Nachrichten

Nachrichten

Kälbertaufe 2017

Wie mittlerweile Tradition wurde auch dieses Jahr wieder in der Hellinghauser Mersch ein Kalb getauft. Zu der Veranstaltung hatte die Stadt Lippstadt bzw. der Bürgermeister, Herr Sommer aus Vereinen, Verbänden, Kultur etc. eine größere Zahl von Vertretern eingeladen, um mit Ihnen die Taufe zu feiern. Dank der Unterstützung von Sparkasse und Katholischem Krankenhaus war die Verpflegung mehr als gesichert. Vor der Taufe wurden die Wild-Rinder und Wild-Pferde auf ihrer Weidefläche besucht. Sie waren wegen der Hitze im Wald und ertrugen die große Besucherzahl mit Gelassenheit. Lediglich die 121 bestand auf ihrem Eimer mit Rübenschnitzel und verließ die Taufgesellschaft erst wieder, nachdem sie einen angemessenen Anteil bekommen hatte. Wie üblich bemerkten dies die Pferde und forderten auch einige Hände voll Rübenschnitzel. Am Anglerweg erfolgte dann die Taufe mit einem Kunststoffkälbchen durch den ehemaligen Leiter des Amtsgerichtes, Herrn Becker, assistiert durch Herrn Sommer, den Bürgermeister von Lippstadt. Lajana ist jetzt der Name des Kälbchens. Im Gegensatz zum Namen der Mutter ein sehr schöner Name. Die Mutter stammt aus Spanien und wurde dort auf Baba getauft. Übersetzt heißt  das Sabber. (M. Scharf)

Entlang der Lippe geht die Wanderung zum Ort der Taufe (M. Scharf)Mit einem Infostand zeigt die Bezirksregierung die vielfältige Wirbellosenfauna der Lippe  (M. Scharf)Frau Dr. Bunzel erläutert, wie groß Barben in der Lippe werden können (M. Scharf)Herr Becker hat das Kälbchen auf Lajana getauft und bekommt vom Lippstädter Bürgermeister eine Taufurkunde (M. Scharf)

NABU Sulingen zu Besuch bei der ABU

NABU Sulingen an der Großen Schmalenau in NeuhausEinmal im Jahr unternimmt die NABU-Ortsgruppe Sulingen eine mehrtägige Fahrt und schaut sich interessante Naturschutzprojekte an. Für dieses Jahr hatten sie sich Naturschutzprojekte im Kreis Soest ausgesucht. Aus der Vielzahl von interessanten Projekten hatten sich die Sulinger drei ausgewählt. Am Samstag (17.6.) ging es zunächst in die Lippeaue. In der Hellinghauser Mersch nutzten wir die Gelegenheit, dass die Rinder- und Pferdeherde recht nah am Aussichtspunkt stand, so dass wir im Angesicht der imposanten Tiere die Entwicklung der halboffenen Weidelandschaft vorstellen konnten. In der Klostermersch erläuterten wir die Lipperenaturierung. Nach einer kurzen Stärkung ging es in die Disselmersch, wo das Thema "Auenaktivierung" im Vordergrund stand. Mit Fernglas und Spektiv bewaffnet ließen sich auch noch zahlreiche Vogelarten beobachten.

Danach ging es in einen ganz anderen Landschaftsraum. Im Arnsberger Wald schauten wir uns die Ergebnisse des LIFE-Projektes Bachtäler im Arnsberger Wald an. Wir erläuterten der Gruppe die Renaturierung der kleinen Mittelgebirgsbäche und die Entwicklung von lichten Erlenauwäldern. An vielen Stellen an Großer Schmalenau und Heve kommt nun nach der Entnahme der Fichten Erlennaturverjüngung auf.

Am Sonntag (18.6.) Vormittag stand die Hellwegbörde mit ihren Feldlandschaften auf dem Programm. Mittags machte sich die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken wieder auf den Weg nach Niedersachsen.

WDR zu Gast bei der ABU

Sendung über die Störche in der Lippeaue.

