Beobachtungen 2010

Beobachtungen 2010

29. Dezember 2010

Elstern, Eichelhäher, Haubenmeise und auch 2 Sperber (Terzel + Weibchen) gehören zu den täglichen Gästen im nur ca. 200 m² großen Garten in Werl. Erstaunt waren wir allerdings, als mitten in der Wohnbebauung ein Fasanenhahn vor unserer Terrassentür stand. Das zeigt wohl deutlich, in welche Notlage die Tiere durch die Schneemengen geraten sind. Wohl angelockt durch das Vogelfutter, welches zum Teil in einem in der Thujahecke platzierten Weidenkorb ausliegt, kommen auch immer mehr Mäuse in den Garten. Die Mäuse wiederum locken sogar den einen oder anderen Mäusebussard an. Im Gegensatz zu den Sperbern jagten die Mäusebussarde im Garten zumindest während der Beobachtungszeit vergeblich. Das mag auch daran liegen, dass das "Lebendfutterangebot" für die Sperber deutlich größer ist als bei den Mäusebussarden (M. Wenner).
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Südlich Störmede 1 ad. Wanderfalke; bei Schallern versucht ein ad. w Habicht erfolglos, ein Rebhuhn aus einer Kette zu schlagen; an einem Maststall bei Klieve viele Singvögel, die Futterreste fressen: ca. 50 Amseln, 20 Stare und Schwärme von Haus- und Feldsperlingen (M. Bunzel-Drüke).
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Eine kurz im Sonnenschein singende Misteldrossel am Osthofentor in Soest (H. Illner, A. Müller); im Soester Westen am Soestbach 1 Silberreiher (M. Bunzel-Drüke) und 1 Turmfalke im Garten (D. Schmidt).
Kurz nach Weihnachten ging ein Anrug in der ABU-Geschäftsstelle ein: "Bei Elfsen sitzt ein verletzter Mäusebussard und frisst an einem totgefahrenen Hasen. Der Vogel hat ein Loch im Kropf und alles Futter, was er herunterschluckt, fällt wieder heraus." Also auf nach Elfsen: Und tatsächlich, dort sitzt der Vogel; das Loch im Kropf ist deutlich zu sehen. Allerdings ist er noch so stark, dass er fliegen kann, erste Fangversuche scheitern. Also müssen wir uns was ausdenken. Vielleicht kann man sich ja die hohe Schneelage zu Nutze machen und sich neben dem toten Hasen eingraben und dann den Vogel bei den Füßen packen?? Gedacht, gemacht! Ein ABU-Mitarbeiter (seinen Namen lassen wir mal außen vor) lässt sich im Straßengraben neben dem toten Hasen im Schnee eingraben. Nur die Augen gucken heraus. Die Hände liegen direkt am Hasen, um zupacken zu können, sobald der Bussard kommt. Nach 20 Minuten landet der Bussard etwa 1 m neben dem Hasen; noch zu weit, um den Greifvogel zu greifen. Der verbuddelte Mitarbeiter kann den Vogel nur hören, die Sehschlitze erlauben keinen Blick nach rechts und links. Der Mäusebussard bleibt ein paar Minuten sitzen und guckt sich alles genau an. Da stimmt doch irgendwas nicht! Dann fliegt er leider wieder weg - alle Mühe umsonst. Wir hoffen aber doch, den Vogel bald einfangen zu können; ansonsten wird er früher oder später verhungern (A. Hegemann).
1-AH-ein_ABU-Mitarbeiter_wird_im_Schnee_vergraben-800p1-AH-auch_den_Kopf_gut_bedecken-800p1-AH-fast_nichts_mehr_zu_sehen_vom_ihm-800p1-AH-nur_den_toten_hasem_im_Blick_und_die_Hnde_fertig_zum_Zupacken-800p
Bei Elfsen noch immer 1 Misteldrossel (A. Hegemann).
Bei Wiltrop 2 Höckerschwäne im Schnee rastend, außerdem 1 Merlin mit Beute in einem Apfelbaum sitzend (A. Hegemann); in den Ahsewiesen gegen 16 Uhr 1 w Merlin (B. Stemmer) - eventuell der Vogel aus Wiltrop.
merlin_weib_800p

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