Beobachtungen 2010

Beobachtungen 2010

26. Oktober 2010

Südlich Störmede 2 wf Kornweihen (R. Joest).
Am Domhof 1 wf Kornweihe (M. Bunzel-Drüke).
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Zwischen Westereiden und A44 (Klei) 1 Raubwürger (G.Krause)

25. Oktober 2010

Die Kraniche ziehen: Bei Schallern zwischen 11.00 Uhr und 13.30 Uhr ca. 600 Kraniche in mehreren Zügen (J. Behmer, C. Härting, E. Kurte); über Bad Sassendorf um 12.50 Uhr 50 - 60 (B. Wilzek), über Weslarn um 13.00 Uhr 500 - 600 kreisend (H.-J. Berger), über dem Campus in Soest um 13.00 Uhr 100 - 200 Richtung Südosten fliegend (J. Hoffmann), im Soester Westen um 13.00 Uhr zwei Züge von ca. 50 und 120 Kranichen, die minutenlang vor einer Wolke über Ampen kreisten; da sie aus Nordost kamen, waren es vermutlich nicht dieselben wie über dem Campus von Soest zur selben Zeit (D. Schmidt); über Lohne um 13.50 Uhr rufende Kraniche, wegen der Bäume nicht zu sehen (O. Zimball); zwischen Bad Sassendorf und Opmünden um 14.00 Uhr ca. 160 Kraniche durchziehend und ca. 230 kreisend (M. Bunzel-Drüke, R. Joest); auf der Haar bei Vierhausen zwischen 14.28 Uhr und 15.57 Uhr insgesamt ca. 2.280 Kraniche in 12 Zügen - der größte Trupp bestand aus 474 Expl. (am PC ausgezählt) (G. & M. Wenner); über Hultrop gegen 15.30 Uhr 280 rufende Kraniche (gezählt mithilfe eines Digitalfotos) (D. Böhm). Westlich von M.-Völlinghausen um 12 Uhr ca. 500; um 14 Uhr ca. 1500 Kraniche durchziehend (H. Abeler).

24. Oktober 2010

Bei der "Haartour-Ost" zwischen Erwitte und Störmede konnte ein verstärktes Auftreten von Kiebitzen (>300), Ringeltauben (600), Feldlerchen (ca. 400 fliegend, weitaus mehr im Zwischenfrucht versteckt), Wacholderdrosseln (>2000) und mehreren Möwenarten festgestellt werden. Ansonsten kleine Trupps von verschiedenen Finken sowie Goldammern. Aber entlang der ca. 70 km-langen Strecke wurden zum wiederholten Mal überhaupt keine Rebhühner gesehen! Ist der Bestand in diesem Jahr besonders niedrig?

Im Brennpunkt standen sonst die Greifvögel, gekrönt durch zwei gute Beobachtungen von Rauhfußbussarden in 1.W.-Kleid südl. von Störmede und südl. von Eikeloh. Südlich von Störmede jagte auch ein Merlin im Tiefflug über die Äcker und ein Rotmilan suchte dort die bestellten Felder ab. Kornweihen traten an 4 Stellen auf (1 ad.W & 3x 1.W.-Vögel). Mäusebussard wurde in ordentlicher Anzahl registriert (47 Ex.), dafür war der Turmfalken-Bestand mit 9 Ex. auffallend klein. 2 Sperber und 1 rasender Rothabicht rundeten die Greifvogelbeobachtungen ab (C. Husband & G. Krause).

Im Naturschutzgebiet Alpbach (Lippetal) 1 Schwarzspecht (O. Zimball).

