. 32 Kraniche rastend (H. Regenstein)

Früh am Morgen 38 Kraniche in den Ahsewiesen (Foto: Suermann)Rastende Kraniche in den Ahsewiesen (Foto: Suermann)Großer Brachvogel in den Ahsewiesen (Foto: H. Regenstein)Langweiliges Brutgeschäft: Brüten ... (H. Meermeyer)... Eier wenden ... (H. Meermeyer)... weiter Brüten (H. Meermeyer)


 In der Disselmersch  4 Zwergtaucher, 3 Haubentaucher, 1 Silberreiher, 14 Stockenten, 5 Schnatterenten (3m, 2w), 68 Krickenten, 3 m Knäkenten, 1 m Rotschulterente, 12 Pfeifenten (8m, 4w), 25 Löffelenten (13m, 12w), 6 Spießenten (4m, 2w), 1 w Tafelente, 7 Reiherenten (4m, 3w), 3 Weißstörche,1 Rotschenkel, 1 Waldwasserläufer, 1 m Kampfläufer, 4 Flussregenpfeifer, 1 m Rohrweihe, 1 w Sperber, 5 Bergpieper, ca. 12 Rauchschwalben (C. Husband)

Abends außerdem 8 Zwergtaucher, 6 Kormorane, 1 w Rohrweihe, 10 (6m,4w) Knäkenten, 22 Pfeifenten, 7 Spießenten, 28 Löffelenten, 10 Schnatterenten, 25 Reiherenten, 1 Kiebitz (B. Beckers)


In der Hellinghauser Mersch am Anglerweg 12,8 Löffelenten, 1,1 Knäkenten, mind. 4 Pfeifenten, außerdem Stock-, Schnatter- und Krickenten (M. Bunzel-Drüke, O. Zimball)


In der Woeste der erste rufende Laubfrosch (M. Bunzel-Drüke, O. Zimball)


In der Brinkmersch weiterhin ein Großer Brachvogel (B. Beckers)


Auf dem Maisstoppelfeld bei Bad Westernkotten und dem näheren Umfeld im Gewerbegebiet Wasserturm 2 Stockenten, 7 Paare Kiebitze, 2 Austernfischer, 2 Flussregenpfeifer sowie 1 Kolkrabe, welcher von den Kiebitzen vertrieben wurde. In der Tongrube Esbeck 1 Kleinspecht rufend sowie ein singender Fitis. Bei Dedinghausen 1,3 adulte Rohrweihen mit auffälligen Luftspielen. Bei Mettinghausen ein Trupp aus 35 Bluthänfligen auf vorjähriger Brache. Hier verfolgte eine m ad. Rohrweihe eine andere m Rohrweihe, danach flog erstere zurück in die Lippeaue (C. Härting, J. Brüggeshemke).


Beobachtungen von Rotmilanen: 1 nordwestlich Wamel, 1 nordöstlich Oberbergheim, 1 nordöstlich (über Wald kreisend) und 1 südlich von Waldhausen sowie 1 nördlich Drewer.
1 Schwarzmilan nördlich von Waldhausen über Wald kreisend.
Westlich Menzel 1 Wiesenpieper über einer Dauerbrache singend (H. Illner).


An der Ahse bei Humbrechting zwei Schmetterlinge: ein Kleiner Fuchs und ein Tagpfeuenauge (I. und W. Weinelt)

Kleiner Fuchs (Foto: Weinelt)Tagpfauenauge (Foto: Weinelt)

6. April 2018

In den Ahsewiesen u.a. 5 Blässgänse, mind. 6 Knäkenten, 2 Spießenten, 1 w Rohrweihe, 1 Rotmilan, 2 Rotschenkel, 2 Regenbrachvögel, 1 Waldwasserläufer, 1 Kormoran (B. Beckers). Zusätzlich dazu: 42 Krickenten, 2 Löffelenten, 2 Pfeifenten, 1 m Rohrweihe, ca 50 Wiesenpieper, mind. 7 Bergpieper, 1 Fitis (C. Husband)


In der Ostmersch u.a. 1 Zwergtaucher, in der Bovenmersch u.a. 8 Löffelenten, 2 Schnatterenten, 1 Zwergtaucher (B. Beckers)


