Beobachtungen 2013

11. November 2013

Um 14:30 Uhr über Lohne ca. 350 und 90 ziehende Kraniche. (B. Beckers)


Um 12.50 Uhr eine kleine Gruppe Kraniche mit 35 Ex. über Erwitte Richtung SW ziehend. (P. Pohl)


In der Abenddämmerung in den Ahsewiesen ca. 50 Blässgänse, ca. 300 Graugänse, 6 Silberreiher, rufende Pfeifenten; in der Disselmersch u.a. mind. 51 Pfeifenten, mind. 89 Krickenten, 130 Stockenten, mind. 6 Bekassinen (B. Beckers)


Nachdem der Rotfußfalke am Haarstrang gestern nass, schmutzig und geschwächt wirkte und heute zunächst lange nicht zu finden war, befürchteten wir schon, er hätte die kalte Nacht nicht überstanden. Dann tauchte er plötzlich putzmunter wieder auf! Trotzdem fragt sich, ob er wohl den langen Weg nach Südafrika noch schafft, wo er eigentlich längst sein sollte! Auch die Spornammer ist noch immer da und musste sich vor einer Kornweihe in Sicherheit bringen. Außerdem am Haarstrang u. a. ein juveniler Raufußbussard und Rufe eines (ziehenden?) Goldregenpfeifers (A. Müller, M. Bunzel-Drüke).

Nach langer, vergeblicher Suche ist der junge Rotfußfalke plötzlich wieder da (Foto: A. Müller)Im Rüttelflug hält er nach Beute - soweit erkennbar ausschließlich Regenwürmer - Ausschau (Foto: A. Müller)Erst droh' ich dir - dann fress' ich dich (Foto: A. Müller)Rotfußfalke über dem Acker (M. Bunzel-Drüke)Verbeugung (M. Bunzel-Drüke)Rüttelflug ganz nah am Weg (M. Bunzel-Drüke)


Kranichzug über Bad Sassendorf: Zwischen 14:30 bis 14:45 ca. 1200 Ex. in 5 Zügen mit jeweils ca. 400, ca. 400, ca. 80, ca. 320 und 21 Exemplare hoch in Richtung SSW ziehend. (E. van Haut)


Am traditionellen Gemeinschafts-Schlafplatz im Nordosten von Bad Sassendorf erstmals 3 Waldohreulen, alle in Nadelbäumen; seit einem Monat waren immer nur 1 bis 2 Eulen zu sehen (H. Illner).


 Ostinghausen - Woeste: 50 Krickenten (H. Vierhaus)

10. November 2013

Am Haarstrang im Raum Möhnesee u. a. ein Trupp aus 8 Kolkraben, zwei Raubwürger; außerdem zwischen 12:30 und 14:45 Uhr durchziehend: ein Raufußbussard, ca. 30 Kiebitze und ca. 13.500 Kraniche (unter Berücksichtigung realistischer Schätzfehler 12-15.000), davon die ersten 12.000 innerhalb von 45 Minuten - ich habe selten einen so massierten Kranichzug gesehen. Fast alle Trupps querten den Haarkamm und zogen über dem Möhnetal weiter (A. Müller).


Um 12.20 Uhr ca. 370 Kraniche bei Bergede nach Westen ziehend (M. Bunzel-Drüke).


Kranichzug in Bad Sassendorf um 12:10 ca. 650 und um 14:00 ca. 1450  Richtung SW. In der Feldflur Lohner Klei eine Kornweihe (wf) die einen Wanderfalken attackierte und zahlreiche Feldlerchen (Ralf Joest).


