Aktuelle Beobachtungen

Aktuelle Beobachtungen

23. Mai 2017

Auf der mittleren Freifläche des Weidegebiets Kleiberg (Flur "Kleiberg") u.a. 7 m Stockenten, 3 streitende Nilgänse, 4 Mäusebussarde, 1 Schwarzmilan, 1 m Sperber, 6 - 7 Neuntöter-Reviere, über 20 Feldlerchen-Reviere, mind. 9 Baumpieper-Reviere, ca. 8 Wiesenpieper-Reviere, ein Schwarzkehlchenpaar mit mind. 2 flüggen Jungvögeln, 2 Füchse (M. Bunzel-Drüke, C. Husband, O. Zimball)

Singender Baumpieper (M. Bunzel-Drüke)


Auf dem Haarstrang bei Soest ist weiterhin 1 ad m Kornweihe zu beobachten. Heute hatte sie innerhalb weniger Minuten Jagdzeit jeweils eine Maus gefangen. Einmal zeigte sie etwas Balzflug.
Nordöstlich von Waldhausen 1 Schwarzmilan, 1 hoch hinauf kreisender Fischadler, der dann nach Nord glitt und eine jagende m Wiesenweihe. Bei Oberbergheim 1+3 Rotmilane.
In der Feldfluren von Effeln bis Meiste (rund 20 km²) ähnliche niedrige Summen von Mäusejägern wie im Vorjahr: 10 Mäusebussarde, 3 Turmfalken, 2 Rotmilane, keine Weihe; an drei bekannten Stellen (Dauerbrachen) singende Wiesenpieper. Westlich Menzel 1 rufende Wachtel (H. Illner & C. Härting).

22. Mai 2017

In den Ahsewiesen u.a 1m Knäkente, 1 Nilganspaar mit 3 ganz kleinen Küken, 1 m Wespenbussard, 1 Baumfalke, 1 Rohrweihenpaar mit Revier nordöstlich des Hachenei-Waldes (Wierlauke), 1 Kuckuck, 1 m Neuntöter, ca. 6 singenden Gelbspötter. Immer noch nur wenige singenden Sumpfrohrsänger (C. Husband)


In der Disselmersch u.a. 1 Silberreiher, 4 Graureiher, 6 Reiherenten (4m, 2w), 16 Schnatterenten (10 m, 6 w), 38 Stockenten (28 m, 10 w), 22 Blesshühner (3 sitzen), 1 m Kampfläufer mit nur leichter dunkler Besprenkelung an der Brust, 2 Flussregenpfeifer, 12 Kiebitze (3 sitzen). Obwohl 9 Kiebitze gleichzeitig eine marodierende Rabenkrähe in der Luft attackierten, konnten sie nicht verhindern, dass diese dreimal punktgenau an einem Kiebitznest landete und die 3 Eier entwendete. Außerdem 1 Rotmilan, 1 Kuckuck, 1 singender Sumpfrohrsänger (C. Husband)

Silbrreiher kommt zu nahe an Kiebitznest C. Husband

Abends außerdem 1 Kiebitzpaar mit 3 pulli, 1 Grünschenkel, 1,1 Löffelente, 2 singende Wiesenpieper, an mind. 3 Stellen Flussregenpfeifer, 1 w Neuntöter (B. Beckers)


Noch gestern wurde auf dem Nest eines Höckerschwanpaars auf einer Insel westlich der Kanzelbrücke gebrütet. Heute schwammen 2 winzige Pullis hinter einem der Elternvögel her. 2016 waren es dagegen 7 (H. Abeler).


An der mittleren Heve (etwa auf Höhe des Rissmecke-Parkplatzes) 1 m Neuntöter auf einer Kyrill-Fläche (M. Bunzel-Drüke)


In einer Feldflur bei Hilbeck eines Wiesenweihenpaar mit Kopulation und Nistmaterialeintrag.
An der nördlichen Eichenallee in Schachtrup 1 rufende Wachtel und 1 singender Baumpieper. In einer Feldflur bei Schachtrup gab es eine ungewöhnliche Beuteübergabe bei einem Wiesenweihenpaar in geschätzt 120 m Höhe, worauf das Weibchen mit der Beute im Fang mit einem anderen Weibchen auf schätzungsweise über 800 m Höhe hinaufkreiste (21°C, schwacher NO-Wind, am blauen Himmel waren die Weihen mit bloßem Auge schon in niedriger Höhe nichtmal als Pünktchen zu erkennen) und nicht wieder auftauchte.
Südlich Stocklarn 1 m Wiesenweihe jagend.
Westlich Schwefe 2 Baumfalken zusammen kreisend, später auch über dem Windpark, wo auch eine Wiesenweihe kreiste, die einmal in ca. 70 m Höhe 1 m tief "abstürzte", als sie wohl ca. 100 m hinter den sich drehenden WEA-Rotoren in eine Wirbelschleppe geriet (H. Illner).