22. Oktober 2010

Bei Heppen 1 Rotmilan (M. Bunzel-Drüke).
Nördlich der Woeste auf einem abgeernteten Maisfeld ca. 40 Feldlerchen; ein ebenso großer Trupp hielt sich am Sommerhof auf. Ebenda auch eine kleine Rebhuhnkette aus 4 Vögeln und ein kröpfender, rechts beringter Wanderfalke. Der Ring war aufgrund der Entfernung und der schlechten Lichtverhältnisse leider nicht abzulesen. Auf den angrenzenden Feldern hielten sich viele Mäusebussarde, hunderte Stare und mindestens 200 Wacholderdrosseln auf (G. & M. Wenner).
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23. Oktober 2010

Bei Neuhaus im Arnsberger Wald 2 Kolkraben (J. Drüke, B. Beckers)
Nördlich von Katrop 1 kreisender Rotmilan; in den Ahsewiesen wenige Vögel (u.a. 3 Silberreiher und 1 Krickente), weil gerade eine große Treibjagd stattfand. Zunächst durchstreifte ein Jagdhund namens Cora-kommst-du-hier (oder so ähnlich) großflächig den Bereich am Ende der Sackgasse inklusive der Hecken und Schilfröhrichte und stöberte Rehe, Hasen und Fasanen auf, was die weit entfernte Jagdgesellschaft allerdings nicht bemerkte. Als Jäger und Treiber vom Stocklarner Bruch aus die Kernzone des Schutzgebiets erreichten, hatte Cora-kommst-du-hiers Herrchen den Hund wieder unter Kontrolle. Indes konnte die Jagdgesellschaft kein Wild mehr finden. Jedenfalls waren es nicht die Vernässungsmaßnahmen des Naturschutzes, die sie das Jagdglück im Zentrum der Ahsewiesen kosteten (M. Bunzel-Drüke).
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21. Oktober 2010

In der Disselmersch u.a. eine Gruppe von 8 Wiesenpiepern (M. Bunzel-Drüke); bei der jährlichen Fisch-Bestandsaufnahme in dem Flutrinnensystem südlich der Lippe wurden 4 junge Quappen nachgewiesen; das spricht dafür, dass Quappen in der Disselmersch abgelaicht haben und auch die empfindlichen Larven hier heranwuchsen - ein großer Erfolg der Maßnahmen! (M. Bunzel-Drüke, M. Scharf, J. Behmer, C. Härting)
In der Klostermersch u.a. 3 Tafelenten und 1 Waldwasserläufer (M. Bunzel-Drüke).
In Rüthen-Oestereiden hält sich seit etwa vier Wochen ein Weißstorch auf (M. Schiller).
Am Zachariassee wurde von V. Stelzig ein seltsamer Kiebitz aufgenommen. Bei den Knubbeln auf den Beinen handelt es sich nach Aussage des Veterinärs Dr. O. Krone wahrscheinlich um eine Pockeninfektion (Avipoxvirus), die die unbefiederten Stellen an den Füßen und um den Schnabel betreffen kann. Nach einiger Zeit sterben die Vögel durch Verhungern, da sie aufgrund der zugequollenen Augen (Sekundärinfektion mit Bakterien) nichts mehr sehen können. Das kann allerdings noch eine ganze Zeit dauern, bis die Infektion so weit fortgeschritten ist. Manche Vögel leben damit noch eine ganze Zeit. Die Viren werden meist durch stechende oder saugende Insekten zwischen den Vögeln übertragen, da das Virus in die Haut eindringen muss.
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20. Oktober 2010

In Eickelborn befindet sich seit ein paar Wochen wieder ein Waldohreulen-Schlafplatz. Z.Z. sehe ich in der Dämmerung 4 Vögel aus dem Baum fliegen. Ich bin gespannt, wohin sie umziehen, wenn das Laub weg ist. Im vergangenen Jahr waren sie (damals 9) nur drei Bäume weiter in einer Hemlocktanne (E, Baumhoer).
Der beringte Weissstorch, der sich seit einigen Tagen in der Nähe der Woeste bei Bettinghausen aufhält, ist immer noch da. Der Vogel ist sehr wenig scheu, macht aber einen ganz gesunden Eindruck. Ich habe heute den Ring ablesen können und warte auf eine Mitteilung über die Herkunft des Vogels.  In der Woeste heute u.a. mind. 57 Nilgänse (eine sehr große Zahl), 2 Rostgänse und eine Löffelente. Eine am 04.10. hier abgelesene Kanadagans (Grüner Halsring N32) war im Juli 2009 bei Groningen in den Niederlanden als Altvogel beringt worden und hat sich bis jetzt in der Region Groningen aufgehalten (R. Joest).
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19. Oktober 2010