Um 14.30 Uhr über Erwitte 180 - 200 Kraniche in Richtung SW ziehend. (B.Pohl)


In der Disselmersch u.a. ca. 110 Krickenten und ca. 20 Pfeifenten. In den Ahsewiesen u.a. 53 Kiebitze, 13 Blässgänse, 20 Pfeifenten, 35 Krickenten. (J. Drüke, J. Brackelmann)


Kranichzug über Bad Sassendorf um 12:05 Uhr.  2 Keilformationen mit ca. 150 und 70 Ex. nach WSW ziehend und gegen 14:00 nochmals ca. 250 Kraniche über Bad Sassendorf. Zugrichtung SSW. (E. van Haut)


Um 14.00 zogen ca. 110 Kraniche und um 15:05 drei Schwärme mit je ca. 110, 30 und 150 Kranichen nach Süd/West über Oestinghausen. (N. Bause)


 Um 13.00 Uhr über der Hellinghauser Mersch ca. 300 Kraniche ziehend von NO nach SW. (M. Scharf)


 Über Lohne ziehende Kranichtrupps zwischen 11:00 und 15:30 Uhr mit je ca. 200, 100, 500 und 300 Tieren. (H. Vierhaus)


 Gegen 14.00 Uhr drei große Kranichzüge über Unna, gegen 14.15 Uhr 1 großer Kranichzug über Soest (B. Beckers)


Abends landen in den Ahsewiesen 84 Kraniche, fliegen aber nach Störung durch Autofahrer auf und ziehen ab (B. Beckers)


Zwischen 11:50Uhr und 12:10 über Dinker 10 Kranichzüge mit ca. 2000 Individuen (grob geschätzt). (D. Koetter)


Um 11:45 4 Kranichzüge über M.-Völlinghausen mit ca. 400 Individuen und 2 weitere um 15:30 miit ca. 200 Individuen (H. Abeler).


Um 16 Uhr 1 Feldlerche östlich von Anröchte-Mellrich (H. Ulitzka).

9. November 2013

Auch heute noch war die Spornammer am Haarstrang zu sehen; in derselben Feldflur außerdem u. a. einige Trupps ziehender Feldlerchen und Bergfinken, zunächst 99 rastende Kiebitze, denen sich später weitere 109 zugesellten, ein ziehender Trupp aus 11 Goldregenpfeifern, zwei Kolkraben, etwa 8 Mäusebussarde, 2 - 3 Turmfalken, ein Wanderfalke, ein ad. m Merlin, zwei Sperber (m ad., w), 2 - 3 Kornweihen, ein Rotmilan sowie ein - extrem später - juveniler Rotfußfalke (A. Müller, M. Bunzel-Drüke).

Ankommender Kiebitztrupp (Foto: A. Müller)Ziehende Goldregenpfeifer (Foto: A. Müller)Diesjährige Spornammer - inzwischen seit mindestens einer Woche hier rastend (Foto: A. Müller)Noch einmal die Spornammer (Foto: A. Müller)Ein Turmfalke sitzt am Wegrand (Foto: A. Müller)Derselbe Turmfalke im Abflug (Foto: A. Müller)Wohl derselbe Turmfalke im Wolkenschatten (M. Bunzel-Drüke)Herbstbild mit zwei Kornweihen (M. Bunzel-Drüke)Die hintere Kornweihe ist kleiner und heller als die andere - wahrscheinlich handelt es sich um ein diesjähriges Männchen. (M. Bunzel-Drüke)Kornweihe mit Mäusebussard im Hintergrund (M. Bunzel-Drüke)Rüttelnder Mäusebussard mit Kleinvogelschwarm im Hintergrund (M. Bunzel-Drüke)Im starken Wind kann der Mäusebussard mit wenig "Flügelarbeit" auf der Stelle schweben. (M. Bunzel-Drüke)Mäusebussard (M. Bunzel-Drüke)Mäusebussard vor dramatischen Wolken. Der Schwanz des Vogels endet nicht mit einer breiten dunklen Binde; es handelt sich also um einen diesjährigen Bussard. (M. Bunzel-Drüke)Ungewohnte Perspektive: Ein diesjähriger Rotfußfalke schüttelt den Kopf. (M. Bunzel-Drüke)... und den ganzen Rest auch (Foto: A. Müller)Die Beobachtung eines Rotfußfalken im November ist sehr ungewöhnlich. Normalerweise tauchen diese in Osteuropa brütenden kleinen Falken zwischen Ende August und Mitte September bei uns auf. (M. Bunzel-Drüke)Flügelstrecken in einem Sonnenstrahl (M. Bunzel-Drüke)Dem Rotfußfalken fehlen die beiden mittleren Schwanzfedern. (M. Bunzel-Drüke)Der Rotfußfalke rüttelt. Statt Insekten, die seine Hauptbeute darstellen, frisst er auf dem Haarstrang Regenwürmer. (M. Bunzel-Drüke)Da ist er ja, der Wurm! (M. Bunzel-Drüke)Huch, der lebt ja noch! (Foto: A. Müller)


