Aktuelle Beobachtungen

Aktuelle Beobachtungen

5. März 2018

300 Kraniche, die in den Ahsewiesen übernachtet haben, sind wieder in mehreren Gruppen um 7.20 Uhr gestartet, mit Ausnahme von 30 Tieren, die am Boden blieben.
Vor dem Abflug überflogen 3 Züge mit insgesamt ca. 350 weiteren Kranichen die Ahsewiesen, die vermutlich weiter westlich im Raum Welver-Dinker übernachtet haben dürften (D. Schmidt).

Gestern Abend flogen über 1000 (!) Kraniche ein, von denen nach zwei Störungen  zuerst gegen 18.30 Uhr 140 Kraniche auf- und weiterflogen und später gegen 18.50 Uhr noch einmal mindestens 340 Kraniche – durch Scheinwerferlicht eines Autofahrers in die Kernzone aufgescheucht. Gut 50 Kraniche kehrten allerdings wieder zurück. (D. Schmidt)

Kraniche (W. K. Suermann)

Eine ¾ Stunde zuvor war das Storchennest noch leer. Um ca. 15:15 Uhr flogen die beiden Weißstörche ein und ließen sich im Horst nieder. (H. Meermeyer)

 Leeres Storchennest ( H. Meermeyer)Störche zurück im Horst (H. Meermeyer)


 Um 7:00 Uhr am Zachariassee: 3 Silberreiher, 5 Kormorane, 15 Saatgänse, ca. 500 Bläßgänse, ca. 100 Kanadagänse, 5 Tafelenten, 2 Rostgänse, 45 Reiherenten und 2 Wanderfalken.
Um 7:45 zogen fast zeitgleich 2 Kranichzüge je ca 150 Kraniche sehr hoch und Schnell Richtung Norden.
Um 10:00 Uhr 1 Austernfischer. (R. Schlepphorst)


 An der Kanzelbrücke ca. 30 Kanadagänse permanent rufend; eine Bachstelze. Im Löwerholz singen 1 Gartenbaumläufer und 1 Rotkehlchen. Um 17.30 ca. 300 Kraniche über M.-Völlinghausen u. 1 Stunde später nach einmal ein Zug von ca. 150 (H. Abeler).


In den Ahsewiesen zwischen 16.10h und 16.30h 25 Rotmilane in zwei Trupps (12 u. 13 Ex.) nach NO ziehend (G.Wenner). In der teilweise eisfreien Disselmersch am späten Nachmittag u.a. 150 Blässgänse, 1 Wanderfalke und ein Rothabicht. Zwischen Disselmersch und Ahsewiesen am späten Nachmittag massiver Kranichzug (G. + M. Wenner u.v.a.).

Wanderfalke rastet kurz auf der nördl. Seite der Disselmersch und fliegt dann nach Osten ab (Foto: M.Wenner).Deutlich näher an der Beobachtungshütte landet dieser junge Habicht und sorgt für große Unruhe unter den rd. 40 Kirckenten (Foto: M.Wenner).Genervt von attackierenden Krähen schaute er immer nach oben (Foto: M.Wenner).Er blieb noch einige Sekunden und räumte dann das Feld (Foto: M.Wenner).Kraniche (W. K. Suermann)Kraniche (W. K. Suermann)

Gut 100 Kraniche haben die Nacht vom 4. auf den 5. März in der Disselmersch verbracht. Auf dem Eis warten sie auf den geeigneten Moment, weiter zu ziehen (B. Beckers)

Gut 100 Kraniche haben die Nacht in der Disselmersch verbracht (Foto: B. Beckers)Kraniche in der Disselmersch (Foto: B. Beckers)Kraniche in der Disselmersch (Foto: B. Beckers)Kraniche in der Disselmersch (Foto: B. Beckers)


Nachmittags zogen über Hellinghausen 60 Kiebitze Richtung Ost. Bei Benninghausen 1 Habicht. Bei Schoneberg sorgte ein jagender Sperber für Unruhe bei den Kleinvögeln. Im Zeitraum 17.30-17.50 zogen dort in mehreren Zügen insgesamt 690 Kraniche Richtung Nordost (C. Härting).


