Aktuelle Beobachtungen

Aktuelle Beobachtungen

18. Juli 2017

Westlich der Kanzelbrücke am Möhnesee 1 fliegender Eisvogel; dort ca. 15 Nester des Haubentauchers (H. Abeler)


Auf und an der Lippe in der Westernmersch 3 ad. Höckerschwäne, 10 Kanadagänse, 9 Stockenten (davon 6 junge Fehlfarbene), 2 Graureiher, 1 Kormoran, 2 ad. Haubentaucher, 2 Blässhuhn-Familien, 1 Rotmilan, 4 Mäusebussarde, 4 Rohrweihen (davon 2 diesjährige), 1 m Turmfalke, 8 Kiebitze, 3 Flussuferläufer, 2 streitende Eisvögel, 1 Gebirgsstelzen-Familie, 2 Grüne Flussjungfern (M. Bunzel-Drüke, O. Zimball)


In der Feldlfur nordöstlich von Oestereiden jagend bzw. fliegend: 1 m ad und 1 m vorj. (mit fortgeschrittener Hs-Mauser) Wiesenweihe, 2 immature w Rohrweihen, 5 Rotmilane und 2 Schwarzmilane. In zwei weiteren Fällen sind junge Rohrweihen ausgeflogen, aus extra geschaffenen 50 x 50 m großen Schutzzonen im östlichen Kreis SoestInzwischen habe ich 32 junge Wiesenweihen in den Hellwegbörden und 3 auf der Paderboner Hochfläche beringt; die 4 Jungen der frühesten Brut fliegen schon gekonnt. Die Beringung von einigen späteren Bruten steht noch an (H. Illner).


In der Disselmersch ein erfolgreich jagender Rotmilan mit Beute (D. Luka)

Rotmilan (D. Luka)

17. Juli 2017

1 Baumfalke westlich von Altengeseke fliegend (C. Husband u.a.).


 Abends 7 Rotmilane südlich von Altengeseke kreisend (H. Illner).


Nachmittags in der Disselmersch min. 2 Flussregenpfeifer, 1 Waldwasserläufer, 1 Rotmilan, ein Trupp Kiebitze, Rohrammern, wenige Graugänse.

Neben den 5 Revierstörchen (2 Altvögel, 3 Jungvögel) wollte ein weiterer Storch zunächst auf das Nest, das zu diesem Zeitpunkt leer bzw frei war. Die Alt- und auch die Jungvögel haben schnell reagiert und sind ALLE direkt auf das Nest. Der Eindringling kreiste zunächst und setzte dann zur Landung auf der Wiese westlich der Hütte an. Auch das war für die Altvögel inakzeptabel und er wurde mit einer Attacke beider Altvögel aus dem Revier vertrieben. Wenig später bleiben die Jungvögel auf dem Horst und die beiden Altvögel flogen Richtung Nordwest. Dabei wurden beide Weißstörche von zwei Bussarden attackiert und drehten Richtung Lippborg ab (O. Kerber)

Rotmilan im Flug (O. Kerber)Weißstörche in der Disselmersch  (O. Kerber)Weißstorch im Flug  (O. Kerber)Weißstorch wird von Mäusebussrad attackiert  (O. Kerber)Der Altvogel aus der Disselmersch verjagt den Eindringling  (O. Kerber)


Abends Im Winkel 1 Graureiher, 1 Habicht mit Beute, 1 Kormoran im Überflug, 1 Ricke, 1 Eisvogel erfolgreich jagend, Stockenten (O. Kerber)

Habicht mit Beute (O. Kerber)Grauhreiher bei Nacht (O. Kerber)


 Am Abend wie schon an den vorausgegangenen warmen Abenden mehrer 'läutende' Geburtshelferkröten in Mö-Völlinghausen (H. Abeler)

16. Juli 2017

Auf und an der Lippe zwischen Haus Uentrop und Haus Haaren (Kreise Soest und Warendorf / Stadt Hamm) 17 Kanadagänse und 1 weiße Hausgans, wenige Stockenten, nur 1 Teichralle, 1 Waldwasserläufer, 2 Flussuferläufer, 1 singender Teichrohrsänger (unterhalb Oberg auf dem linken Ufer) (O. Zimball)


