Beobachtungen 2010

Beobachtungen 2010

17. Februar 2010

Meldung der Vogelwarte Helgoland: Ein von uns am 6. Juli 2011 als Nestling bei Werl-Sönnern beringter Eisvogel wurde am 5. Februar 2012 in Herford-Elverdissen (76 km entfernt) als Winteropfer tot gefunden (M. Bunzel-Drüke, O. Zimball).
Etwas oberhalb der Kanzelbrücke höre ich den Flugruf eines Schwarzspechts und anschließend das schallende kwi, kwi, kwi des Gesangs; westlich der Kanzelbrücke ca. 20 Kanadagänse, ca. 12  u. 23 Tafelenten (m.) (H. Abeler).

31. Dezember 2010

Am naturfern ausgebauten Soestbach im Soester Westen 1 Wasserralle, die ca. 10 m am Ufer entlang bachaufwärts lief und dann in einem Brombeergestrüpp verschwand (J. Tillmann).

30. Dezember 2010

An der Lippe am Wehr Hamm-Heessen 1 Silberreiher und 1 Eisvogel (M. Bunzel-Drüke, M. Scharf, O. Zimball).
An der Werler Mülldeponie ca. 400 Silbermöwen, 150 Sturmmöwen, 100 Lachmöwen und 1 ad. Heringsmöwe. Während Heringsmöwen in den Zugzeiten regelmäßig im Kreis Soest zu sehen sind, sind sie im Binnenland im Winter nur sehr seltener Gast. Der Metallring einer adulten Silbermöwe konnte nicht abgelesen werden, dafür aber der Farbring einer jungen Silbermöwe. Die meisten Möwen lagen im Schnee, so dass ihre Beine nicht auf Ringe kontrolliert werden konnten. Bei nun einsetzendem Tauwetter wird es sich sicher lohnen, hier noch einmal nach beringten Möwen zu schauen! Vielleicht findet sich jemand, der dazu Zeit hat? Unter dem Abdach der Kompostierungsanlage auch 1 Bachstelze (A. Hegemann).
Der flügelverletzte Kranich in den Ahsewiesen nutzt das ausgelegte Futter; seine Fluchtdistanz ist aber nach wie vor sehr hoch (M. Bunzel-Drüke, O. Zimball). Ansonsten dort nur noch sehr wenige Vögel, u. a. ein Silberreiher und zwei Turmfalken (A. Müller).
 Männlicher Turmfalke in den Ahsewiesen (Foto: A. Müller) Ein Steinkauz nutzt das schöne Wetter für ein ausgiebiges Sonnenbad (Foto: A. Müller)Hier wache ich! (Foto: A. Müller)... und ich habe auch hinten Augen! (Foto: A. Müller)Mal sehen, ob jemand darauf hereinfällt! Steinkauz als Sperlingskauz getarnt (Foto: A. Müller)
Nachmittags im Lohner Klei (ca. 2,5 km² Feldflur) bei weiter geschlossener Schneedecke von etwa 15 cm Höhe (vgl. Zählung vom 18. Dez.): 5 Mäusebussarde und  1 w Merlin, der auf dem Schnee einen Vogel rupft; 2+2 Rabenkrähen, 2 Elstern, keine Rebhühner zu sehen, randlich in Baumreihe rund 70 Ringeltauben; 94 Feldhasen  (H. Illner).
In der Hellinghauser Mersch am Pastorat an einem eisfreien Graben 3 Wasserrallen (J. Behmer).
Ahsewiesen, 30.12.2010. (Foto: Joachim Drüke)Ahsewiesen, 30.12.2010. (Foto: Joachim Drüke)Ahsewiesen, 30.12.2010. (Foto: Joachim Drüke)Ahsewiesen, 30.12.2010. (Foto: Joachim Drüke)Ahsewiesen, 30.12.2010. (Foto: Joachim Drüke)