Heute um 17.50Uhr mehrere Formationen von Kranichen über dem Soester Westen(J. Niggemeyer)

Kraniche (J. Niggemeier)

Den Soester Westen überflogen um 16.30 Uhr genau 120 Kraniche, zwischen 17.25 Uhr und 17.50 Uhr in 3 Zügen noch einmal ca. 750 Kraniche. (D. Schmidt)


Heute Nachmittag konnten man zwei Züge von Kranichen über dem Möhnesee beobachten, der erste mit etwa 100 Tieren, erschien um 15.16 Uhr und zog in Nord-östlicher Richtung weiter, nachdem die Vögel eine Zeit lang über dem See gekreist hatten. Der zweite, fast gleich große Zug, kam um 15.30 Uhr an und zog stracks in die gleiche Richtung. (V. Brockhaus)

Kraniche über dem Möhnesee (V. Brockhaus)

4. März 2018

Am 3.3.2018 befuhr ich die A2 von Hamm-Uentrop bis Porta Westfalica und am 4.3. wieder zurück. Auf der 90 km langen Autobahnstrecke sah ich tote Greifvögel und Eulen in einer mir bisher nicht bekannten Häufigkeit: insgesamt mindestens 23 tote Greifvögel ab der Größe einer Waldohreule (schätzungsweise mindestens 50% in dieser Größenklasse habe ich übersehen, wohl fast ganz übersehen kleine Arten wie Turmfalke oder Steinkauz).  Es waren soweit bei ca. 120 km/h Fahrgeschwindigkeit überhaupt erkennbar weit überwiegend Mäusebussarde, einmal eine Waldohreule, einmal vielleicht ein Uhu. Interessant und ungewöhnlich war die räumliche Verteilung: 18 tote Greife lagen am Rand des Mittelstreifens, 4 am rechten Fahrbahnrand bzw. auf oder am Rand des Standstreifens und 1 auf der Fahrbahn (Überholspur). Alle Funde am Mittelstreifen betrafen Abschnitte mit metallenen Leitplanken mit niedrigen Gebüsch oder (seltener) krautiger Vegetation dazwischen, keiner auf den schätzungsweise 10% Mittelstreifenabschnitten mit gut 1 m hohen Betonschutzwänden oder mit Leitplanken mit Asphalt auf dem Mittelstreifen. Das spricht dafür, dass die meisten verunglückten Greife (aus Not, weil sie wegen der wochenlangen Kältephase ausgehungert waren?) versuchten, am Mittelstreifen Beute zu machen. Allerdings ist bei der Verteilung auch zu berücksichtigen, dass Aasfresser wie der Fuchs auf einer so stark befahrenen Autobahn wie der A2 wohl kaum versuchen werden, Verkehrsopfer am bzw. auf dem Mittelstreifen aufzusammeln. Zum Vergleich an denselben Tagen auf zweimal 70 km Landstraßen Soest-Uentrop und Porta Westfalica bis Wagenfeld-Ströhen kein Verkehrsopfer zu sehen.
1 Rotmilan am Nordrand von Oestinghausen (H. Illner).  


Am gestrigen Samstag bin ich die A44 von der Auffahrt Erwitte bis zum Kreuz Dortmund ( eine Strecke 48 km ) und zurück gefahren. Bei der Hinfahrt habe ich 9 tote Mäusebussarde am rechten Straßenrand und bei der Rückfahrt 15 tote Mäusebussarde gezählt. Also 24 tote Exemplare, auf 96 km. Die Dunkelziffer wird wahrscheinlich noch höher sein, denn was in den Gräben an der Autobahn liegt konnte ich natürlich während der Fahrt nicht sehen. Die Nahrungssuche ( Unfallopfer ) macht die Greifvögel selbst zu Opfern. In den vergangenen Frosttagen dürften die Zahlen der Greifvögel hier speziell Mäusebussarde als Verkehrsopfer an Autobahnstrecken in Deutschland enorm gewesen sein (Bernd Pohl).


Mit dem wärmeren Wetter ist auch der erste Große Brachvogel in den Ahsewiesen eingetroffen. Um 15.00 Uhr überflog ein Zug mit 1.800 Kranichen das Gebiet. Bis 17.00 Uhr folgten mehrere kleinere Züge zwischen jeweils 35 und ca. 100 Kranichen. In den Ahsewiesen sang auch die erste Goldammer. Zunächst hielten die Weißstörche "ihren" Horst besetzt; als das Paar abflog, vermutlich zur Nahrungssuche, landeten nur wenige Minuten später zwei Nilgänse auf dem Horst. Man darf gespannt sein, wie der Streit um die Plattform ausgehen wird. (J. Drüke)

Abends hatten die beiden Weißstörche wieder den Horst besetzt. (B. Beckers)

Nachdem der Horst heute früh wieder mit Nilgänsen besetzt war, hat sich die Situation zum Mittag hin verändert.
Der zweite Storch ist eingetroffen und gemeinsam haben sie das Nest wieder übernommen.
Ferner gab es an der Woeste einen Streit um um einen toten Hasen.während mehrere tausend Kraniche in 16 Treks gen NO zogen. (W. K. Suermann)

Streit um Hase (W. K. Suermann)Nilgans auf Horst (W. K. Suermann)Störche auf Horst (W.K. Suermann)