Der WDR drehte heute einen Betrag über die Weißstörche im Kreis Soest für die „WDR Lokalzeit“.
Seit 2007 brüten wieder Weißstörche im Kreis Soest, 2017 – 10 Jahre nach der Ansiedlung - sind es bereits 11 Paare. Hauptverbreitung sind die renaturierten Auen entlang der Lippe und der Ahse, auch andere Feuchtgebiete wie die Woeste, die Klärteiche Hattrop und der Zachariassee sind mittlerweile in „Storchenhand“.. Drehorte waren heute die Disselmersch und die Ahsewiesen mit der dort ansässigen Weißstorchfamilien. Beide Paare haben drei schon ca. drei Wochen alte Junge, die schnell heranwachsen und von den Eltern häufig mit Nahrung versorgt werden müssen. Das Nahrungsangebot in der Lippe- und Ahseaue ist zur Zeit noch günstig.

Entlang von Lippe und Ahse gibt es mehrere Möglichkeiten, den Weißstörchen „ins Nest“ zu schauen. Die Beobachtungs- und Aussichtspunkte in der Disselmersch, in Eickelborn, in der Hellinghauser Mersch am Anglerweg und am Pastorat sowie in den Ahsewiesen gute Orte, von denen die Weißstörche beobachtet werden können.

Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 17.05, in der Lokalzeit Südwestfalen ausgestrahlt. Hier der Link zur Mediathek:http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-suedwestfalen/video-lokalzeit-suedwestfalen-1222.html

Der WDR zu Besuch in der Lippeaue (R. Loerbroks)Der WDR zu Besuch in der Lippeaue (R. Loerbroks)Der WDR filmt die Störche (U. Kuhls)

Über Biotopbäume, Wiesenvögel, Lippe-Wasserhaushalt und Kiebitzschutz

Typisch für einen guten Wasserhaushalt in der Lippeaue sind Feuchtgebiete, die einer Vielzahl von seltenen Tieren und Pflanzen Lebensraum bieten. (Foto: B. Beckers)Am Donnerstag, den 18. Mai um 19.30 Uhr berichtet die ABU in vier Kurzvorträgen über aktuelle Themen aus ihrer Arbeit. Der Vortragsabend findet bei der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz in Bad Sassendorf-Lohne, Teichstr. 19 statt.

Luise Hauswirth stellt die Biotopbaumkartierung in den FFH-Wäldern des Kreises vor. Über neue Erkenntnisse zum Wasserhaushalt in der Lippeaue und Möglichkeiten zur Verbesserung berichtet Joachim Drüke. Der Frage nach dem Wiesenvogelschutz in Nordrhein-Westfalen geht Birgit Beckers nach und wirft auch einen Blick auf die Situation der Großen Brachvögel im Kreis Soest. Ganz aktuell berichtet Christian Härting über die ersten Ergebnisse der diesjährigen Kiebitzschutzbemühungen.

ABU Kindergruppe auf Amphibiensuche auf dem alten Übungsplatz Büecke

Im Rahmen der Umgestaltung sind auf dem alten Übungsplatz bei Büecke auch eine Reihe von Gewässern angelegt worden. Diese waren das Ziel der ABU-Kindergruppe beim letzten Treffen. Allerdings war die Ausbeute der mit Keschern bewaffneten Kinder nicht so groß wie erhofft. Viele Kaulquappen der Erdkröte und nur einige Bergmolche konnten gefangen werden. Und die Eimerfallen für Molche waren leer. Dafür waren die Pferde mit ihren neuen Fohlen extranett und auch Bionade, die "Auerochsen"Kuh erfreute durch ihre Anhänglichkeit. (M. Scharf)

Lediglich einige Erdkröten Kaulquappen fanden sich in den Molchreusen-Eimern (M. Scharf) Zwei schöne Bergmolche (M. Scharf) Der tückische Schlamm erfordert eine Rettungsaktion (M. Scharf)Viele Erdkröten-Kaulquappen im Glas (M. Scharf)Bionade bewacht das Auto (M. Scharf)

Bundesfreiwilligendienst bei der ABU- ein Jahr voller Erfahrungen

Seit einem halben Jahr absolvieren wir unseren Bundesfreiwilligendienst bei der ABU und haben dabei viele verschiedene Aufgabenbereiche kennengelernt.