21. Mai 2017

Im Winkel u.a. 1 Zwergtaucher im Prachtkleid, 3m Schnatterenten, 1,1 Reiherenten (B. Beckers)


Am Köbbinghof singender Stieglitz; im Löwerholz (anders als 2016) mindestens 3 singende Waldlaubsänger (H. Abeler)


In einer Feldflur auf der Paderborner Hochfläche hat eine Wiesenweihe in einem Feldgrasfeld mit der Eiabalage begonnen. Um die am Vortag abgesteckte und ummähte Schutzzone von 40 m x 40 m baute ich vormittags einen Elektrozaun auf, der eine Prädation durch Säugetiere verhinden wird. In der Nähe wurden Füchse und Wildschweine gesichtet, die ansonsten leicht im Feldgras ans Nest gelangen könnten, das schon zum Teil ins Lager gegangen ist.
Südlich Störmede 2 Kiebitze auf einem Maisacker, einer balzte. Nach dem Dauerregen am 19.5.2017 war auf mehreren Maisäckern mit nicht brütenden Kiebitzen erhöhte Balzaktivität zu beobachten.
Südwestlich vom Geseker Steinbruch und an der Nordostecke des Eringerfelder Waldes je 1 kreisender Rotmilan.
In einer Feldflur bei Geseke war schön eine Flugvariante des Segelfliegers Wiesenweihe am Brutplatz - wohl kurz vor der Eiablage - zu sehen:15:02 Uhr (bei 20°C, leichter Nordwind, leichte Bewölkung) flog ein Weibchen vom Brutfeld auf und kreiste 8 Min. in geschätzt deutlich über 400 m Höhe (ein Männchen kreiste dort oben schon), dann glitt sie 5 Min. lang wieder auf ca. 60 m hinab (in einem Bereich, wo schon ein Weibchen brütet), stieg wieder auf, flog dann rund 12 Min. in  Höhen von u.a. 310 m, 370 m und 420 m (Lasermessungen), um am Ende im steilen Spiralflug in 2 Min. hinab zu gleiten und15:29 Uhr wieder im Brutfeld zu landen. Während des gesamten Fluges ohne Balzaktivität, der sich in einem Radius von geschätzt etwa 500 m um das Brutfeld abspielte, machte die Weihe nicht einen Flügelschlag (H. Illner).


Morgens Im Winkel 9 Kanadagänse überfliegend, 2 Bussarde, min 3 Stockenten (2m,1w), 2 Blässhühner, 1 Kormoran, 1 Graureiher, 2 Füchse, min 1 Graugans, 2 Nilgänse, min 1 Kuckuck (rufend), min 2 Nachtigallen (singend)

Abends 2 Ricken, 3 Böcke (einer davon noch im Bast), 3 Nutria, 2 Blässhühner, 1 Fasan (m) (O. Kerber)

Rehbock (O. Kerber)


Morgens in der Disselmersch 2 Weißstörche mit zunächst nur 2 Jungstörchen (selbst zur Fütterung nur zwei), am Schluß zeigte sich der dritte Jungstorch (erstmals nach gut 1h), 2 Rohrammern (1,1), 1 Fitis, 2 Dorngrasmücken, 3 Graugänse mit 6 Pulli, 2 Nilgänse mit 2 Pulli, 4 Flußregenpfeiffer, 6 Kiebitze, 4 Reiherenten (2,2), 2 Schwäne, 4 Ricken, min 6 Blässhühner (davon 4 bei Streitigkeiten), 2 Lachmöwen, Stockenten (O. Kerber)