In der Feldflur E Dinker morgens ein Trupp aus immerhin mind. 400 Bluthänflingen auf einem Feld mit Sonnenblumen (W. Pott).


Drei Bergpieper konnte ich in der Disselmersch ausmachen, darüber hinaus hier u. a. 3 Graugänse, 5 Blässgänse, ca. 40 – 50 Pfeifenten, ca. 50 Krickenten, 3 Spießenten, 2 Zwergtaucher, 1 Waldwasserläufer sowie 24 überziehende Kiebitze begleitet von einigen Feldlerchen. Im NSG Im Winkel habe ich anschließend 1 Silberreiher, 3 Zwergtaucher und 1 Eisvogel notiert (A. Langer).


Im NSG Woeste wurden 1 Raubwürger im SO-Teil nahrungssuchend über Wiese und je eine beringte Kanadagans (N 32) und eine beringte Graugans (5 5T) beobachtet. Die Graugans (5 5T) wurde bereits am 3. November in der Disselmersch gesichtet. (J. Buddemeier)

8. November 2013

Nachdem sich der Spornammer am Haarstrang bereits gestern - am 5. Tag ihres Aufenthalts - während des Dauerregens eine junge Schneeammer zugesellt hatte, waren dort heute morgen sogar zwei Schneeammern. Nach einer Störung flogen alle drei Vögel gemeinsam hoch nach SW und nach einigen Minuten kehrte die Spornammer allein zurück. Außerdem jagten im Umfeld zwei Kornweihen und es zogen einige Trupps von Bergfinken und eine einzelne Rohrammer vorüber (A. Müller, W. Pott).

Die Spornammer streckt Flügel und Schwanz (Foto: A. Müller)Die Spornammer - als die Sonne noch schien (Foto: A. Müller)Im Dauerregen hat sich eine junge Schneeammer hinzugesellt (Foto: A. Müller)Auch diese streckt sich öfter mal (Foto: A. Müller)Junge Schneeammer und ganz unauffällig im Hintergrund die Spornammer (Foto: A. Müller)Sind schon beide Ammern für sich genommen kein alltäglicher Anblick, so ist diese Vergesellschaftung im tiefen Binnenland schon etwas ganz Besonderes (Foto: A. Müller)Hier die neu dazu gestoßene zweite Schneeammer (Foto: A. Müller)Spornammer - allein zurück geblieben (Foto: A. Müller)


Auf dem Wameler Becken des Möhnesees ein adulter Singschwan, der nach kurzer Rast über den Stockumer Damm nach Westen flog (A. Müller).

7. November 2013

Um 11.10 Uhr, am Ortsausgang Erwitte, Richtung Lippstadt, östlich der B55 auf einem Zwischenfruchtfeld 1 Silberreiher mit 3 Graureihern und 4 Mäusebussarden vergesellschaft (B.Pohl).

6. November 2013

Um 10.20 Uhr flogen ca. 120 Kraniche und um 10.25 Uhr 23 Vögel über Oestinghausen nach Westen (N. Bause).


 Ca. 11.30 Uhr vier bis fünf große Züge Kraniche über Lippborg - vielleicht die, die um 11.45 Uhr bei Röllingsen vorbeizogen (s.u.)? (L. Ulrich)


 Um 11.45 Uhr Autobahnparkplatz Röllingsergraben bis ca. Höhe Ampen 5 große Ketten, sowie mehrere kleine Gruppen Kraniche in Richtung SW ziehend. Die Anzahl konnte nur geschätzt werden (ca. 900 - 1200 Exemplare) (B.Pohl).


