Aktuelle Beobachtungen

Aktuelle Beobachtungen

29. Juli 2018

An der Lippe bei Kesseler mussten wir den Verlust einer Eisvogelbrut wahrscheinlich durch Bootfahrer feststellen: Fußspuren führten von der Lippe zur ansonsten kaum zugänglichen Brutsteilwand. Ein spitzer Stock steckte in der Bruthöhle der Eisvögel, die Eier lagen zerbrochen vor der Steilwand. War es Unwissenheit oder Freude an der Naturzerstörung? Ob der brütende Altvogel überlebte, wissen wir nicht. (M. Bunzel-Drüke, O. Zimball)


Sonntag Morgen in den Ahsewiesen: 3 Bekassinen, 2 Mäusebussarde, 1 Turmfalke, 1 Baumfalke, 6 Graureiher, 2 Rohrammern (w), 20-25 Distelfinken bestehend aus Jungvögeln und Altvögeln, 5 - 8 Schwanzmeisen (G. Spilok)

Bekassine (G. Spilok)Der ad. Distelfink (Stieglitz) macht seinem Namen alle Ehre (G. Spilok)Junger Distelfink (Stieglitz) zupft sehr gerne an den Blättern (G. Spilok)Rohrammer (w) (G. Spilok)Schwanzmeise (G. Spilok)


Nördlich des Hacheney-Waldes 1 Raubwürger (D. Kötter)

28. Juli 2018

Am Morgen in den Ahsewiesen: 4 Saatkrähen, 1 Hermelin, 1 Mäusebussard, 11 Nilgänse, 2 Neuntöter, 2 Grünfinken, ein Trupp von ca. 20 Distelfinken - bestehend aus Alt und Jungvögeln, 2 Waldwasserläufer, ungezählte junge Bachstelzen (G. Spilok)

Kranich (G. Spilok)Distelfink (Stieglitz) (G. Spilok)Junger Distelfink (Stieglitz) (G. Spilok)Grünfink (G. Spilok)

Außerdem mittags: 1 Kranich, die beiden Kanadagänse mit den Fehlbildungen der Flügel, sowie 12 weitere Artgenossen, 7 Graugänse, 2 Nilgänse mit 3 Jungvögeln, 1 Lachmöwe, 1 Waldwasserläufer, 3 Mäusebussarde, 1 Turmfalke, 1 Hermelin, 1 ad Zilpzalp +2 Jungvögel, 1 Kohlmeise ebenfalls mit Jungvogel, 2 Ricken + 2 Böcke, 1 Trupp Stare (ca. 50-70 Individuen), 1 gemischte Gruppe bestehend aus Rabenkrähen, Dohlen und Saatkrähen mit insgesamt ca 200-250 Tieren, 1 durchfliegender Weißstorch, 9 Graureiher (O. Kerber)

Hermelin jagt eine Bachstelze (O. Kerber)Hermelin und Mäusebussard (O. Kerber)Kranich (O. Kerber)Waldwasserläufer (O. Kerber)Zilpzalp (O. Kerber)


Im Winkel am frühen Nachmittag, direkt unterhalb der Hütte zeigte sie eine Ricke mit Ihrem Kitz, 2 weitere Kitze im Unterholz, 1 Graureiher, eine Goldammer kam immer wieder vor die Hütte geflogen und hat aus dem noch halbwegs feuchten Bereich Nahrung erbeutet (O. Kerber)

Ricke (O. Kerber)Kitze (O. Kerber)Goldammer (O. Kerber)

Am späten Abend, ebenfalls im Winkel: 1 Graureiher, 1 Rohrweihe (ad m), 1 Mäusebussard, 2 Stockenten, 1 Waldwasserläufer, 3 Ricken mit jeweils einem Kitz, wobei sich 2 Ricken mit Ihrem Kitzen eine kleine Jagd links der Hütte lieferten - möglicherweise Revierstreitigkeiten? Die geflüchtete Ricke mit Ihrem Kitz schlug jedenfalls einen Bogen um die Verfolger und verschwand links unterhalb des Busches wieder (O. Kerber)

Ricke mit Kitz (O. Kerber)Ricke im Gebüsch (O. Kerber)

26. Juli 2018

Zwei in einer Baumreihe nördlich von Mawicke sitzende und rufende Schwarzmilane flogen ungeschickt- flügge Jungvögel?
Südwestlich von Störmede 1 vorj. m Kornweihe jagend.
In einer Feldflur bei Eringerfeld hatten sich in der Abenddämmerung mindestens 10 Rohrweihen (alle immatur, mindestens 4 m) und 2 m ad Wiesenweihen versammelt. Zwei Rohrweihen und eine Wiesenweihe jagten sogar noch. Wegen Störung durch Spaziergänger mit Hunden flogen sie bis 22 Uhr 3 verschiedene Schlaffelder (Dauerbrachen und ein verbliebenes ungeernetetes Getreidefeld: Sommergerste) an (H. Illner).