Im Winkel u.a. 3 Löffelenten, 2 Schnatterenten, 1 Kiebitz, 1 Waldwasserläufer, 1 Silberreiher; in der Disselmersch u.a. 2 Silberreiher, 5 Graureiher, 44 Krickenten, 8 Spießenten, 9 Pfeifenten, 24 Löffelenten, 1 Kiebitz (B. Beckers). Später auch 1 Haubentaucher, 4 Zwergtaucher, 10 Schnatterenten, ca 70 Krickenten, 2 m Knäkenten, 2 Rotschulterenten (1m, 1w), 10 Schnatterenten, 1 w Tafelente, 3 Weißstörche, 1 Habicht, mind. 5 Bergpieper (C. Husband)


Am Möhnesee morgens u. a. 290 Reiherenten, 2 Samtenten im 2. KJ (darunter ein m), 18 Schellenten (mind. 5 m im 2. KJ, 3 ad. m, 11 w), 8 Zwergtaucher, 110 Haubentaucher, weiterhin eine kleine Brutkolonie des Graureihers mit jetzt 7-8 Brutpaaren, ein Paar Wasseramseln, eine singende Weidenmeise sowie ein Trupp aus 15 Rauchschwalben und 2 Mehlschwalben (W. Pott).

5. April 2018

In der Disselmersch: 1 Rabenkrähe und 1 Haubentaucher (W. K. Suermann)

Rabenkrähe (W.K. Suermann)Haubentaucher (W. K. Suermann)


In den Ahsewiesen: 3 Flussregenpfeifer, 3 Sandregenpfeifer, 2 Kampfläufer, 1 Mäusebussard an einem toten Hasen (W. K. Suermann)

Flussregenpfeifer (W. K. Suermann)Sandregenpfeifer (W. K. Suermann)Kampfläufer (W. K. Suermann)Mäusebussard an totem Hasen fressend (W. K. Suermann)

Im Winkel kletterte ein Gartenbaumläufer im Bereich der Sitzgruppe. (W.K. Suermann)

Gartenbaumläufer (W.K. Suermann)Gartenbaumläufer (W.K. Suermann)


Nördlich Benninghausen (Kreisgrenze SO/WAF) auf einem Maisstoppelfeld 26 Nilgänse und 1 Rostgans (C. Härting).

4. April 2018

In der Hellinghauser Mersch östlich der Gieseler 13 Blässrallen, 2 Weißstörche auf der Horst an der Kirche, 13 Reiherenten, 22 Kanadagänse, 19 Stockenten, 3 Höckerschwäne, 2 Kormorane, 2 Teichrallen, 51 Graugänse, 16 Schnatterenten, 3 Löffelenten, 1 Spießente (Männchen), 3 Silberreiher und 7 Krickenten (P. Salm).


Im eigenen Garten in Werl eine erste Mönchsgrasmücke (G. u. M. Wenner).


In den Ahsewiesen u.a. 2 Rotschenkel, 2 m Kampfläufer, 3 Sandregenpfeifer, mind. 1 Flussregenpfeifer, 2 Teichrallen, 2 Regenbrachvögel, einige rufende Erdkröten (B. Beckers)
In den Ahsewiesen waren heute vormittag bei regnerischem Wetter unter anderem 1 Rotmilan und mehrere Brachvögel zu sehen (U.Kuhls)

Grosser Brachvogel trillernd (U. Kuhls)Grosser Brachvogel Wurm fressend (U. Kuhls)Rotmilan mit Nistmaterial (U. Kuhls)


In der Disselmersch u.a. 19,11 Löffelenten, 6,2 Spießenten, 3,2 Knäkenten, ca. 5 Pfeifenten, 1 Flussregenpfeifer, 3 Kiebitze, 1 vj. w Habicht mit geschlagenem Wasservogel, 1 Mäusebussard, 6 Zwergtaucher, 1 Haubentaucher, 3 Graureiher, 2 Silberreiher, 1 singender Fitis; am 29.03.2018 hatte ich in der Disselmersch eine männliche Löffelente mit einer Markierung, einem nummerierten "Nasensattel" gesehen. Nun kam die Nachricht zur Herkunft des Vogels: Der Löffelerpel wurde am 22.11.2017 als diesjährig im Tagus River Estuary Nature Reserve in Portugal markiert und hielt sich hier mindestens bis zum 12.02.2018 auf. In der Zwischenzeit hat die Ente 1938 km zurückgelegt - ihr Brutgebiet liegt wahrscheinlich noch weiter weg. (M. Bunzel-Drüke)

Nicht ganz leicht zu entziffern: Der Löffelerpel "D U D weiß" aus Portugal zu Besuch in der Disselmersch (M. Bunzel-Drüke)"D U D weiß"