Drei interessante Rückmeldungen gingen in den letzten Tagen von der französischen Projektkoordination zur Flügelmarkierung von Wiesenweihen ein:
Die nordwestlich von Wünnenberg/Kreis PB am 22.7 und 5.8.2010 von mir beobachtete weibliche Wiesenweihe war am 18. Juli 2008 742 km südwestlich bei Bessey in Frankreich als Jungvogel markiert worden. Dies ist ein erneuter Nachweis von Wiesenweihen im zweiten oder dritten Kalenderjahr auf der Paderborner Hochfläche bzw. auf dem Haarstrang, die sich dort am Ende der Brutsaison wochenlang aufhielten. Dies könnten Erkundungsflüge von noch nicht Brütenden gewesen sein, die dann mglw. in den Folgejahren zu einer Brutansiedlung führen.
Zwei von mir in der Brutsaison 2007 in der Hellwegbörde markierte Jungvögel wurden in diesem Frühjahr in Frankreich in potenziellen Bruthabitaten beobachtet: ein Weibchen am 7. Juni 2010 bei Vezins de Levezou, 897 km südwestlich vom Geburtsort, und ein Männchen am 6. Juni 2010 bei Poiseul-la-Ville-et-Laperrière, 526 km südwestlich vom Geburtsort. Leider ist unklar, ob die beiden Wiesenweihen dort in Frankreich auch brüteten (H. Illner).

17. Oktober 2010

Die Kraniche ziehen: u.a. über den Ahsewiesen um 11.00 Uhr ca. 200 Kraniche (D. Kötter), um 12.00 Uhr rund 300 und um ca. 13.00 Uhr rund 150 (B. Beckers); in den Ahsewiesen außerdem 2 wf Kornweihen, 2 Silberreiher, 1 Wanderfalke (D. Kötter); 13.15 Uhr über Soest verborgen in tiefhängenden Wolken ein rufender Kranichtrupp kreisend (H. Illner).
In der Disselmersch unter 160 Graugänsen mindestens 32 Blässgänse (B. Beckers, D. Kötter), im Winkel 1 Silberreiher (D. Kötter).
Zwischen Ostdolberg (WAF) und dem Uentruper Wald nahe der Kreisgrenze ein Gruppe von ca. 30 Wiesenpiepern (M. Bunzel-Drüke).
Der Weißstorch zwischen Ostinghausen und Bettinghausen ist noch da (F. Babuszak).
Um 12.35 Uhr zogen 175 Kraniche über die Haar bei Vierhausen in südwestliche Richtung (M. Wenner).

16. Oktober 2010

Zwischen Bettinghausen und Ostinghausen hält sich immer noch ein Weißstorch auf. Es handelt sich um einen beringten Jungvogel (H. Vierhaus).
In den Ahsewiesen 2 Zwergtaucher (Ahse), 6 Silberreiher, 6 Graureiher, 1 wf Kornweihe, 1 Raubwürger, 2 Grünspechte, ca. 70 Wacholderdrosseln, ca. 30 Rotdrosseln, 3 Misteldrosseln, 2 Singdrosseln (H. Jühe, D. Kötter).

15. Oktober 2010

Vormittags östlich von Belecke 4 Rotmilane in den fast auf den Boden hängenden Wolken niedrig kreisend; als die Vögel keine Thermik fanden, flogen sie rudernd nach Westen (M. Bunzel-Drüke).
Mittags 1 Rotmilan östlich Schmerlecke (M. Bunzel-Drüke).

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