29. Dezember 2010

Elstern, Eichelhäher, Haubenmeise und auch 2 Sperber (Terzel + Weibchen) gehören zu den täglichen Gästen im nur ca. 200 m² großen Garten in Werl. Erstaunt waren wir allerdings, als mitten in der Wohnbebauung ein Fasanenhahn vor unserer Terrassentür stand. Das zeigt wohl deutlich, in welche Notlage die Tiere durch die Schneemengen geraten sind. Wohl angelockt durch das Vogelfutter, welches zum Teil in einem in der Thujahecke platzierten Weidenkorb ausliegt, kommen auch immer mehr Mäuse in den Garten. Die Mäuse wiederum locken sogar den einen oder anderen Mäusebussard an. Im Gegensatz zu den Sperbern jagten die Mäusebussarde im Garten zumindest während der Beobachtungszeit vergeblich. Das mag auch daran liegen, dass das "Lebendfutterangebot" für die Sperber deutlich größer ist als bei den Mäusebussarden (M. Wenner).
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Südlich Störmede 1 ad. Wanderfalke; bei Schallern versucht ein ad. w Habicht erfolglos, ein Rebhuhn aus einer Kette zu schlagen; an einem Maststall bei Klieve viele Singvögel, die Futterreste fressen: ca. 50 Amseln, 20 Stare und Schwärme von Haus- und Feldsperlingen (M. Bunzel-Drüke).
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Eine kurz im Sonnenschein singende Misteldrossel am Osthofentor in Soest (H. Illner, A. Müller); im Soester Westen am Soestbach 1 Silberreiher (M. Bunzel-Drüke) und 1 Turmfalke im Garten (D. Schmidt).
Kurz nach Weihnachten ging ein Anrug in der ABU-Geschäftsstelle ein: "Bei Elfsen sitzt ein verletzter Mäusebussard und frisst an einem totgefahrenen Hasen. Der Vogel hat ein Loch im Kropf und alles Futter, was er herunterschluckt, fällt wieder heraus." Also auf nach Elfsen: Und tatsächlich, dort sitzt der Vogel; das Loch im Kropf ist deutlich zu sehen. Allerdings ist er noch so stark, dass er fliegen kann, erste Fangversuche scheitern. Also müssen wir uns was ausdenken. Vielleicht kann man sich ja die hohe Schneelage zu Nutze machen und sich neben dem toten Hasen eingraben und dann den Vogel bei den Füßen packen?? Gedacht, gemacht! Ein ABU-Mitarbeiter (seinen Namen lassen wir mal außen vor) lässt sich im Straßengraben neben dem toten Hasen im Schnee eingraben. Nur die Augen gucken heraus. Die Hände liegen direkt am Hasen, um zupacken zu können, sobald der Bussard kommt. Nach 20 Minuten landet der Bussard etwa 1 m neben dem Hasen; noch zu weit, um den Greifvogel zu greifen. Der verbuddelte Mitarbeiter kann den Vogel nur hören, die Sehschlitze erlauben keinen Blick nach rechts und links. Der Mäusebussard bleibt ein paar Minuten sitzen und guckt sich alles genau an. Da stimmt doch irgendwas nicht! Dann fliegt er leider wieder weg - alle Mühe umsonst. Wir hoffen aber doch, den Vogel bald einfangen zu können; ansonsten wird er früher oder später verhungern (A. Hegemann).
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Bei Elfsen noch immer 1 Misteldrossel (A. Hegemann).
Bei Wiltrop 2 Höckerschwäne im Schnee rastend, außerdem 1 Merlin mit Beute in einem Apfelbaum sitzend (A. Hegemann); in den Ahsewiesen gegen 16 Uhr 1 w Merlin (B. Stemmer) - eventuell der Vogel aus Wiltrop.
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28. Dezember 2010