Über die Ostertage schritten viele Kiebitze auf Ackerflächen zur Brut. Im Raum Geseke bis Lippstadt konnten wir gestern und heute 16 Nester auf Schwarz- und Stoppelacker abstecken, so dass die Bewirtschafter die Nester schützen können. Bei weiteren Flächen im Kreis Soest balzen die Kiebitze und werden in den nächsten Tagen wahrscheinlich zur Eiablage schreiten. In diesen Fällen sind die Landwirte informiert und warten mit der weiteren Bodenbearbeitung der Fläche (C. Härting, N. Jaworski, M. Fehn).

Ein Kiebitz brütet auf einer Ackerfläche. Zur Suche des Nestes ist es wichtig sich einen markanten Punkt in der Flucht des Nestes zu merken, in diesem Fall der rote Trecker (Foto: C. Härting)Die Nestersuche war erfolgreich - das erste Nest 2018! (Foto: M. Fehn)


Bei Bad Waldliesborn ein Austernfischer. Bei Hörste eine w Rohrweihe. Abends überflog bei Schmerlecke eine m Rohrweihe die B1 (C. Härting).


Auf dem Maisstoppelfeld bei Bad Westernkotten (Gewerbegebiet Wasserturm) u.a. 2 Stockenten, 4 Paare Kiebitze, in der Nähe auf einem Acker nochmal 2 Paare Kiebitze, 1 Flussregenpfeifer, 1 Paar Austernfischer, 2 auffliegende Bekassinen (C. Härting u.a.).

3. April 2018

An den Klärteichen in Hattrop 1 Zwergtaucher, 11 Stockenten, 4 Schnatterenten, 15 Krickenten, 8 Löffelenten, 5 Tafelenten, 29 Reiherenten, 7 Blässrallen, 28 Kanadagänse (mindestens 6 Nester), 16 Graugänse,  1 Saatgans, 1 Nilgans, 2 Weißstörche (1 brütend), 3 Haubentaucher, 2 Kormorane und 1 Rotmilan jagend (P. Salm).


An den Klärteichen der Zuckerfabrik Soest 13 Krickenten, 24 Schnatterenten, 4 Zwergtaucher, 8 Tafelenten, 15 Reiherenten, 1 Teichhuhn, 6 Kanadagänse, 6 Graugänse und 2 Höckerschwäne (P. Salm)


In den Ahsewiesen morgens u. a. 53 Höckerschwäne, 110 Blässgänse, mindestens 10 Schnatterenten, 74 Krickenten, mind. 6 Knäkenten (4 m, 2 w, Balz), 16 Löffelenten (9 m, 7 w), 1 ad. m Moorente, mind. 6 Zwergtaucher, 1 Paar Weißstörche auf dem Horst (Eintrag Nistmaterial), 1 ad. m Habicht jagend, 1 ad. m Wanderfalke, 2 Waldwasserläufer, 7 Kampfläufer (6 m, 1 w), 1 Alpenstrandläufer, 2 singende Blaukehlchen, mind. 4 Bartmeisen (2 m, 2 w), derzeit mind. 3 Gesangsreviere des Schwarzkehlchens und ein nach NE abziehender Trupp aus 12 Rohrammern (W. Pott).

Später außerdem 2 Rotschenkel, 2 Flussregenpfeifer, 9 (5m, 4w) Knäkenten, 1 Rostgans, 1 Silberreiher (B. Beckers)

Gegen 7.30 Uhr 1 Steinschmätzer (D. Luka)

Großer Brachvogel (Foto: B. Beckers)Großer Brachvogel (Foto: B. Beckers)Großer Brachvogel in der Abendsonne (Foto: B. Beckers)Großer Brachvogel (Foto: B. Beckers)Rotschenkel (G. Reinartz)Silberreiher (G. Reinartz)Steinschmätzer (D. Luka)


Am Enser See zwischen 11:30 Uhr und 12:00 Uhr, 7 Kanadagänse (3 Paare), 3 Graugänse, 1 m Höckerschwan, 25 Reiherenten (17m /8w), 7 Stockenten (4m/ 3w), 6 Bläßhühner, 7 Kormorane, 2 Zwergtaucher und 2 Mäusebussarde (M. & M. Baule)


 In der Disselmersch ein Heiliger Ibis (H. Regenstein & D. Lucka)