Abends etwa 5000 Stare bei Vierhausen.
Bei Schlückingen abends erneut 1 jagende m Wiesenweihe; dort ist seit Mitte Juni regelmäßig eine solche zu beobachten, die allerdings wenig Jagderfolg hat. Sie ist keinem der nächsten Brutpaare zuzuordnen. Es ist wahrscheinlich ein Nichtbrüter mit einem eng abgegrenzten Einstandsgebiet. Bei ihr konnte ich erstmals ein besonderes Jagdverhalten beobachten: Sie jagte zunächst niedrig über einem Weizenfeld mit Wiesen-Schafstelzen und Feldlerchen. Dann flog sie in eine Fahrgasse, wo ich sie 10 Minuten dabei beobachten konnte, wie sie zu Fuß langsam voranschritt und den Kopf immer wieder in verschiedene Richtungen in die umliegende Vegetation richtete. Es sah so aus, als versuchte sie akustisch Beute zu orten. Eine Schafstelze schaute ihr dabei von der Spitze einer Getreidepflanze am Rand der Fahrgasse zu, gab womöglich auch für mich unhörbare Warnrufe an die flüggen Jungen von sich (H. Illner).

14. Juli 2017

Aus dem kleinen Gehölz an "Auf der Lauflinde" nördlich von Geseke auch heute noch kurz Bettellaute einer Waldohreule. Am 29.6.2017 waren tagsüber noch mehr Bettelrufe eines Jungvogels zu hören, der etwa 7 m hoch im dichten Weißdorn auszumachen war. Auch im Vorjahr bettelten hier tagsüber junge Waldohreulen.
Etwa 3000 Stare bei Erwitte-Völlinghausen (H. Illner).

15. Juli 2017

In der Disselmersch u.a. 34 Kiebitze, 2 Flussregenpfeifer, 4 Bruchwasserläufer und 1 Waldwasserläufer (C. Husband)


Am Enser See u.a. 7 Höckerschwäne (1 Paar mit 2 pulli, 1 Paar mit 1 pullus), 49 Kanadagänse, 7 Nilgänse (davon 4 juv.), 15,16 Reiherenten, 31 Blässhühner (davon 5, 3, 2, 1 pulli und noch 1 Nest besetzt), 1 Zwergtaucher, 2 Kormorane, 1 Eisvogel (M. & M. Baule)


Ein erst Mitte Juni gebautes Nest der Rohrweihe in einem Weizenfeld bei Stocklarn fand ich leer, ohne einen Hinweis auf ein Gelege, vor. Das Nest war zwar vollständig gebaut, aber für das Weibchen war es womöglich zu spät für eine Eiablage.
Heute stellte ich erstmals das Ausfliegen von drei jungen Rohrweihen aus einem Getreidenest fest: Zwei flogen schon gekonnt vom Brutplatz in einem Rapsfeld bei Schachtrup auf, ein dritter flog noch unsicher.
Leider fand ich die 4 gut 3 Wochen alten jungen Wiesenweihen 400 m entfernt in einem Triticalefeld nur noch tot. Sie wurden wahrscheinlich in der vorvorherigen Nacht von einem größeren Säugetier totgebissen und einige Meter vom Nest abgelegt. Dies ist der erste derartige Verlust in diesem Jahr (H. Illner).
So sieht es am Brutplatz der Rohrweihe in einem Rapsfeld nach Ausfliegen der Jungen aus, die sich in den letzten Wochen haupsächlich auf dem Pflanzenteppich aufhielten. Das Nest ist kaum noch zu erkennen (Schachtrup, 15.7.2017, H. Illner)


Auf einem Pferdehof im Kreis Warendorf sehr interessantes Brutgeschehen von Grauschnäppern: nachdem aus einer ersten Brut am 4. Juli mindestens zwei Jungvögel ausflogen, begann wenige Tage später die Fütterung in einem zuvor unentdeckten Nest an ungewöhnlichem Standort; das Nest befindet sich im Inneren eines Stallgebäudes in einem alten Zaunkönignest, das wiederum auf einem alten Rauchschwalbennest steht. Das offensichtlich bigyne Männchen (mit zwei Weibchen verpaart) versorgt die neue Brut mit, füttert aber gleichzeitig auch noch die flüggen Jungen aus der ersten Brut, die inzwischen aber überwiegend selber jagen (A. Müller).