Ein Kranich in der Klostermersch niedrig Richtung Westen fliegend (M. Scharf).
Im Soester Westen waren vom Dachzimmerfenster 3 Rebhuhnketten zu sehen (7, 10, 4 Expl.). Der Hunger lässt sie sehr unruhig hin und her eilen, wobei sie noch mehr Kalorien verbrauchen. 4 der Rebhühner fanden sogar den Weg in unseren Garten. Gut 200 m entfernt hielt sich am Klaggesgraben 1 Silberreiher auf. 14 Höckerschwäne zogen Richtung Südwest (D. Schmidt).
Ungewöhnlicher Rückgang der Zahl von Waldohreulen am Schlafplatz im Nordosten von Bad Sassendorf von 26 am 23.12. auf heute morgen nur noch 15, verteilt auf 4 Nadelbäume: 2+2+3+8. Ebenfalls ungewöhnlich, 1 Eule saß nur 2,5 m hoch relativ wenig gedeckt in einem kleinem Nadelbaum , ansonsten saßen die Eulen gut getarnt in Höhen von 4 bis 10 m (H. Illner).
Über dem Möhnetal bei Drewerheide 1 Weißstorch im Ruderflug nach Süden fliegend; er verschwand hinter den Fichten des Arnsberger Waldes. Ob er jetzt noch nach Afrika will? (M. Bunzel-Drüke)
Am Möhnesee insgesamt nur wenig Wasservögel; vor Delecke unter Reiherenten eine junge Trauerente. An der Kompostierungsanlage bei Berge unter etwa 30 Silbermöwen auch mindestens drei Steppenmöwen (2 adulte, 1 im 2. Winterkleid) und eine Mittelmeermöwe (1. Winterkleid) (A. Müller).
Diesjährige Trauerente auf dem Möhnesee (A. Müller)Steppenmöwe im 2. Winterkleid (2. von rechts), adulte Steppenmöwe (3. von links) und Mittelmeermöwe im 1. Winterkleid (2. von links) unter Silbermöwen (A. Müller)Mittelmeermöwe im 1. Winterkleid (2. von rechts) mit Silbermöwen und einer adulten Steppenmöwe (links) (A. Müller)Kormoran im Jugendkleid beim Trocknen der Flügel (A. Müller)... offenbar gar nicht so leicht, dabei das Gleichgewicht zu halten (A. Müller)

Bei Elfsen ziehen 44 Höckerschwäne niedrig entlang der A44 nach WSW Später bei Bergede noch einmal 4 Höckerschwäne nach Westen ziehend. (A. Hegemann).
Die Weihnachtsfeiertage habe ich genutzt, um die beiden Haartouren zu fahren, am 25.12. den Westteil, am 26. & 27.12.2010 den Ostteil. Die Hellwegbörde ist wunderbar zugeschneit; es liegen flächendeckend 20 cm Schnee, auch auf den Ackerflächen. Hin und wieder war ich froh, dass ich die Strecke so gut kenne, denn ansonsten hätte ich nicht gewusst, wo der Weg langgeht und wo die Ackerflächen anfangen. Entlang von Gräben und Hecken, liegt der Schnee stellenweise noch deutlich höher. Entsprechend waren einige Wege nicht befahrbar und ich musste die Route teilweise anpassen. Zweimal musste auch die mitgenommene Schaufel zum Einsatz kommen, um das Auto aus einer Schneewehe auszugraben. Es ist mir aber gelungen die Fläche komplett zu kartieren. Und neben der schönen Landschaft hat es sich auch „vogelmäßig“ gelohnt. Insgesamt immerhin noch die erstaunliche Anzahl von 110 Mäusebussarden (25 Westteil, 85 Ostteil), aber nur 5 (4/1) Turmfalken und 2 Graureiher (0/2), aber auch noch 1 Silberreiher. Letzerer flog zum Glück vor mir lang, ansonsten hätte ich ihn sicher bei seiner nun perfekten Tarnung übersehen. Immerhin 4 Raufußbussarde (2 juv, 2 ad; alle Ostteil), 2 ad Wanderfalken (Ostteil), 1 ad. M Kornweihe (Ostteil), 1 Habicht (Westteil), 2 Sperber (Ostteil) und 1 Kolkrabe (Ostteil). Auch 41 Hohltauben (20/21) trotzten dem Schnee. Ich konnte 102 Rebhühner zählen (62/40), vermutlich habe ich etliche übersehen, die sich in Schneehöhlen versteckt haben. Interessant war auch ein Trupp von 22 Kanadagänsen welche im Schnee bei Eikeloh standen und schliefen. 1485 (85/1400) Saatkrähen sind für die Haartourfläche relativ viel. Zu meinem Erstaunen habe ich in der offenen Feldflur insgesamt 4 Buntspechte (1/3) gesehen. Kann mich nicht erinnern, dass ich die schon einmal bei einer Haartour beobachtet habe. Außerdem habe ich noch die Feldhasen mitgezählt: 306 im Westteil und 312 im Ostteil. Vermutlich habe ich im Ostteil am 26.12 einige übersehen, da sich einige bei immer wieder einsetzenden Schneeschauern haben einschneien lassen. Die wenigen Turmfalken in der offenen Landschaft scheinen zu bestätigen, dass sich viele Turmfalken nun in die Städte und Dörfer zurückzuziehen, um dort Vögel zu jagen. Die ungewöhnlich hohe Anzahl an innerhalb von Bebauung verunglückten Turmfalken, welche in den letzten Tagen bei der ABU abgegeben wurden, ist ebenfalls ein Hinweis dafür (A. Hegemann, D. Hegemann)
Feldflur bei Mittelhausen, Weihnachten 2010. Foto: Arne Hegemann.Feldflur bei Berge, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannFeldflur nahe Domhof, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannFeldflur nahe Erhingerfelderwald, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannFeldflur bei Mittelhausen, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannFeldflur bei Eikeloh, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannFeldflur bei Eikeloh, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannIst das wirlich ein Weg oder fahre ich bereits über einen Acker? Foto: Arne Hegemann.Eine kleine Schneewehe. Foto: Arne Hegemann.Feldflur nahe Sommerhof, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannFeldflur nahe Sommerhof, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannFeldflur nahe Sommerhof, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannSpuren eines Kampfes nach dem Ausgraben des Autos. Weihanchten 2010. Foto: Arne Hegemann.unbefahrbarer Weg bei Berge. Weihnachten 2010. Foto: Arne Hegemann.