Heiliger Ibis (H. Regenstein, D. Lucka)Heiliger Ibis (G.Reinartz)Heiliger Ibis (G. Reinartz)

Außerdem u.a. 1 Silberreiher, 77 Krickenten, 13 Spießenten, 27 Löffelenten, 10 Schnatterenten, 7 Pfeifenten, 3 Tafelenten, 16 Reiherenten, 6 Zwergtaucher (B. Beckers)


 Seit Freitag hält sich eine Waldohreule nördlich Wierlauke auf (W. K. Suermann)

Waldohreule (W. K. Suermann)Waldohreule (W. K. Suermann)


Südlich von Heintrop eine aufgehängte Krähe (W. K. Suermann)

Aufgehängte Krähe (W. K. Suermann)


Auf dem Hochspannungsmast an der Stocklarner Straße ein Habicht (W. K. Suermann)

Habicht auf Strommast (W. K. Suermann)


Viele Dohlen in der Klostermersch auf den Rindern der ABU; die Dohlen zupfen den Rindern das Winterfell für den Nestbau aus. (M. Scharf)

Dohlen auf dem ABU Rind "Laura" (M. Scharf)


Auf dem Maisstoppelfeld bei Bad Westernkotten (Gewerbegebiet Wasserturm) nun 4 brütende Kiebitze, 3 Bekassinen, 2-3 Bergpieper, 2 Stockenten sowie 3 Flussregenpfeifer (C. Härting, M. Fehn).

2. April 2018

Am 2.4.2018 befuhr ich erneut die A2 von Hamm-Uentrop bis Porta Westfalica und wir zählten dabei größere Vogel-Verkehrsopfer, allerdings nur auf den Fahrbahnen bzw. deren Rändern in Fahrtrichtung. Auf der 90 km langen Autobahnstrecke erkannten wir insgesamt mindestens 10 tote Greifvögel bzw. Eulen (3 ältere nicht identifizierbare verdreckte Kadaver von Greifen ohne flatternde Federn wurden nicht mitgezählt). Es waren 6 Mäusebussarde, 2 Turmfalken, 1 Schleiereule und 1 Turmfalke(?). Es dominierten also die Bussarde nicht so stark wie bei der Zählung am 4. März. Auch die Verteilung der Funde war etwas anders: 4 Bussarde und 1 Turmfalke (?) lagen am Rand des Mittelstreifens (alle im Bereich mit Leitplanken und Vegetation auf dem Mittelstreifen), 2 Turmfalken, 1 Bussard und 1 Schleiereule lagen auf oder am Rand des Standstreifens und 1 Bussardflügel lag auf der mittleren Fahrbahn. Unter der Annahme, dass auf der anderen Fahrbahnseite gleichviele Greife verunglückten und unter Berücksichtigung wahrscheinlich übersehener Opfer (grob geschätzt 50%) lässt sich hochrechnen, dass von etwa Anfang/Mitte Februar bis Anfang April mindestens etwa 65 Greifvögel und Eulen auf der 90 km langen Autobahnstrecke umkamen, was 0,7 pro 1 km entspricht. Es dürften sogar noch mehr gewesen sein, denn in dem einmonatigen Zählabstand dürften weitere verunglückt sein, die am 2. April gar nicht mehr vorhanden waren, weil sie spurlos zerfahren oder (z.B. von Raubsäugern) weggeschafft worden waren. Diese sehr hohen Tötungszahlen dürften durch die ungewöhnlich kalte Witterung im Zählzeitraum und niedrige Feldmausbestände (alle Verkehrsopfer sind Mäusejäger) begründet sein. Zumindest in der Hellwegregion ergaben Transekterfassungen von Feldmauslöchern in Getreidefeldern im März sehr geringe Dichten (H. + M. Illner).


In der Disselmersch u.a. 2 nestbauende Höckerschwäne, einige Kanada- und Graugänse, 1 Nilgans rufend, nicht gezählte Stock-, Krick-, Schnatter- und Reiherenten sowie Blässhühner, 7,5 Spießenten, 3,2 Knäkenten, 4,2 Pfeifenten, 19,12 Löffelenten, 2,1 Tafelenten, 2 Graureiher, 1 Silberreiher, mind. 6 Kormorane, die beiden Weißstörche wahrscheinlich brütend, 3 Zwergtaucher, 4 Kiebitze, 1 Flussregenpfeifer rufend, 5 Waldwasserläufer, 3 Bekassinen überfliegend, 2 Mäusebussarde, 1 Rotmilan hoch überfliegend, 1 w Rohrweihe, 5 Rauchschwalben, ca. 10 Rohrammern (M. Bunzel-Drüke)

