Aktuelle Beobachtungen

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14. September 2016

"Tour de Feldflur" am Vormittag - Südl. Störmede: ca. 10 Mäusebussarde, 1 dj Rohrweihe, ca. 20 Turmfalken, 66 Kiebitze, ca. 300 Ringeltauben, ca. 40 Hohltauben, ca. 20 Steinschmätzer. Südl. Eickeloh: 6 Mäusebussarde, 2 Rotmilane, 1 Baumfalke, ca. 16 Turmfalken, ca. 15 Steinschmätzer, 26 Misteldrossel und 16 Bachstelzen am Modellflugplatz. Gebiet Sommerhof: ca. 8 Mäusebussarde, 6 Turmfalken, 2 dj Rotfußfalken, 2 dj Brachpieper, ca. 20 Steinschmätzer (C. Husband)


Auf der Landstraße östlich Brockhausen 1 australisches Diamanttäubchen (Geopelia cuneata), das in einen Apfelbaum flog. (M. Bunzel-Drüke, M. Scharf, L. Brackelmann)


Woeste bei Ostinghausen: heute keine Silberreiher, deutlich weniger Graugänse; mindestens 12 Krickenten, 2 Kampfläufer, 3 Alpenstrandläufer, 1 Dunkler Wasserläufer, 1 Grünschenkel, mindestens 1 Bekassine, 8 Schafstelzen (H. Vierhaus)


Haarstrang am Sommerhof (Anröchte): 1 Steinschmätzer, 1 Brachpieper, 1 Hohltaube (H. Vierhaus)


Je 1 diesj. Steinkauz (beide unberingt) frisch totgefahren auf der K 29 100 östlich Ortseingang Bad Sassendorf-Lohne und auf der L 808 ca. 150 m östlich vom  Ortsausgang Wiggeringhausen.
6 Heringsmöwen auf  einem frisch gepflügtem Acker nördlich von Neuengeseke.
Am wochenlang besetzten Gemeinschafts-Schlafplatz bei Enkesen im Klei abends keine Weihen mehr zu sehen.

Am 11.9.2016 nachmittags hatten Radfahrer knapp 60 m von einer Windenergieanlage (E 48, Rotorradius 24 m, Nabenhöhe 76 m) entfernt im Windpark östlich von Lohe einen hellen Mäusebussard am Rand eines Grasweges entdeckt, der mit einem herunter hängenden Flügel schnell über einen Acker in ein nahes Gehölz flüchtete, wo er nicht mehr aufzufinden war. Die eigene Nachsuche 4 Tage später war dann erfolgreich. Der diesjährige Mäusebussard saß 110 m vom Fundort (bzw. 175 m vom  Turm der WEA entfernt) am 11.9. versteckt im besagten Gehölz. Er war etwas abgemagert und hatte einen Splitterbruch im linken Unterarm. Ich träufelte ihm Wasser in den Schnabel, denn er hatte 4 Tage mit Maximaltemperaturen von jeweils über 30°C ohne Nahrung und Wasser überlebt. Die Verletzungsart und die Fundumstände (weder Freileitung noch Straße im Umkreis von 300 m) sprechen eindeutig für eine WEA-Kollision als Verletzungsursache. Der Bruch wurde noch am selben Abend von Dr. Dieter Hegemann behandelt. Der Bussard überlebte die Operation und es ist zu hoffen, dass der Bruch gut verheilt und er wieder freigelassen werden kann (H. Illner).
Verletzter Mäusebussard am 14.9.2016 im Windpark Lohe; aufgenommen ungefähr an der Stelle, wo er am 11.9.2016 gefunden worden war Der schön gefärbte Mäusebussard bei Dr. Hegemann


In den Ahsewiesen ein Schwarzstorch (D. Schmidt)


Im Winkel 2 Weißstörche, 2 Dunkle Wasserläufer, 5 Flussuferläufer und im Überflug rufende Grünschenkel (D. Schmidt)


An den Hattroper Klärteichen u.a. noch immer 3 Silberreiher (D. Schmidt)

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