27. Dezember 2010

Am Schönungsteich der Kläranlage Bad Sassendorf ca. 25 Lachmöwen, 2 Silberreiher, 2 Graureiher, mindestens 3 Kormorane und einige Teichhühner und Krickenten (M. Bunzel-Drüke, A. Müller).
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An der Südseite des Rathauses in Werl ein Trupp von ca. 120 Birkenzeisigen der "hiesigen" Unterart; am Teich des Kurparks Werl 1 Eisvogel (M. Wenner).
Im Soester Norden bei Temperaturen um 0°C und ca. 13 cm Schneedecke an bzw. in der Nähe von Meisenknödeln im Hausgarten: 1 w Fasan, 1 Mäusebussard, 1,1 Amseln, 2 Elstern, 2,1 Bergfinken, 1,1 Buchfinken, ca. 15 Grünfinken, 1 w Gimpel, 1,1 Kernbeißer, 1 Heckenbraunelle, jeweils 2 bis 3 Kohl- und Blaumeisen und 1 Eichhörnchen (H. Illner). Um 18:45 Uhr über Soest ein - nach der Geräuschkulisse zu urteilen offenbar größerer - Trupp von Saatgänsen nach SW ziehend - leider war nichts zu sehen (A. Müller).
Bei Elfsen eine Misteldrossel (A. Hegemann).
11.00 Uhr: ein einzelner Seidenschwanz in unserem Garten in Ehringhausen (A. Kämpfer-Lauenstein)

26. Dezember 2010

An der Rosenau in Bad Sassendorf neben einigen Stockenten und zwei Teichhühnern ein junger Kormoran und zwei Eisvögel, außerdem überfliegend ein Rotmilan. In Brockhausen labt sich eine kleine Gruppe Wacholderdrosseln an Tiefkühlkost (A. Müller).
Wacholderdrossel (A. Müller)Wacholderdrossel (A. Müller)Wacholderdrossel streckt sich nach Eis am Stiel (A. Müller)... ist zwar kalt, macht aber satt (A. Müller)Was am Boden liegt, ... (A. Müller)... wird erst einmal skeptisch beäugt, (A. Müller)... aber dann auch gefressen (A. Müller)
Nachmittags innerhalb eines etwa 2 km² großen Rechtecks (im Uhrzeigersinn) Vierhausen-K 2- Heideröschen-B 516-Haarweg- K 30 mit durchschnittlich 19 cm (10-45 cm) hoch liegendem, vielfach bis zum in 8 bis 13 cm Höhe verharschtem Horizont verwehtem Schnee (das gesamte Wintergetreide inklusive Raps ist von Schnee überdeckt), vom Auto aus und zu Fuß (Feldwege nicht befahrbar) gezählt: 7+6 Rebhühner in einem Ackersenffeld mit 20 cm überstehenden abgestorbenen Stengeln,  2 Mäusebussarde in Hecken, 2+2+2 Rabenkrähen, 3 Amseln in Hecken, 63 vielfach lauffreudige Feldhasen (1 Gruppe mit 9 Expl.). In Ruhne an Kaffhaufen neben einer Scheune nur 5 m von der Hauptstraße entfernt ca. 25 Amseln, ca. 20 Sperlinge, 4 Ringeltauben. Im zentralen Teil der Feldflur Sönnern-Scheidingen (Schneedecke durchschnittlich 14 cm hoch, 1 cm dicker verharschter Bereich in 8 bis 10 cm Höhe, also für Greiffänge praktisch undurchdringbar, kaum Verwehungen) keine Greifvögel und nur 2 Feldhasen zu sehen; im Nordwesten von Scheidingen 1 Turmfalke und 2 Mäusebussarde; am Salzbach bei Scheidingen 1 Kormoran fliegend (H. Illner)
20 Meter neben der nassen Fahrbahn der B475 am östlichen Ortsrand von Hultrop im Schnee ein Haubentaucher sitzend. Er hatte wohl die nasse Fahrbahn mit einem Gewässer verwechselt. Der Vogel wurde eingefangen und auf der Lippe wieder ausgesetzt. (J. Drüke)
An der Möhne bei Sichtigvor 1 wf Gänsesäger (O. Zimball), bei Drewerheide 2 Kormorane (M. Bunzel-Drüke).
Bei Schmerlecke eine Rebhuhnkette und 1 Wanderfalke (M. Bunzel-Drüke).
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An der ABU-Geschäftsstelle in Lohne ein Schwarm von ca. 400 Erlenzeisigen (O. Zimball, M. Bunzel-Drüke).