 An der Möhne bei Rüthen mehrere rufende Birkenzeisige, außerdem Blauflügel-Prachtlibellen (M. Bunzel-Drüke, M. Scharf, O. Zimball)


 Heute morgen in den Ahsewiesen: 26 Graureiher, 2 Waldwasserläufer, 1 Flussuferläufer, 1 Mäusebussard, 6 ad. Distelfinken und 2 Jungvögel und 1 dj. Brandgans. (G. Spilok)

Adulter Distelfink (Stieglitz) (G. Spilok)Junger Distelfink (Stieglitz) (G. Spilok)

Außerdem 3 Weißstörche, 3 Turmfalken, 4 Neuntöter (2 ad, 2 Jungvögel) und 1 Rohrweihe. (O. Kerber)

Graureiher stehen im Wasser (O. Kerber)Graureiher (O. Kerber)Neuntöter (O. Kerber)Mäusebussard (O. Kerber)Störche (O. Kerber)

Später außerdem 3 (1m, 1w, 1 dj) Rohrweihen, 11 Kiebitze, der Kranich, 1 Krickente (B. Beckers)


im Winkel 1 junger Fuchs. (G. Spilok)

Junger Fuchs (G. Spilok)Junger Fuchs (G. Spilok)

Außerdem 1 Graureiher, 11 Stockenten, 1 Turmfalke und 2 Mäusebussarde (O. Kerber)

Turmfalke (O. Kerber)Fuchs (O. Kerber)


 Morgens in der Disselmersch: 1 junger Weißstorch, min 9 Bekassine (abfliegend in 2 Gruppen mit je 4 und 5), 5 Nilgänse, 13 Lachmöwen, 1 Graureihe und 2 Ricken (O. Kerber)

Fliegende Bekassine (O. Kerber)Abfliegende Bekassinen (O. Kerber)Storch und fliegende Nilgans (O. Kerber)

Später u.a. 10 Bekassinen,35 Kiebitze, 27 Lachmöwen, 2 Graureiher, die 1 ad, 1 dj und die drei pulli Flussregenpfeifer, die unter niedrig wachsenden Pflanzen Schatten suchten (B. Beckers)

25. Juli 2018

In der Klostermersch u.a. 3 Weißstörche und 1 Schwarzstorch (M. Bunzel-Drüke, M. Scharf, O. Zimball)


Mittags kreisten 3 Wespenbussarde über der Lippe in Höhe von Overhagen in der Thermik auf 475 m Höhe (Lasermessung) hinauf und glitten dann im Gleitflug weit nach Norden.
Bis 21.50 Uhr hatten sich mindestens 7 Rohrweihen (immature, meist mit starker Flügelmauser) sowie 2 w und 2 m Wiesenweihen um ein Zuckerrübenfeld in einer Feldflur südöstlich von Soest versammelt. Sie flogen aber nicht wie am Vorabend in dieses ein sondern flogen zu einem weiter südlich gelegenen Zuckerrübenfeld, offenbar weil ein Landwirt mit einem stark beleuchteten Gülleschlepper Wasser auf ein benachbartes Kartoffelfeld aufbrachte. Die außerordentliche trockenwarme Witterung der letzten Wochen führt zu ungewohnten Maßnahmenzur Erntesteigerung- ein Novum für mich. Auch hier waren in den letzten Tagen die letzten Winterweizenfelder abgeerntet worden.
Danach in der Abenddämmerung 3 Waschbären im Scheinwerferlicht auf der Landstraße nördlich vom Industriegebiet Bad Sassendorf-Süd. Sie zeigten wenig Scheu und wären bei ungebremster Fahrt wohl unter die Räder gekommen. Wenn sich Waschbären allgemein so zu Autos verhalten werden sie sicherlich häufiger Verkehrsopfer als z.B. Füchse (H. Illner).


