Beobachtungen 2008
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Beobachtungen 2008

5. Mai 2008

In der Disselmersch u.a. mind. 80 (!) Bruchwasserläufer, 10
Kampfläufer, 7 Grünschenkel, mind. 2 Flussregenpfeifer, 2 Brandgänse, 6
Schnatterenten und 2 Löffelenten. (W. Pott)

6. Mai 2008

In der Woeste heute u.a. noch 7 Trauerseeschwalben, 2 Dunkle Wasserläufer, 2 Knäkenten (R. Joest)
Im Kernbereich der Ahsewiesen heute abend u.a. 3 m Schnatterenten, 2 m + 1w Krickenten, 1 m Löffelente, 2 m Knäkente, 3 rufende Wasserrallen, ca. 20 Bruchwasserläufer (B. Beckers)
In der Disselmersch heute noch mehr Bruchwasserläufer, nämlich 120 ! Außerdem mind. 9 Kampfläufer und 5 Grünschenkel. (W. Pott)

8. Mai 2008

Alle paar Jahre gelingt im Kreis Soest ein Beobachtung dieses sehr seltenen Durchzüglers, jetzt war es wieder soweit: Zwischen Anröchte und Schmerlecke wurde auf einem Acker ein Triel entdeckt. Triele brüten vor allem in Trockengebieten des westlichen und südlichen Europas und von Kleinasien bis Indien. In Sachsen und Brandenburg ist die frühere Brutpopulation in den 1980er Jahren erloschen, inzwischen wohl auch in Polen nicht mehr brütend. (H. Illner, R. Joest, O. Zimball, M. Bunzel-Drüke)
In der Disselmersch u.a. 2 Temminckstrandläufer, 65 Bruchwasserläufer (W. Pott, G. Köpke)
Die Wespenbussarde kommen: Am Haarstrang bei Ense-Vierhausen 5 Wespenbussarde durchziehend (W. Pott, G. Köpke)

9. Mai 2008

In den Ahsewiesen u.a. 1 singender Drosselrohrsänger, 1 singender Rohrschwirl, mindestens 17 Braunkehlchen, 1 Silberreiher (W. Pott)
In Soest sind die ersten Grauschnäpper zu hören (H. Illner)
In der Klostermersch u.a. 1 Weißstorch, 52 Reiherenten, 1 Bekassine, 3 Hohltauben, 4 Braunkehlchen, 2 Pirole (M. Bunzel-Drüke)
2 Wespenbussarde westlich von Brockhausen über einem Wald kreisend (H. Illner), 1 Wespenbussard auf dem Gelände des ehemaligen Standortübungsplatzes Büecke südlich von Soest (M. Bunzel-Drüke)
In der Woeste bei Ostinghausen u.a. 8 Kampfläufer, 2 Dunkle Wasserläufer, mind. 40 Bruchwasserläufer, 2 Grünschenkel, 1 m Knäkente, 1 m Löffelente, 7 Trauerseeschwalben (R. Joest)
In den Feldfluren sind derzeit vielerorts durchziehende Steinschmätzer zu sehen. (R. Joest)

10. Mai 2008

Über dem großen Gewässer in der Woeste bei Ostinghausen tanzen 22 Trauerseeschwalben, außerdem ein Baumfalke (O. Zimball, M. Bunzel-Drüke)
In der Disselmersch u.a. 1 Schwarzmilan, 4m u. 2 w Schnatterente, 1 m Löffelente und eine Bekassine. (J. Drüke)
In den Ahsewiesen ruft auch heute ein Drosselrohrsänger am "Berwicker Weg" (J. Drüke). Dort auch 1 Schwarzmilan und 3 Baumfalken.(D. Kötter)
Ankunft der Sumpfrohrsänger: Ein Sänger am Mühlbach bei Mawicke. (H. Illner)
Wieder ein Nachweis der früher seltenen Gemeinen Keiljungfer (Gomphus vulgatissimus) an der Lippe; man kann sie inzwischen wohl auf der gesamten Lippestrecke im Kreisgebiet finden. (H. Vierhaus)

Der Plattbauch (Libellula depressa) ist eine der häufigsten und weit verbreitetsten Libellenarten. Das Foto zeigt dasselbe weibliche Exemplar, nur eben aus verschiedenen Blick- bzw. Beleuchtungswinkeln. (H. Vierhaus).