Landende Krickente (M. Bunzel-Drüke)Pfeifente (M. Bunzel-Drüke)Knäkente (M. Bunzel-Drüke)Knäkerpel lässt seinen Balzruf hören, das unnachahmliche "Rülps-Schnarchen". (M. Bunzel-Drüke)Flügelputzen (M. Bunzel-Drüke)Pfeiferpel fliegt davon. (M. Bunzel-Drüke)


Auf dem Maisstoppelfeld bei Bad Westernkotten (Gewerbegebiet Wasserturm) 2 Paare Kiebitz, 2 (!) Paare Austernfischer, 4 Bekassinen, mind. 1 Flussregenpfeifer, 1 m Turmfalke, 5 Bergpieper, 1 Wiesenpieper (M. Bunzel-Drüke)

Badespaß des Austernfischers (M. Bunzel-Drüke)Bergpieper (M. Bunzel-Drüke)


Auf einer Ackerbrache nördlich Herzfeld 1 jagender Turmfalke, 2 singende Feldlerchen sowie ein Trupp aus ca. 35 Bluthänfligen. In der Nähe auf einem Wintergetreidefeld 15 Kiebitze, wovon 5 Kiebitze schon fest brüteten, sowie 2 überfliegende Große Brachvögel (C. Härting).


Bei der gut besuchten öffentlichen Exkursion der ABU am heutigen Vormittag konnten wir balzende Kiebitze bei Ostinghausen, Horn und Berenbrock beobachten. Im NSG Woeste u.a. Pfeifenten, Löffelenten, Graugänse sowie 2 Weißstörche. Bei Stirpe zeigte sich kurz ein Rotmilan (C. Härting, N. Jaworski u.v.a.).


Im Rahmen des Kiebitzschutzes konnten zwischen Geseke und Bökenförde 14 Tage nach dem Kälteeinbruch 27 brütende Kiebitze erfasst werden. Davon brüten 11 Vögel auf Wintergetreide und 16 auf Schwarz- und Stoppeläckern. Die Bewirtschafter der Äcker werden jetzt schnellstmöglich durch die ABU kontaktiert und entspechende Schutzmaßnahmen eingeleitet werden können. An mehreren Stellen auch singende Bluthänflinge und Feldlerchen. Nördlich von Geseke 1,1 Rohrweihen und auch ein Rotmilan. Bei Verlar ebenfalls eine w Rohrweihe und ein hoch Richtung E ziehender Fischadler. In der Feldflur bei Ehringhausen eine weitere m Rohrweihe. Im Stockheimer Bruch, Osternheuland und Mönninghauser Bruch jeweils 1–3 singende Große Brachvögel, welche offenbar lebhaft zwischen den Gebieten hin und herpendeln (M. Fehn).


Gegen 16.30 Uhr 19 Kraniche über Lippborg (B. Beckers)


 Im Winkel, mindestens 3 Mäusebussarde, 8 Graugänse (4 Paare), 4 Kanadagänse, 1 Zwergtaucher, 1 durchfliegender Eisvogel, 3 Weißstörche, 1 immaturer Rotmilan versucht 1 Habicht die Beute abzujagen und Revierkämpfe zwischen Graugans und Kanadagans an einem möglichen Nistplatz (O. Kerber)

Habicht (O. Kerber)Mäusebussard (O. Kerber)Rotmilan (O. Kerber)Storch (O. Kerber)Zwergtaucher (O. Kerber)Kanadagans greift Graugans an (O. Kerber)Revierkampf zwischen Graugans und Kanadagans um einen möglichen Nistplatz (O. Kerber)


 In Hellinghausen wurde eine Quappe tot im Graben nördlich des Pastorats gefunden. Sie wollte vermutlich dort ablaichen (P. Ferlemann)

Tote Quappe (M. Scharf)

1. April 2018

In den Ahsewiesen u.a. 4 Kraniche rastend, 1 m Rohrweihe, 1 m Moorente, 12 Löffelenten, 3 (2m,1w) Pfeifenten, ca. 100 Krickenten, 1 m Tafelente,  mind. 3 Zwergtaucher, 1 Blaukehlchen (B. Beckers); außerdem 1 Sumpfohreule, 1 Regenbrachvogel (D. Kötter)

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