 Morgens in den Ahsewiesen: 1 junger Waschbär, 1 Grünfink, 2 ad. Neuntöter, 11 Graureiher, 1 Kranich, 2 Weißstörche, 1 m Rohrweihe, 1 Mäusebussard. (G. Spilok)

Grünfink (G. Spilok)Der Jungstorch wird vom Altstorch noch gefüttert (G. Spilok)


 In der Disselmersch: 4 Bekassinen, 1 Grünschenkel, 3 Waldwasserläufer, 1 Baumfalke, 2 Weißstörche. (G. Spilok)

Bekassinen mit Grünschenkel und Kiebitz (G. Spilok)

24. Juli 2018

Vormittags in den Ahsewiesen 8 Graureiher, 1 Kranich, 2 junge Waschbären, 1 Mäusebussard, ungezählte junge Bachstelzen und eine diesjährige Brandgans (G. Spilok)

Bekassine auf Nahrungssuche (G. Spilok)Waldwasserläufer (G. Spilok)Waschbär mit Kranich und Graureiher (G. Spilok)

Außerdem 9 Kanada- und 54 Graugänse, 16 Blässhühner, 32 Stare (U.Kuhls)

Graureiher im Baum (U. Kuhls)Waschbär flüchtet vor kämpfenden Graureiher (U. Kuhls)


Morgens in der Disselmersch 3 Bekassinen, 3 Waldwasserläufer, 6 Rehe, 2 Rotmilane und 1 Baumfalke (G. Spilok)

Abends 4 Bekassinen, 8 Graureiher, ca. 25 Kiebitze, 1 Feldhase, 3 Ricken, 1 Bock, 1 Kitz und 1 ad. Flussregenpfeifer (O. Kerber)

Feldhase (O. Kerber)Graureiher (O. Kerber)Rehe (O. Kerber)


Morgens Im Winkel 1 Graureiher, 7 Stockenten, 2 Flussuferläufer, 1 Baumfalke, 4 Schwanzmeisen, 1 Rehkitz, 1 Waschbär (U. Kuhls u.a.)


Über einem braunen Ackerbohnenfeld südlich von Langeneicke jagten etwa 50 Rauchschwalben, 25 Mauersegeler und 5 Mehlschwalben. Ende Juni sah ich an einem relativ kühlem, bedeckten Vormittag über diesem Bohnenfeld etwa 500 Mausegler, die 2 bis etwa 50 m hoch Fluginsekten jagten. Ein Beispiel dafür, dass Insekten und davon abhängige Vogelarten von Leguminosen (auch außerhalb der Blühphase) in der Fruchtfolge profitieren.
12 Rotmilane in bzw. über einem Getreide-Stoppelfeld nördlich vom Eringerfelder Wald, das gerade gegrubbert wurde; benachbart 2 Weißstörche in einem Stoppelfeld. 3 Rotmilane südlich von Störmede. Weitere 7 Weißstörche in in einem Stoppelfeld südlich von Langeneicke (H. Illner).

23. Juli 2018

Heute Vormittag im Winkel: 1 junger Fuchs, 1 Grünspecht, 4 Graureiher. In den Ahsewiesen vor der Brücke in dem ausgetrockneten Graben 2 schnell flüchtende junge Waschbären, 1 Eisvogel, 7-10 junge Bachstelzen. (G. Spilok)

Graureiher bei der Nahrungssuche (G. Spilok)Junge Bachstelzen (G. Spilok)Junger Waschbär (G. Spilok)


 Um 12:40 Uhr in Hoinkhausen 3 Rotmilane (M. & M. Baule)

Rotmilane (M. & M. Baule)


 Bei Ostereiden über 1000 Stare in Gehölzen (Weißdorn und Brombeeren) (M. & M. Baule)

22. Juli 2018

In der Disselmersch morgens u. a. 5 Flussregenpfeifer (2 ad., 3 pulli), 3 Bekassinen, 5 Waldwasserläufer, 1 ad. Zwergstrandläufer im PK und etwa 10 Uferschwalben (W. Pott).

Morgens außerdem 1 Rotmilan (G. Spilok)

Waldwasserläufer (G. Spilok)

Abends außerdem 1 Grünschenkel, 36 Kiebitze, davon 3 ca. 4 Wochen alte pulli, 3 Löffelenten, 1 Habicht (B. Beckers)


Nachmittags auf dem Kleiberg u.a. 1 überfliegende Turteltaube, 1 Kolkrabe sowie 1 Schwalbenschwanz (C. Härting, T. Auer)


In der Nähe von Cappel: 1 Grünes Heupferd auf dem heißen Asphalt (E. Teigeler)

Grünes Heupferd (E. Teigeler)

21. Juli 2018

Heute wurde rund um die letzte Schutzzone für eine Getreidebrut (Winterweizen) einer (Wiesen-) Weihe gedroschen. Immerhin drei Bruten der Wiesenweihe in der Hellwegregion befinden sich im Weizen, zwei gehören zu denen mit dem spätesten Legebeginn. Rund 2/3 des Winterweizen ist in den Tieflagen der Hellwegregion schon abgeerntet und auf dem Haarkamm ist die Ernte der Wintergerste auch schon abgeschlossen, beides Rekordwerte (H. Illner).