24. Dezember 2010

In der Klostermersch immer wieder Gänse hin und her fliegend, ca. 150 Graugänse, 2 Nilgänse, 20 Kanadagänse, 13 Blässgänse, außerdem 3 Silbermöwen und 1 wf Kornweihe; nördlich der Klostermersch auf einem Acker 85 Kanadagänse und 10 Graugänse (J. Behmer, M. Bunzel-Drüke, J. Drüke u.a.).
Heiligabend vormittags ein Nordischer Gimpel im Großen Holz bei Hellinghausen (L. Hauswirth, P. Scharf, D. Glimm).
Im Soester Norden fliegt mittags eine wahrscheinliche Waldohreule durch die Siedlung (S. und L. Illner)
Die beringte Steppenmöwe leider am Möhnesee nicht wiedergefunden. Die Brandgans noch immer am Stockumer Damm. Auf dem Ausgleichweiher deutlich weniger Stockenten als am Vortag. Bei Delecke eine adulte Silbermöwe mit einem Farbring an dem leider Schnee angefroren war, so dass ich ihn nicht ablesen konnte. Auf dem gesamten Möhnesee keinen einzigen Gänsesäger gesehen (A. Hegemann).

25. Dezember 2010

Zählung in der Klostermersch: u.a. 12 Höckerschwäne (und 1 toter), 916 Stockenten (davon mind. 8 Fehlfarbene), 104 Krickenten, 11 Schnatterenten, 61 Pfeifenten, 65 Reiherenten, 114 Tafelenten, 3 wf Schellenten, 1 wf Zwergsäger, 12 Saatgänse niedrig überfliegend und weitere ca. 60 im Gebiet landend, 640 Graugänse, 197 Kanadagänse, 21 Nilgänse, 98 Blässhühner, 22 Kormorane, 7 Zwergtaucher, 2 - 3 Silberreiher, 13 Graureiher, 12 Lachmöwen überfliegend, 3 Bekassinen (am eisfreien Lippeufer), 11 Mäusebussarde, 1 Turmfalke, 1 juv. m Habicht, 1 w Sperber, 1 ad. m Raufußbussard (kreisend, dann Richtung Osten abziehend), 110 Ringeltauben, 4 Hohltauben, 1 Raubwürger (auch mit Beute beobachtet, eventuell ein Kleinvogel), 290 Stieglitze, ca. 15 Grünfinken, 1 Bergfink, 3 Hänflinge, 2 Wacholderdrosseln; diese Ansammlung von Vögeln belegt einmal mehr den Wert des Schutzgebietes! (M. Bunzel-Drüke, E. Hennecke)
Das gewölkte Brustgefieder dieses Raubwürgers deutet darauf hin, dass es sich um einen diesjährigen Vogel handelt. Foto: Margret Bunzel-Drüke, Klostermersch, 25.12.2010.IMG_1388-Rau-800pIMG_1375-Schnatter-800p