Um 18.15 Uhr überflug von ziemlich genau 500 Kraniche in einer Formation.
Danach fielen noch mindestens 3 Gruppen in der Kernzone zwischen 18.30 Uhr und 18.50 Uhr ein. (D. Schmidt, B. Beckers)


 Um gegen 17 Uhr 1 Kranichzug von ca. 150 über den Köbbinghof von SW nach NO; etwas später ein weiterer von ca. 200 über dem Schlosspark, M.-Völlinghausen in die gleiche Richtung (H. Abeler)


In der Feldflur nördlich von Geseke, inklusive den NSGs Stockheimer Bruch und Osternheuland heute bei den wärmeren Temperaturen den ganzen Tag über ausgeprägter Vogelzug: vor allem Kraniche, Ringeltauben und Feldlerchen zogen in mehreren größeren Trupps über das Gebiet. Dort auch immer wieder mindestens 74 durchziehende Kiebitze und morgens 23 Goldregenpfeifer in 2 Trupps (6+17). Ebenfalls konnten 3 Große Brachvögel, von denen 2 bereits sangen, sowie 4 Hohltauben, 2 Misteldrosseln, 1 Singdrossel, 1 Weißstorch mehrere Bluthänflinge und Goldammern beobachtet werden (M. Fehn).


Um 18.15 Uhr ca. 400 Kraniche über Soest West nach Nodosten fliegend (O. Zimball)

Zwischen 16.05 Uhr und 16.50 Uhr zogen über Soest mindestens 1100 Kraniche in 4 großen Zügen: ca. 250 +300+400+150 (D. Schmidt). Zwischen etwa 16 und 17 Uhr über dem Norden von Soest mindestens 10 Trupps von jeweils mehr als 50 Individuen nach Norden ziehend (M.+M. Illner)


Im Lohner Klei 17:50 Uhr ca.  200 Kraniche nach Nordost ziehend (H.+M. Illner).


 Niederwerrieser Mersch: Die beiden Ende Februar 2018 auf dem Hof Freisfeld zurückgekehrten Weißstörche bei leichtem Schneefall und mit Kanadagänsen auf gefrorenem Boden auf Futtersuche. (H. Meermeyer)

Störche bei leichtem Schneefall auf Futtersuche (H. Meermeyer)Störche u. Kanadagänse Futtersuche auf gefrorenem Boden (H. Meermeyer)


In der Woeste: Lebensfreude pur. (W. K. Suermann)

Rinder (W. K. Suermann)


In der Disselmersch mehrere aufgescheuchte Entenschwärme, darunter ca. 100 Pfeifenten, 1 durchziehender Rotmilan, der kurzzeitig zum Trinken landete, 2 Weißstörche mit kurzer Balz auf dem Kunsthorst sowie 1 Wanderfalkenweibchen, das eine Krickente erbeutete, diese aber wieder entkommen lassen musste. (H. Knüwer, H. Illner)

 Im rasenten Flug drehten diese Pfeifenten ein paar Runden über die noch weitgehend vereiste Wasserfläche. (H. Knüwer)Rotmilan stillt seinen Durst (H. Knüwer) Wanderfalke über der Disselmersch; im Hintergrund Pfeifenten. (H. Knüwer)Nach einem Fehlstoß konnte diese Krickente dem Falken entkommen. (H. Knüwer)Eine andere Krickente hatte weniger Glück und wird zum Ufer transportiert. (H. Knüwer)Kurz vor der Landung.(H. Knüwer)Kurzes Verschnaufen, um dann genüsslich mit der Mahlzeit zu beginnen.(H. Knüwer)Das blieb einer Rabenkrähe nicht verborgen. (H. Knüwer)Auch sie möchte - zum Missfallen des Wanderfalken - etwas vom Entenbraten abhaben. (H. Knüwer)Wenn zwei sich streiten, freut sich oft der Dritte, hier die Krickente, die nochmal mit dem Leben davon kommt. (H. Knüwer)

3. März 2018

Am Oberlauf des Soestbachs in der Innenstadt von Soest erfreute ein männlicher Eisvogel, der sich recht vertraut zeigte, die Spaziergänger. Ein kurzer Doppelpfiff beim Abflug von einer Ufermauer verriet, dass sich wohl noch ein zweiter Eisvogel hier aufhielt. Außerdem ließen sich Teichhühner, eine Gebirgsstelze und ein Graureiher beim Shoppen beobachten. (J. Drüke)

2. März 2018

In Soest West 1 Haubenmeise (M. Bunzel-Drüke, J. Drüke). In der Nähe von Soest ein kleiner Trupp Kiebitze auf einem Acker rastend; die Nahrungssuche erfolgte überwiegend in den schmalen Grasstreifen am Straßenrand bzw. neben einer Hecke (A. Müller).

