Beobachtungen 2010

Beobachtungen 2010

28. Dezember 2010

Ein Kranich in der Klostermersch niedrig Richtung Westen fliegend (M. Scharf).
Im Soester Westen waren vom Dachzimmerfenster 3 Rebhuhnketten zu sehen (7, 10, 4 Expl.). Der Hunger lässt sie sehr unruhig hin und her eilen, wobei sie noch mehr Kalorien verbrauchen. 4 der Rebhühner fanden sogar den Weg in unseren Garten. Gut 200 m entfernt hielt sich am Klaggesgraben 1 Silberreiher auf. 14 Höckerschwäne zogen Richtung Südwest (D. Schmidt).
Ungewöhnlicher Rückgang der Zahl von Waldohreulen am Schlafplatz im Nordosten von Bad Sassendorf von 26 am 23.12. auf heute morgen nur noch 15, verteilt auf 4 Nadelbäume: 2+2+3+8. Ebenfalls ungewöhnlich, 1 Eule saß nur 2,5 m hoch relativ wenig gedeckt in einem kleinem Nadelbaum , ansonsten saßen die Eulen gut getarnt in Höhen von 4 bis 10 m (H. Illner).
Über dem Möhnetal bei Drewerheide 1 Weißstorch im Ruderflug nach Süden fliegend; er verschwand hinter den Fichten des Arnsberger Waldes. Ob er jetzt noch nach Afrika will? (M. Bunzel-Drüke)
Am Möhnesee insgesamt nur wenig Wasservögel; vor Delecke unter Reiherenten eine junge Trauerente. An der Kompostierungsanlage bei Berge unter etwa 30 Silbermöwen auch mindestens drei Steppenmöwen (2 adulte, 1 im 2. Winterkleid) und eine Mittelmeermöwe (1. Winterkleid) (A. Müller).
Diesjährige Trauerente auf dem Möhnesee (A. Müller)Steppenmöwe im 2. Winterkleid (2. von rechts), adulte Steppenmöwe (3. von links) und Mittelmeermöwe im 1. Winterkleid (2. von links) unter Silbermöwen (A. Müller)Mittelmeermöwe im 1. Winterkleid (2. von rechts) mit Silbermöwen und einer adulten Steppenmöwe (links) (A. Müller)Kormoran im Jugendkleid beim Trocknen der Flügel (A. Müller)... offenbar gar nicht so leicht, dabei das Gleichgewicht zu halten (A. Müller)

Bei Elfsen ziehen 44 Höckerschwäne niedrig entlang der A44 nach WSW Später bei Bergede noch einmal 4 Höckerschwäne nach Westen ziehend. (A. Hegemann).
Die Weihnachtsfeiertage habe ich genutzt, um die beiden Haartouren zu fahren, am 25.12. den Westteil, am 26. & 27.12.2010 den Ostteil. Die Hellwegbörde ist wunderbar zugeschneit; es liegen flächendeckend 20 cm Schnee, auch auf den Ackerflächen. Hin und wieder war ich froh, dass ich die Strecke so gut kenne, denn ansonsten hätte ich nicht gewusst, wo der Weg langgeht und wo die Ackerflächen anfangen. Entlang von Gräben und Hecken, liegt der Schnee stellenweise noch deutlich höher. Entsprechend waren einige Wege nicht befahrbar und ich musste die Route teilweise anpassen. Zweimal musste auch die mitgenommene Schaufel zum Einsatz kommen, um das Auto aus einer Schneewehe auszugraben. Es ist mir aber gelungen die Fläche komplett zu kartieren. Und neben der schönen Landschaft hat es sich auch „vogelmäßig“ gelohnt. Insgesamt immerhin noch die erstaunliche Anzahl von 110 Mäusebussarden (25 Westteil, 85 Ostteil), aber nur 5 (4/1) Turmfalken und 2 Graureiher (0/2), aber auch noch 1 Silberreiher. Letzerer flog zum Glück vor mir lang, ansonsten hätte ich ihn sicher bei seiner nun perfekten Tarnung übersehen. Immerhin 4 Raufußbussarde (2 juv, 2 ad; alle Ostteil), 2 ad Wanderfalken (Ostteil), 1 ad. M Kornweihe (Ostteil), 1 Habicht (Westteil), 2 Sperber (Ostteil) und 1 Kolkrabe (Ostteil). Auch 41 Hohltauben (20/21) trotzten dem Schnee. Ich konnte 102 Rebhühner zählen (62/40), vermutlich habe ich etliche übersehen, die sich in Schneehöhlen versteckt haben. Interessant war auch ein Trupp von 22 Kanadagänsen welche im Schnee bei Eikeloh standen und schliefen. 1485 (85/1400) Saatkrähen sind für die Haartourfläche relativ viel. Zu meinem Erstaunen habe ich in der offenen Feldflur insgesamt 4 Buntspechte (1/3) gesehen. Kann mich nicht erinnern, dass ich die schon einmal bei einer Haartour beobachtet habe. Außerdem habe ich noch die Feldhasen mitgezählt: 306 im Westteil und 312 im Ostteil. Vermutlich habe ich im Ostteil am 26.12 einige übersehen, da sich einige bei immer wieder einsetzenden Schneeschauern haben einschneien lassen. Die wenigen Turmfalken in der offenen Landschaft scheinen zu bestätigen, dass sich viele Turmfalken nun in die Städte und Dörfer zurückzuziehen, um dort Vögel zu jagen. Die ungewöhnlich hohe Anzahl an innerhalb von Bebauung verunglückten Turmfalken, welche in den letzten Tagen bei der ABU abgegeben wurden, ist ebenfalls ein Hinweis dafür (A. Hegemann, D. Hegemann)
Feldflur bei Mittelhausen, Weihnachten 2010. Foto: Arne Hegemann.Feldflur bei Berge, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannFeldflur nahe Domhof, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannFeldflur nahe Erhingerfelderwald, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannFeldflur bei Mittelhausen, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannFeldflur bei Eikeloh, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannFeldflur bei Eikeloh, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannIst das wirlich ein Weg oder fahre ich bereits über einen Acker? Foto: Arne Hegemann.Eine kleine Schneewehe. Foto: Arne Hegemann.Feldflur nahe Sommerhof, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannFeldflur nahe Sommerhof, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannFeldflur nahe Sommerhof, Weihnachten 2010. Foto: Arne HegemannSpuren eines Kampfes nach dem Ausgraben des Autos. Weihanchten 2010. Foto: Arne Hegemann.unbefahrbarer Weg bei Berge. Weihnachten 2010. Foto: Arne Hegemann.

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