Bei Horn 4 Saatgänse nach Westen fliegend (M. Bunzel-Drüke).
Über Soest gegen 20:30 Uhr 33 Saatgänse nach SW fliegend (A. Müller). Im Soester Norden 1 Mäusebussard nur 6 m vom Haus entfernt im Gartenbaum 4 m von einer Futterstelle, wo sich Amseln, Meisen und Fasanen aufhalten (M. und L. Illner)
In Nähe des Naturschutzgebietes Bröggel (Lippetal) ein (noch) diesjähriger Rauhfußbussard; nicht weit vom Naturschutzgebiet Ahsewiesen auf einem Acker ein rupfender Wanderfalke (beringtes, mehrjähriges Männchen), der von Rabenkrähen gemobbt wurde und anschließend das Weite suchte. (H. Knüwer)
Kein gewöhnlicher Mäusebussard; kräftige, kurze Beine, rundlicher Kopf und einheitlich dunkle Flanken kennzeichnen diesen Vogel als Rauhfußbussard. (Foto: H. Knüwer)derselbe Rauhfußbussard (noch diesjährig) (Foto: H. Knüwer)Der Wanderfalke fühlt sich bei seinem Frühstück (vmtl. Wacholderdrossel) sichtlich genervt ... (Foto: H. Knüwer)... und macht sich samt Frühstücksrest davon; die schwarzen Gesellen begnügnen sich aber nicht etwa mit den Krümmeln ... (Foto: H. Knüwer)... sondern wollen auch vom Kuchen noch etwas ab bekommen. (H. Knüwer) Trotz Aufdringlichkeit gelingt das aber nicht. (Foto: H. Knüwer)Und der Falke hat wieder seine Ruhe. (Foto: H. Knüwer)




Im Lohner Klei immer wieder in alle Richtungen überfliegende Trupps aus Saatgänsen. Um 15.22 Uhr 10 Kormorane bei Erwitte nach SSW ziehend (A. Hegemann, D. Hegemann).
Mittags holte ein ad. w Sperber in unserem Garten in Welver-Scheidingen eine Drossel (G. Siepmann).
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23. Dezember 2010

Mindestens 26 (3+3+4+8+8) Waldohreulen in 5 Nadelbäumen am Schlafplatz im Nordosten von Bad Sassendorf- neue Höchstzahl, zum Vergleich: im Dezember 2009 betrug die Höchstzahl 10 am 21. 12. 2009 (H. Illner).
Zwischen Ebbinghausen und Horn saß eine Sumpfohreule auf einem Verkehrsschild. Beim Vorbeifahren wurde sie aufgescheucht und setzte sich ungewöhnlicherweise ca. 50 m weiter in einen Baum (J. Behmer, C. Härting).
An unserer Winterfutterstelle in Soest West bei Eisregen viele Vögel, u.a. 1,1 Buntspecht, 1,1 Fasan, 2 Haubenmeisen, 5 Stieglitze, 1 Eichelhäher, 3 Rabenkrähen, 13 Schwanzmeisen gleichzeitig, 1 Weidenmeise, 1 Gartenbaumläufer, der Fettfutter fraß (M. Bunzel-Drüke).
Die mit einem finischen Ring beringte Lachmöwe, welche sich zur Zeit am Großen Teich in Soest aufhält (siehe Meldung vom 22.12.2010), wurde am 24.06.2003 als nicht flugfähiger Jungvogel in einer Kolonie bei Urjala im Süden von Finnland beringt. Sie ist also 6,5 Jahre alt. Ihr Geburtsort ist mehr als 1400 km von Soest entfernt. (A. Hegemann).
Auf dem Möhnesee relativ wenige Wasservögel, aber recht viele Schellenten. Nebel verhinderte jedoch eine genaue Zählung. Am Stockumer Damm eine diesjährige Steppenmöwe mit einem Metallring aus Litauen. Obwohl ich zwei Stunden im Eisregen ausgeharrt habe bis mein Spektiv mit einer dicken Eisschicht überzogen war und trotz intensiver "Verhandlungen unter Zuhilfenahme eines Baguettbrotes“ konnte ich den Vogel nicht davon überzeugen, dass er mir die gesamte Inschrift seines Ringes zeigte. Letztendlich flog der Vogel weg ohne dass ich den Ring komplett ablesen konnte. Am Stockumer Damm außerdem eine adulte Silbermöwe mit einem Metallring und eine Brandgans (A. Hegemann).

21. Dezember 2010

An der Möhne rund um Allagen an drei Stellen singende Wasseramseln (M. Bunzel-Drüke, O. Zimball).

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