Nahrungsuchender Kiebitz, wahrscheinlich vorjähriges Weibchen (Foto: A. Müller)Männlicher Kiebitz im Straßengraben (Foto: A. Müller)Auch dieser Turmfalke, ein vorjähriges Männchen, saß unweit der Straße (Foto: A. Müller)Turmfalke, vorjähriges Männchen (Foto: A. Müller)

Misteldrosseln ernähren sich im Winter oft überwiegend von Mistelbeeren und verteidigen "ihre" Misteln gegen Artgenossen und andere Konkurrenten (Foto: A. Müller)Misteldrossel bewacht ihr Nahrungsrevier (Foto: A. Müller)Misteldrossel und ihre Winternahrung (Foto: A. Müller)Das Pflücken der Beeren erfordert oft akrobatische Verrenkungen (Foto: A. Müller)Wenn einmal eine Beere herunterfällt, fliegt die Misteldrossel manchmal hinterher und klaubt sie vom Boden wieder auf (Foto: A. Müller)Misteldrossel - Porträt (Foto: A. Müller)Mehrere Wacholderdrosseln halten sich in der Nähe auf und warten auf eine Gelegenheit, auch die eine oder andere Beere zu ergattern (Foto: A. Müller)Wacholderdrossel wartet am Boden auf herabfallende Beeren (Foto: A. Müller)Wacholderdrossel - Porträt (Foto: A. Müller)Auch ein paar Stare - hier ein Vogel im Schlichtkleid - hoffen auf ihren Anteil (Foto: A. Müller)Stare - der linke, hier singende, Vogel ist noch im Schlichtkleid, während bei den beiden anderen bereits Schnabel und Brustgefieder die Prachtkleidfärbung annehmen (Foto: A. Müller) Star - schon prächtiges älteres Männchen (Foto: A. Müller)


 Am Enser See zwischen 11:30 Uhr und 11:45 Uhr 1 Zwergtaucher, der See ist zwischen Einlauf und Überlauf komplett zugefroren. (M. Baule)

28. Februar 2018

Auf einer Grünlandfläche nördlich von Bönninghausen versammelten sich 293 Saatkrähen zur Nahrungssuche. Auf einem frisch gepflügten Acker östlich von Wiltrop ebenfalls ein Trupp aus ca. 70 Tieren (M. Fehn).

 

27. Februar 2018

Um 7:00 Uhr am Zachariassee bei -9 Grad, der See ist fast komplett eisfrei: 48 Silberreiher, ca. 250 Blässgänse mit Grau-, Kanada-, Nilgänsen und 2 Wanderfalken (R. Schlepphorst)


An einem Teich nahe des Sonnenbornbaches in Robringhausen 1 erwachsene Nutria mit mind. 2 Jungtieren (R. Sommer); der Manninghofer Bach ist eine Schledde und fällt im Sommer trocken. So weit die Haar hoch sind Nutria-Nachweise selten!


Ahsewiesen nachmittags: 1 Rotmilan, 3 Mäusebussarde, 3 Turmfalken, inges. ca. 350 Wacholderdrosseln, 400 Stare, 3 Kiebitze, 2 Goldammern, 3 Buchfinken, 7 Hasen. (U. Kuhls)

Der Mäusebussard (U.Kuhls)saß wieder auf seinem Ast (U. Kuhls)um erfolgreich Mäuse zu jagen (U.Kuhls)Wacholderdrossel (U. Kuhls)Kiebitz (U. Kuhls)

Der Storchenhorst am Turm ist bekanntlich von einem Nilganspaar belegt.
Heute kam wärend der Abwesenheit der Gänse der Storch und begann augenblicklich mit der Reinigung.
Er warf die Eier aus dem Nest und wollte noch einige Zweige richten.
Dann kamen die Gänse !
Eine Gans traf den Storch im Flug mit voller Wucht...
Nun sitzen wieder die Gänse oben! (W. K. Suermann)

Storch wirft die Gänseeier aus dem Nest (W. K. Suermann)Nilgänse attackieren den Storch (W.K. Suermann


Schmehausener Mersch nachmittags: 4 Zaunkönige, 1 Höckerschwan, 9 Stockenten, 43 Kanadagänse und 37 Graugänse. (U. Kuhls)

26. Februar 2018

Im Löwerholz Flugrufe eines Schwarzspechts (H. Abeler)

25. Februar 2018

Im Lohner Klei wenig Vögel, u.a. 1 wf Kornweihe und 15 Feldlerchen (M. Bunzel-Drüke)


Auf der A 44 auf Höhe der Erwitter Steinbrüche ein überfahrener Uhu (A. Hanschke)

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