Ca. 12.00 Uhr eine riesige Gruppe Kraniche über Bad Sassendorf-Lohne, zwei große Keile folgten. Die Gruppen lösten sich auf und wollten wieder Höhe gewinnen, vermischten sich mit den folgenden Keilen. Erst um 12.15 Uhr erreichten die ersten Vögel die Höhe des Haarstrangs etwas östlich der B 475 (L. Ulrich).

Wahrscheinlich dieselben Vögel betrifft folgende Meldung: Gegen 12.00 Uhr versuchen zwei Kranichzüge mit ca. 60 und ca. 140 Expl. südwestlich von Bad Sassendorf an Höhe zu gewinnen. Nach wenigen Minuten verschwinden sie Richtung Möhnesee, allerdings ohne Thermik zu finden (E. van Haut).


In Soest West zogen um 13.15 Uhr ca. 150 Kraniche nach Südwest, zeitgleich zwei kleine Züge mit ca. 50 Kranichen nach Nordwest (D. Schmidt).


In Eikeloh nutzte eine Rabenkrähe vorüberfahrende Autos als Nussknacker für eine Walnuss, indem sie die Nuss auf eine Kreuzung fallen ließ und abwartete.

Am Zachariassee 2 adulte Kraniche Nahrung suchend und 4 Kraniche niedrig nach Nordwest überfliegend. Hier auch ein am linken Bein beringter Kormoran, der dieses Bein im Sitzen immer wieder anhob - zum Ablesen leider viel zu weit entfernt (S. Schweineberg).

5. November 2013

In Arnsberg ruft noch mehrfach ein Hausrotschwanz. (L.Ulrich)

3. November 2013

In der Disselmersch ca. 150 Graugänse (darunter die markierte 5 5T), ca. 110 Blässgänse, 1 Weißwangengans (an beiden Beinen mit grünen Züchterringen), 10 Nilgänse, 12 Krickenten und 10 Kormorane. (C. Härting, D. Feldmann u.a.)


Im Winkel 24 Stockenten, 2 Zwergtaucher, 1 Kormoran, 1 Waldwasserläufer. Ein überfliegender w Sperber mit vollem Kropf sorgte für Unruhe (C. Härting, D. Feldmann)


Auf einem Maisstoppelacker am Haarstrang eine rastende diesjährige Spornammer, die sich zuerst durch ihre charakteristischen Rufe verriet. Außerdem ein Trupp aus 8 Kormoranen und ein Trupp aus ca. 12 Kiebitzen ziehend (A. Müller).

Rastende Spornammer am Haarstrang: im Vergleich zu anderen oberflächlich ähnlich aussehenden Ammern sind vor allem die rostbraunen Großen Armdecken und die sehr langen Flügel charakteristisch. Die Rufe sind ja hier leider nicht zu hören! (Foto: A. Müller)Aufgrund der ausgedehnt schwarzen Brust, die jetzt durch weiße Federsäume maskiert ist, und der intensiv rotbraunen Basen der Nackenfedern handelt es sich wahrscheinlich um ein junges Männchen (Foto: A. Müller)Hier ist auch die lange Hinterkralle zu erkennen, der die Spornammer ihren Namen verdankt (Foto: A. Müller)Spornammer: wenn sie sich fast kriechend durch niedrige Vegetation bewegt, ist sie trotz ihrer bunten Färbung nur schwer zu entdecken (Foto: A. Müller)Auch wenn die Spornammer sich hauptsächlich von Pflanzensamen ernährt, musste hier doch auch ein Ohrenkneifer dran glauben (Foto: A. Müller)Spornammer am Haarstrang (Foto: A. Müller)Spornammer am Haarstrang - es muss nicht immer Helgoland sein (Foto: A. Müller)

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