 Adulter Grauschnäpper auf einer Ansitzwarte (Foto: A. Müller)Grauschnäpper: einer der Jungvögel aus der ersten Brut (Foto: A. Müller)Junger Grauschnäpper auf einer Ansitzwarte an einer Pferdekoppel (Foto: A. Müller)Wenn der Altvogel in der Nähe jagt, werden die seit etwa 10 Tagen flüggen Jungen auch noch gefüttert (Foto: A. Müller)Eine weitere Fütterungsszene (Foto: A. Müller)Grauschnäpper: ungewöhnlicher Standort der zweiten Brut in von Zaunkönig überbautem Rauchschwalbennest im Inneren eines Stallgebäudes (Foto: A. Müller)Warnender adulter Grauschnäpper (Foto: A. Müller)Junger Grauschnäpper bekommt auf seiner Ansitzwarte Besuch von einem ebenfalls juvenilen Zilpzalp (Foto: A. Müller)Auch mehrere junge Bachstelzen teilen sich das Jagdrevier mit den Grauschnäppern (Foto: A. Müller)

13. Juli 2017

Morgens am Turm in den Ahsewiesen u.a. 1 Gelbspötter und 1 Habicht. (W.K. Suermann)

Ein Gelbspötter mit Beute (W.K. Suermann)Gelbspötter (W.K. Suermann)Ein überfliegender Habicht (W.K. Suermann)


In der Disselmersch u.a. 34 Kiebitze, 9 Bruchwasserläufer, 1 Waldwasserläufer, 1 Grünschenkel, 1 Knäkente, mind. 1 Schafstelze (B. Beckers)


An der Lippe zwischen der Brinkmersch (Heimann-Altarm) und dem Campingplatz an der A 2 u.a. 1 w Reiherente mit 6-7 kleinen pulli, außerdem weitere 5 ad. Reiherenten, 14 Kanadagänse (Schmehauser Mersch), 1 Silberreiher, 2 Graureiher, 1 Haubentaucher, ca. 20 Blässhühner, 1 diesj. Teichhuhn, 2 Flussuferläufer, 1 Kiebitz, 1 Mäusebussard, 1 Rotmilan, 1 Schwarzmilan, 2 Eisvögel, 2 Nutrias (M. Bunzel-Drüke & O. Zimball)


1 Kolkrabe zusammen mit Rabenkrähen westlich von Altengeseke.
Die vormittägliche Kontrolle des Brutplatzes der Wiesenweihe auf einem Stoppelfeld östlich von Geseke ergab drei trockene und gesunde Jungvögel in dem Kunstnest. Zur Verminderung der Pädationsgefahr baute ich noch einen 1,7 x 1,7 m großen Schutzzaun um das Kunstnest und tarnte ihn mit Zweigen. Kurz nach Verlassen des Feldes sah ich aus der sicheren Entfernung das Weibchen in das Kunstnest fliegen und wenige Minuten danach auch das Männchen, das mit Beute ohne Zögern ins Nest flog. Das ist ungewöhnlich, denn normalerweise sind Wiesenweihen nach einer solch großen Veränderung sehr vorsichtig und umfliegen das Nest erst längere Zeit. Womöglich lag das daran, dass die Elternvögel dieser Brut mit dem Mähdrusch und der nachfolgenden Stoppelbearbeitung schon "dramatischere" Dinge erlebt hatten (H. Illner).
3 junge Wiesenweihen im Kunstnest (13.7.2017, H. Illner)Das Kunstnest mit 3 jungen Wiesenweihen umgeben von einem getarnten Schutzzaun (13.7.2017, H. Illner)


An der Ruhr im Binnerfeld (Neheim) 1 Flussuferläufer, 4 Reiherenten (2m/2w), 3 Gebirgstelzen, 4 Eisvögel, 1 diesj.Teichhuhn, 4 Graureiher, 4 Mäusebussarde (einer im Luftkampf mit einer Rabenkrähe), 1 Mittelspecht, 1 Buntspecht, 3 Grünspechte, ca. 25 Mauersegler (M. & M. Baule)

Juvenile Wasseramsel (M.&M. Baule)Mäusebussard und Krähe (M.&M. Baule)Mäusebussard im Luftkampf mit einer Krähe (M.& M. Baule)


In der Flur Brüggenmersch (in Hamm-Niederwerries) zeigte sich heute am Spätnachmittag (17:48 Uhr) nur noch einer der beiden Jungstörche im Storchennest auf dem Strommasten östlich des Niederwerrieser Weges Ergo hat der andere Jungstorch bereits seinen Jungfernflug absolviert.