Zu unserer abwechslungsreichen Arbeit in der Biologischen Station im Kreis Soest gehören unter anderem die Pflege von verletzten Greifvögeln, der Bau von Zäunen oder das Schneiden der Kopfweiden im Winter. Das geschieht in den von der ABU betreuten Naturschutzgebieten, wie z.B. der Disselmersch an der Lippe in Lippborg oder der Hellinghauser Mersch in Richtung Lippstadt. Die Arbeit im Gelände ist über den ganzen Kreis verteilt und wird in Zusammenarbeit mit den kompetenten Mitarbeitern nie langweilig. Außerdem dürfen wir die Schafherde der ABU im Lohner Klei betreuen, sind bei der Blutabnahme der Rinder dabei oder pflanzen neue Kopfweidenstecklinge- insgesamt ein spannendes und vielfältiges Aufgabengebiet.

Auch bei Bürotätigkeiten übernehmen wir eine wichtige Aufgabe in der Öffentlichkeitsarbeit der ABU. So stellen wir zum Beispiel die Vogelbeobachtungen auf unsere Internetseite und sorgen für die Bekanntgabe von Terminen und Nachrichten.

Für uns war der Bundesfreiwilligendienst bis jetzt eine gute Möglichkeit, nach der Schule praktische Erfahrungen zu sammeln und sich aktiv im örtlichen Naturschutz einzusetzen Wir können das nur jedem empfehlen!

Ab dem Sommer suchen wir neue BFDler und FÖJler. Bewerben kann sich jeder, der Lust auf ein praktisches Jahr in der Natur hat, das viele Einblicke in die heimische Flora und Fauna bietet. Weitere Infos auf www.abu-naturschutz.de, unter 02921-9698780 oder per Mail: abu@abu-naturschutz.de.

Caroline Evers & Katharina Hemmis

Fütterung der Schafe (K. Hemmis)Schafherde im Lohner Klei (K. Hemmis)Die Arbeit bei den Schafen macht uns besonders Spaß (K. Hemmis)

Viele neue Kälber und zwei Fohlen

Etwa 85 nachgemachte Auerochsen (auch Taurus Rinder genannt) weiden aktuell auf den Flächen der ABU, um diese naturnäher zu gestalten. Momentan ist der Höhepunkt der Kälbersaison. Bis auf wenige Ausnahmen werden die Kälber von Februar bis Mai  geboren. Momentan sind es 15 und eine ganze Reihe von Kühen ist noch an der Reihe. Zweimal waren es sogar Zwillinge, was allerdings nicht ganz erfreulich ist, da oft die Kuhkälber bei Zwillingen unfruchtbar sind. Bei den Pferden gibt es bislang nur in der Herde auf dem alten Übungsplatz bei Büecke zwei Fohlen. Die Koniks sind leider bei uns etwas zu dick, was zu verminderter Fruchtbarkeit führt. Um so schöner ist daher der Blick auf die Fohlen, wenn sie vom großen Beobachtungshügel auf dem ehemaligen Übungsplatz zu sehen sind. Einen guten Blick auf die Kälber hat man vom Aussichtshügel am Anglerweg in der Hellinghauser Mersch.

Taurusrindkalb in der Hellinghauser Mersch (Marion Kramer)Taurusrindkalb (Marion Kramer)

Startseite

Termine

Veröffentlichungen

Downloads

Mitarbeiter-Login

Nachrichten

Aktuelle Beobachtungen

Werden Sie aktiv

Spenden

Kinder- und Jugendgruppe

Betreuungsgebiete

Projekte

Natur im Kreis Soest

Naturschutzthemen

Links

Die ABU ist Partner der

Aktuelle Projekte
Bachtaeler-100 auenland-80

Naturschätze Südwestfalens