Morgens in der Disselmersch der Rehbock mit dem teil-amputierten Bein, 1 junger Neuntöter, 3 Bekassinen, 2 adulte Flussregenpfeifer + 2 pulli, 1 Bruchwasserläufer, 2 Waldwasserläufer, 1 Grünspecht (G. Spilok)

Rehbock im Blutweiderich (G. Spilok)Junger Neuntöter (G. Spilok)Flussregenpfeifer und Bekassinen (G. Spilok)

Am frühen Morgen 3 Jungstörche und 1 Altvogel auf den angrenzenden Wiesen, 1 Bekassine, 1 ad Flussregenpfeifer, ungezählte Lachmöwen und Kiebitze (O. Kerber)

Rehe (O. Kerber)Storch (O. Kerber)


In den Ahsewiesen 1 Kranich, 1 dj. Brandgans, 2 Waldwasserläufer (G. Spilok)

Waldwasserläufer (G. Spilok)

Am Morgen: mehrere Feldhasen, an verschiedenen Ecken immer wieder Saatkrähen (bei Wiltrup min 200), 4 Mäusebussarde, 3 Turmfalken, 1 Wanderfalke, 6 Graureiher, 1 Brandgans, 8 Kanadagänse, 3 Weißstörche, in der Hütte am Berwicker Weg eine kapitale Spinne beim Verzehr eines Schneiders, min 3 Neuntöter, 1 Rohrweihe (m), 2 Rotmilane und 5 Sperlinge (O. Kerber)

Feldhase (O. Kerber)Graureiher (O. Kerber)Gehörnte Kreuzspinne - Araneus ungulatus (O. Kerber)Mäusebussard (O. Kerber)Saatkrähe (O. Kerber)Sperlinge (O. Kerber)Turmfalke (O. Kerber)


Am frühen Morgen Im Winkel: 1 Rotfuchs, 1 Waschbär, 1 Waldwasserläufer, 1 Graureiher (O. Kerber)

Graureiher (O. Kerber)Rotfuchs (O. Kerber)Waldwasserläufer (O. Kerber)Waschbär (O. Kerber)


Rund um die Biologische Station der ABU in Lohne vergrößert sich z. Z. die Zahl der beobachtbaren Vogelarten. Kanadagänse haben in diesem Jahr zum ersten mal auf dem Lohner Teich Nachwuchs groß gezogen. Klappergrasmücken und Fitis, sowie Girlitz und Bluthänflinge, die wohl in der Nachbarschaft erfolgreich gebrütet haben, finden sich ein. Diesjährige Wachholderdrosseln und Grünspechte gehören ebenfalls zu den 'Tagesgästen'. Auch im Haus gibt es Besucher: z. B. Nachtfalter, ungeliebte Wadenstecher  und sogar eine Zwergfledermaus verirrten sich ins Gebäude (H. Vierhaus).

Mutter(?)-Kanadagans wacht über ihre ruhende Familie am Lohner Teich (H. Vierhaus)Einer der jungen Grauschnäpper hat einen Kohlweißling erbeutet; das Geschwisterchen  beobachtet das gierig (H. Vierhaus)Tatsächlich gelingt es dem Grauschnäpper den Falter runter zu würgen und der andere Jungvogel geht leer aus (H. Vierhaus)Die Früchte des Lavendels sind bei Körnerfressern wie hier dem Girlitz-Weibchen, heiß begehrt (H. Vierhaus)Auch das Girlitz-Männchen lässt sich die Lavendel-Samen schmecken (H. Vierhaus)Dieser Fitis ist nicht auf dem Lohner Grundstück groß geworden (H. Vierhaus)Das Nest dieser Klappergrasmücke stand nicht im Lohner Garten (H. Vierhaus)Sieht aus wie eine lästige aber harmlose Stubenfliege, ist aber ein Wadenstecher, der seinen Namen zu Recht trägt (H. Vierhaus)Auf der weißen Wand im Flur des Hauses taugt die Tarnfarbe des Roten Ordensbandes herzich wenig (H. Vierhaus)Der in der Nacht eingeflogene Eulenfalter zeigt erst zur Abwehr seine Namen-gebenden roten hinteren Flügel (H. Vierhaus)

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