Blässhühner (O. Kerber)Sumpfrohrsänger (O. Kerber)Der Jungstorch streckt seine Flügel (O. Kerber)Auch der dritte Jungstorch zeigt sich (O. Kerber)Altvögel mit den Jungtieren auf dem Horst (O. Kerber)


Auf der Lippe von Lippstadt bis Bennighausen u.a. 4 Exemplare der Gemeinen Keiljungfer (E. Teigeler)

Gemeine Keiljungfer (E. Teigeler)Kanadagansfamilie (E. Teigeler)Haubentaucher mit Küken auf dem Rücken (E. Teigeler)

20.5.2017

Typisches Revier der inzwischen extrem seltenen Grauammer in der Hellwegbörde. Der Obstbaum dient als Singwarte, rechts im Bild sind die Vertragsnaturschutzflächen zu erkennen (20.5,2017, Ralf Joest).Auf einer Probefläche (1qkm) im Lohner Klei mit großem Anteil Vertragsnaturschutzbrachen eine weitere singende Grauammer und 9 singende Feldlerchen, überwiegend auf den Brachen, dazu eine Wachtel. Auf einer weiteren Probefläche ohne Vertragsnaturschutz bei Waldhausen sangen dagegen nur 4 Feldlerchen (Ralf Joest).


Bei Vierhausen waren die vier von uns abgesteckten Kiebitz-Nester erfolgreich: Auf einem mittlerweile eingesätem Feld mit einem Brutpaar wurden drei schon recht große Jungvögel (schätzungsweise zwei Wochen alt) von den Altvögeln geführt. Auf dem zweiten Feld (mittlerweile ebenfalls eingesät) mit drei Brutpaaren warnten und verleiteten alle Altvögel der drei Paare - ein Zeichen dafür, dass Jungvögel geschlüpft sind. Beim intensiven Absuchen des Feldes mit dem Spektiv konnte ich zwei wenige Tage alte Jungtiere vom spätesten Brutpaar beobachten. Hier außerdem ein Rotmilan sowie eine jagende w Rohrweihe, letztere wurde von den Kiebitz Altvögeln erfolgreich vertrieben. Bei Hattrop ein Schwarzmilan (C. Härting).


In der Nacht am Haarstrang zwischen Wameln und Waldhausen vier rufende Wachtelkönige und zwei Wachteln, dazu ein Waldkauz bei Allagen (Ralf Joest).


Auch an den Klärteichen in Hattrop ist nun (mindestens) das erste Storchenküken geschlüpft (D. Schmidt)

19. Mai 2017

In einer Feldflur auf dem Haarstrang bei Soest heute wieder 1 ad m Kornweihe zu sehen, die einige Tage zuvor einen weiträumigen hohen Balzflug zeigte, womit offenbar eine wf Kornweihe angelockt wurde, die dem Männchen hartnäckig aber erfolglos die Beute abzunehmen versuchte (H. Illner)

18. Mai 2017

Auf etwa 50 km² Ackerfläche auf dem Haastrang (Eckpunkte: Schmerlecke, Störmede, Westereiden und Altengeseke) ergab die flächendeckende Erfassung von Mäusejägern folgende relativ niedrige Zahlen wie im Vorjahr: 24 Mäusebussarde (einige hoch im Wind rüttelnd), 11 Turmfalken, 8 Rohrweihen (1 ad und 1 immat. M., 6 immat. Wf. bzw. Vorj., aber noch keine mit Schwingenmauser), 8 Rotmilane, 7 Wiesenweihen (4 ad. M., 3 W.), 2 Schwarzmilane und 1 Graureiher.
Außerdem dort 6 Äcker mit Kiebitzen (5x Mais): 7 Expl. südöstlich Schmerlecke (1 balzend), 9 südlich Lusebrink östlich Schmerlecke in Zuckerrüben, 2 nördlich Robringhausen, 2 südlich  Völlinghausen/Erwitte (1 brütend), 2 westlich Langeneicke und 7 südwestlich Störmede (1 brütend)- unter insgesamt 22 Kiebitzen keiner Junge führend und nur 2 Brütende.
1 singende Grauammer in einem Luzernefeld in der Feldlfur Domhof; im Umfeld mehrere neue Kleeflächen und eine mehrjährige Ackerbrache.
1 rufende Wachtel in einer Ackerbache südwestlich Störmede (H. Illner)

17. Mai 2017

Heute und gestern in der Hellinghauser Mersch sind die ersten Neuntöter eingetroffen. Die Störche in beiden Horsten haben Junge, wobei die an der Kirche noch sehr klein und daher nur mit Glück zu sehen sind. Der junge Kranich treibt sich weiterhin auf der Ganzjahresweide herum. Außerdem ein Baumfalke an der Gieselermündung (P. Salm).