Zwei Minuten später (17:50 Uhr) wurde der im Horst verbliebene Jungstorch von einem fremden Weißstorchenpaar mehrfach attackiert. Dieses flog sodann in Richtung Dolberg davon. (H. Meermeyer)

 Junger Weißstorch wird von einem fremden Storchenpaar attackiert (H. Meermeyer)

12. Juli 2017

In den letzten Tagen wurden die Jungen der frühesten Bruten der Wiesenweihe in der Hellwegregion beringt: es waren viermal 3, einmal 4 und einmal 5 im Nest. Bei einem Nest in einem Kleegrasfeld auf der Paderborner Hochfläche hatte der umgebende Elektrozaun wohl eine Wildschweingruppe vom Nest-Zutritt abgehalten. Die lehmigen Trittsiegel auf der angrenzenden Straße wiesen genau auf die Schutzzone.
Heute meldete mir der Bewirtschafter eines Gerstenfeldes in einer Feldflur östlich von Geseke dankenswerterweise die Sichtung von jungen Wiesenweihen bei der heutigen Stoppelbearbeitung. Dem Sohn waren die Jungvögel bei der Lockerung der verdichteten Fahrgassen aufgefallen. Einige Meter um die Jungen herum hatte der Landwirt, der im Vorjahr auf einem anderen Feld eine Weihen-Schutzzone eingerichtet hatte, freundlicherweise die Stoppeln stehen gelassen. Tatsächlich fand ich abends nach den starken Regenfällen mitten auf dem fast kahlen Acker in einer Fahrgasse mit einem Stoppelrest die drei durchnässten Jungvögel, die offenbar vom Weibchen gehudert wurden, das dort abflog. Das von mir nicht entdeckte Brutvorkommen liegt untypisch für eine Wiesenweihe, nämlich nah an Verkehrswegen und Gehölzen. Es grenzt an ein Wunder, dass drei Junge die Getreidemahd (sie müssen sich unter das Schneidwerk geduckt haben; die Stoppeln sind mit 25 cm relativ hoch) und 6 Tage auf dem Stoppelacker überlebt hatten. In der Not baute ich den Jungen aus Laubzweigen einen Wind-, Regen- und Sichtschutz. Wenige Minuten nach dem Verlassen des Ackers erschien das Weibchen, umflog die Jungen in wenigen Metern, um dann im Umfeld zu jagen. Am nächsten Morgen werde ich für die Jungen einen Schutzzaun aufbauen, denn der Landwirt teilte mir mit, dass dies kein Problem sei, da er den Acker erst wieder in drei Wochen bearbeiten wird (H. Illner). 
Eine junge weibliche Wiesenweihe im Nest im Kleegras; zwei kleinere männliche Geschwister hatten sich einige Meter entfernt im Altgras versteckt (11.7.2017, H. Illner) Junge Wiesenweihen auf einem Stoppelfeld östlich von Geseke abends nach starken Regenfällen (12.7.2017, H. Illner)Notdürftiger Sicht-, Regen- und Windschutz für die drei jungen Wiesenweihen im Stoppelfeld  (12.7.2017, H. Illner)

11. Juli 2017

An den Klärteichen in Hattrop heute 247 Graugänse, 21 Kanadagänse, 2 Nilgänse, 23 Stockenten, 2 Tafelenten Männchen, 7 Reiherenten, 49 Blässrallen, 3 Teichrallen, 5 Graureiher, 1 Höckerschwan, 1 Schwarzmilan, 1 Waldwasserläufer, 1 Eisvogel, 3 Zwergtaucher und 7 Haubentaucher und ein Nachtreiher im Jugendkleid (P. Salm).

An den Klärteichen an der ehemaligen Zuckerfabrik Soest u.a. 5 Waldwasserläufer und 1 Bruchwasserläufer (P. Salm).

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