Beobachtungen 2012

Beobachtungen 2012

13. Dezember 2012

Bei der Kontrolle von Vertragsnaturschutzflächen in der Hellwegbörde im Raum Lohne-Seringhausen-Böckum zeigte sich einmal mehr, wie wichtig Brachen für unsere Feldvögel im Winter sind. Auf kleineren Flächen mit nicht geerntetem Winterweizen hielten sich regelmäßig gemischte Schwärme aus einigen Hundert Körnerfressern, vor allem Goldammern und Feldsperlinge und eine einzelne Rohrammer auf. Gerade für diese Arten ist das Nahrungsangebot im Winter sehr wichtig für die  Bestandsentwicklung. Dazu kommen Fasanen, Turmfalken, Mäusebussarde etc. als regelmäßige Nahrungsgäste.  Auf einer Dauerbrache bei Seringhausen eine Kette aus 12 Rebhühnern. Im Sintfeld bei Böckum und östlich von Weslarn jagte jeweils ein Kornweihenmännchen, südlich von Lohne ein Merlinmännchen (evtl. das von Hubertus gemeldete) (Ralf Joest, Andre Brauer).   
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Morgens am dritten Schneetag in Folge eine wf Kornweihe ca. 150 m hoch zügig über Bad Sassendorf nach West fliegend, dann kreisend und weiter nach West fliegend. Am traditionellen Schlafplatz in Bad Sassendorf Anstieg der Waldohreulen-Zahlen auf 16, verteilt auf 4 Nadelbäume (H. Illner).
Eine der Waldohreulen in Bad Sassendorf, wie immer im Schatten und wenigstens teilweise verdeckt sitzemd (Foto: A. Müller)Meist sieht man nur ungefähr so viel oder weniger von den Waldohreulen (Foto: A. Müller)Eine der Eulen war so nett, nahezu ganz frei zu sitzen (Foto: A. Müller)Waldohreule am Schlafplatz in Bad Sassendorf (Foto: A. Müller)
Das Klingeln in der Luft über Bad Sassendorf kam nicht von einem Rentierschlitten, sondern von einer Gruppe von 8-10 Seidenschwänzen, die leider nur vorüber flogen (A. Müller).
Im Innenhof des Franziskanerklosters in Werl saßen kurz vor 13 Uhr 2 Seidenschwänze in einer Buche (M.Wenner).
An den noch eisfreien Gewässern sammeln sich jetzt die Graureiher; zum Glück soll es ja schon bald wieder wärmer werden (Foto: A. Müller)Mandarinerpel in Bad Sassendorf (Foto: A. Müller)Clown mit rotem Backenbart (Foto: A. Müller)Es ist schon fantastisch, wie aufwändig die Prachtkleider mancher Enten strukturiert sind (Foto: A. Müller)Trauerschwan in Bad Sassendorf (Foto: A. Müller)
Wegen einer 8 cm hohen Schneedecke ohne Verwehungen waren Feldhasen heute gut zu zählen: auf rund 2 km² Feldflur zwischen A 44, Klieve und Sommerhof waren es mit 42 Hasen relativ wenige im Vergleich zu den Vorjahren; außerdem dort 1 Feldlerche und Rebhühner: eine Kette mit 4 Expl. auf einem Acker, eine weitere mit 15 Expl. in einer Hecke. Greifvogelsummen im Raum Lohner Klei, Klieve, Robringhausen, Altengeseke und Enkesen: 15 Mäusebussarde, 4 Turmfalken, 1 m und 1 wf Kornweihe, 1 Merlin sowie 1 Sperber. Die Kornweihen und der Merlin jagten über 2 Ackerbrachen im Lohner Klei, in denen ca. 250 Goldammern, ca. 130 Bluthänflinge, ca. 50 Grünfinken, ca. 50 Feldsperlinge und mindestens 1 Rohrammer an den Hochstauden oder am Boden Samen aufnahmen (H.Illner).

In der Klostermersch 11 Zwergtaucher, 2 Silberreiher, 2 Saatgänse, 70 Blässgänse, 330 Graugänse, 62 Kanadagänse, 16 Nilgänse, 38 Pfeifenten, 8 Schnatterenten, 24 Krickenten, 1 wf Löffelente, 49 Tafelenten, 35 Reiherenten, 1 diesj. m Habicht, 2 Waldwasserläufer, 1 Sturmmöwe, 1 Bachstelze, 1,2 Gimpel, 62 Stieglitze, 1 Bisam, 1 Nutria (M. Bunzel-Drüke).
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