Im Winkel in der Zeit von 13.30 bis 18.15 Uhr unter anderem zu beobachten:1 Rotmilan, 2 Mäusebussarde, 1 Kiebitz, 9 Stockenten(7/2), 1 Schnatterente, 2 Bläßhühner, 1 Graureiher, 1 Weißstorch, 1 Rehbock, 1 Fuchs (U.Kuhls u. a.)

Rehbock (U. Kuhls)Mäusebussard (U. Kuhls)Weißstorch mit Graureiher beim Fischfang (U. Kuhls)


Bei den Störchen in der Woeste sind (mindestens) 2 Jungstörche zu sehen, die schon sicher eine Woche alt sind.

Auch die Störche in der Klostermersch bei Eickelborn haben (mindestens) einen noch sehr kleinen Jungvogel.

Die Störche am Idenpatt in Herzfeld haben ebenfalls mindestens einen Jungstorch im Horst, eventuell sogar (schon) 2! (D.Schmidt)


In der Disselmersch u.a. 2 Bruchwasserläufer, 2 Kampfläufer, 2 Flussuferläufer, 6 Flussregenpfeifer, 1 Bekassine, insgesamt 17 Kiebitze, davon mind. 6 brütend und 1 Paar Junge führend, 6 Reiherenten, mind. 13 Schnatterenten, 2 Löffelenten, 22 Stockenten, mind. 3 Schafstelzen, 2 Kormorane, 7 Lachmöwen, 1 Schwarzmilan, 14 Dohlen, 31 Blässrallen, davon 7 brütend, bei den Weißstörchen 3 Junge, die schon kräftig gewachsen sind (B. Beckers)


 In der östlichen Hellwegregion hat sich unweit des vorjährigen Brutplatzes wieder ein Paar Wiesenweihen angesiedelt, bei dem das Weibchen flügelmarkiert ist. Das Weibchen trägt aber nur rechts eine gelbliche Flügelmarke (H. Illner).


Eindrücke einer Kanutour durch die Klostermersch (E. Teigeler)

Kiebitz (E. Teigeler)Pferde und Rinder in der Klostermersch (E. Teigeler)Entenfamilie  (E. Teigeler)

16. Mai 2017

In der Disselmersch u.a. 2 Reiherentenpaare, 1 Löffelentenpaar, 16 Schnatterenten (10m, 6w), 4 Bruchwasserläufer, 2 Grünschenkel, 3 Kampfläufer (2m, 1w), 14 Kiebitze, 2 Flußregenpfeifer, 1 Flußuferläufer, 38 Blesshühner, 8 Höckerschwäne, 1 Wiesenschafstelze (C. Husband)


 Seit einigenTagen singt inmitten der Ökosiedlung im Norden von Soest erstmals seit 1994 ein Gartenrotschwanz. Außerdem ungewöhnlich in dieser Siedlung ein singender Teichrohrsänger im dichten Gebüsch im Übergang zur Bodelschwingh-Schule. Die Zahl z.B. singender Mönchsgrasmücken hat allerdings dort plus Umfeld von rund einem Dutzend auf nur noch rund ein Drittel abgenommen (verschwunden sind Arten wie Dompfaff, Kuckuck, Girlitz, Sumpfrohrsänger), weil nördlich angrenzend ein großes Baugebiet auf einem Brachgelände mit Bäumen und vielen Büschen erschlossen wurde und nun bebaut wird.
Am Strangbach östlich Hilbeck 1 Kuckuck rufend, 1m Rohrweihe und 1 Turmfalke mit Beute zum Weibchen fliegend.
Südlich Bruch-Wambeln 3 Rotmilane und 4 Mäusebussarde auf frisch bearbeitetem Acker (vorher Feldgras).
Im neuen Windpark westlich Westhilbeck 1 Mäusebussard kreisend; eine Laser-Messung ergab eine Flughöhe von 160 m (H. Illner).

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