Haben wir dieses mal ein Maikäferjahr? In der Nähe von Lippstadt, an einer weiß gestrichenen Haustür, über der während der Nacht eine Lampe brannte, hatten sich morgens über 20 Maikäfer eingefunden, die dann allerdings in den nächsten Stunden das Weite suchten. (H. Vierhaus)
In der Hellinghauser Mersch u.a. 1 Paar Austernfischer und ein Flussregenpfeifer (J. Behmer)

11. Mai 2008

In den Ahsewiesen bei bestem Pfingstwetter, vielen Besuchern und einem wunderschönen Blick auf den brütenden Storch vom Turm aus 1 w Rotfußfalke, 2 Baumfalken, mehrmals 1 Schwarzmilan, 1 Rotmilan, viele Rohrweihen und 6 durchziehende Trauerseeschwalben. Vom Berwicker Weg aus 1 Silberreiher und der weiterhin singende Drosselrohrsänger (J. Drüke, B. Beckers)
Östlich von Geseke, nahe der Kreisgrenze, ein adulter Weißstorch auf einem Acker (ca. 300 m südlich B1), der am linken Fuß unten eine grünen Ring trug, er flog auf, landete 800 m östlich auf Paderborner Gebiet auf einen gemisteten Acker, etwa 200 m nördlich der B1, ca. 500 m westlich Ortsrand Salzkotten. (H. Illner)
Über einer Ackerfläche zwischen Berwicke und Borgeln eine "weiße" Fluss- oder Küstenseeschwalbe (roter Schnabel !, schwarze Spitze?), die dort ihre Runden zog (ca. 5 Min. lang um 10 Uhr 15) (D. Kötter).
Über den Kärteichen der ehemaligen Zuckerfabrik in Soest 3 Rotmilane. (D. Kötter)
In der Woeste 2 Kampfläufer, 1 Grünschenkel, 1 Bruchwasserläüfer, 2m Löffelenten, 3m und 1w Schnatterenten, 1w Tafelente und mind. 5 Braunkehlchen. (D. Kötter)

12. Mai 2008

In den Ahsewiesen u.a. an zwei Stellen rufende Wachteln. (B. Beckers)
Dort auch 1 Brandgans, 2m Löffelenten, 1 Schzwarzmilan, 1 Wanderfalke, 1Baumfalke. (D. Kötter)
In der Hellinghauser Mersch vom Beobachtungshügel Anglerweg ist abends und frühmorgens das "Tücke-tücke" einer balzenden Bekassine zu hören. Von dort sind auch balzende Flussregenpfeifer sehr gut zu beobachten. Außerdem treibt sich wohl noch ein drittes Storchenpaar im Gebiet rum. (J. Behmer)
Im Umfeld des Pastorats in der Hellinghauser Mersch der erste rufende Wachtelkönig. (P. Salm, J. Behmer)

14. Mai 2008

In der Klostermersch (Nordseite) ein Paar Schnatterente, ein rufender Pirol, zwei m Neuntöter (M. Bunzel-Drüke)

15. Mai 2008

Ein adulter unberingter Weißstorch auf gemähtem Feldgras westlich Upsprunge-Salzkotten. (H. Illner)
Mäusebussarde sind in diesem Frühjahr in den Feldfluren allgemein seltener als im Vorjahr zu sehen, als viele beim Mäusefang selbst in Wintergetreidefeldern zu beobachten waren. Wenige größere Ansammlungen waren mit 12 Expl. am 1.5 bei Gerlingen bzw. mit 23 Expl. am 4.5 bei Mittelhausen auszumachen. In beiden Fällen saßen die Mäusebussarde auf frisch bearbeiteten Äckern und waren zum Teil laufend bei der Suche nach Käfern und Würmern zu sehen (H. Illner).
In diesem Frühjahr sind ungewöhnlich viele Rehühner, Fasane und Feldhasen in der Hellwegbörde zu sehen, wahrscheinlich vor allem ein Ergebnis der letzten milden Winter (=geringe Sterblichkeit) und der langen Schönwetterphase im Frühjahr 2007 (=hohe Reproduktion). So zählte ich vom 8.bis 15.5 bei den täglichen Weihenerfassungen (ohne gezielte Suche aus dem Auto heraus) 36 Paare und 5 Einzelvögel des Rebhuhns. Beim Wiesenpieper und Bluthänfling sieht es erheblich schlechter aus: Im selben Zeitraum konnten nur 8 Paare des Bluthänflings und nicht ein einziger Wiesenpieper an bzw. auf den abgefahrenen Feldwegen festgestellt werden (H.Illner).

16. Mai 2008

In den Ahsewiesen balzen Schwarzmilane. (W. Pott).
Ein später Merlin bei Weiberg auf der Paderborner Hochfläche (H. Illner).

17. Mai 2008

In den Ahsewiesen bauen erstmals Schwarzmilane einen Horst.
Am Berwicker Weg ruft nachmittags intensiv eine Wasserralle. (J. Drüke)
Die Wiesenpieper füttern fleißig ihre Jungen. (O. Zimball)
In der Disselmersch u.a. 3 m und 1 w Knäkente. (J. Drüke)
70 Bluthänflinge auf einer Ackerbrache mit vielen Löwenzahn-Samenständen östlich von Erwitte. 7 noch unausgefärbte Rohrweihen eng beieinander südwestlich von Klieve. (H. Illner)

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