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Das neue Veranstaltungsprogramm liegt vor

ABU Exkursionen Winter Titelbild Passend zur kalten Jahreszeit präsentiert die ABU wieder ihr neues Programm. Von Oktober bis Ende April können Interessierte auf insgesamt 13 Exkursionen die Besonderheiten der Naturschutzgebiete des Kreises kennenlernen. Wie auch in den vergangenen Wintern, werden außerdem einmal im Monat Vorträge angeboten. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.

Gleich dreimal führen Experten in die Auenlandschaft der Lippe. Die renaturierte Lippe kann in der Hellinghauser Mersch und in der Disselmersch bei Lippborg erkundet werden. Auch das Thema „Rückkehr des Bibers“ an die Lippe wird zum Ende des Winters am 29.2.2020 in der Hellinghauser Mersch wieder präsentiert. Passend zu den Lippeauen-Exkursionen gibt es am 5. Dezember einen Vortrag über die Geschichte der Lippe und ihrer Fische von Dr. Margret Bunzel-Drüke. Ein weiterer Vortrag von Dr. Ralf Joest beschäftigt sich mit Untersuchungen der Libellenfauna der Lippe aus fast drei Jahrzehnten.

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Apfelernte mit der Kindergruppe

Die Apfelernte auf der landeseigenen Wiese bei Schallern mit anschließendem Pressen zu leckerem Apfelsaft war im letzten Jahr ein voller Erfolg. Der Saft war nach kurzer Zeit bereits ausverkauft. Deshalb wollten wir auch in diesem Jahr die Äpfel auf der Wiese ernten. Kurz vor der Pflückaktion stellten wir jedoch fest, dass auf dieser Wiese bereits jemand in großem Stil geerntet hatte. Glücklicherweise konnten wir an einer etwa 20 Jahre alten Obstwiese an der Rosenau ernten. Mit ehrenamtlichen Helfern und Kindern der Kindergruppe hat die ABU letzten Freitag dort Äpfel gesammelt. Es wurde geklettert, geschüttelt, gepflückt und gesammelt bis die Ladefläche des Sprinters voll war. Mittlerweile ist das Obst schon zu Saft gepresst worden. Die Einnahmen, die beim Verkauf erzielt werden, kommen natürlich wieder der Natur zu Gute.


Zum Abschütteln der Äpfel geht es bis zu KronenspitzeNach dem Schütteln (Foto: N.Jaworski)Gemütliches ÄpfelerntenAlle helfen mit (N.Jaworski)Raupe vom Buchen-Streckfuß (Foto: N. Jaworski)

Umwelttag

Zum sonnigen Herbstanfang fand auf dem Rathausplatz der erste lippstädter Umwelttag statt. Die Idee dazu hatten die drei größeren lippstädter Naturschutzverbände ABU, NABU und BUND, die sich seit 2017 zum Thema Pflanzen- und Insektenvielfalt zur "Blumengroup" zusammengeschlossenen haben. Viele, der in Lippstadt aktiven Gruppen und Vereine mit Naturschutzthemen, waren der Einladung gefolgt und so gab es ein buntes Zusammentreffen von 18 Gruppierungen vom Angelsport- und Imkerverein über foodsharing und UNICEF zum ErdGasGeben und Lippstadt for future.

Eine kleine Vortragsreihe der Blumengruppe im Rathaussaal mit kleinen Naturfilmen, einer Würdigung des lippstädter Biologen Hermann Müllers, den ersten Ergebnissen der Einsaaten der Lippstädter Mischung und der unglaublichen Insektenvielfalt im heimischen Raum fand angesichts des strahlenden Spätsommerwetters draußen nur eine vergleichsweise kleine Zuhörerschaft.

Unter der Friedenseiche an der Marienkirche bot der Berliner Schauspieler Peter Trabner eine in unsere Zeit übertragene Version des bemerkenswert aktuellen Stücks "Tod des Empedokles" von Friedrich Hölderlins über den Wert und die Bedrohung der Natur und schaffte es sogar, einige Westfalen zu überrumpeln und zum Mitspielen zu animieren. Nachdem die anfängliche Zurückhaltung überwunden war, gab es am Ende begeisterten Applaus, aber auch ein paar nachdenkliche Minen.

Luise Hauswirth

ABU-Stand am UmwelttagUmwelttagUmwelttagBerliner Schauspieler Peter Trabner

Für ein grüneres Soest

Klimawandel, Artensterben, Flächenverbrauch, globales Bevölkerungswachstum, Zerstörung des Regenwaldes und vieler anderer Naturgebiete: Die Menschheit steht vor großen Herausforderungen. Die Natur und die natürlichen Lebensgrundlagen sind weltweit aufs Äußerste bedroht. In vielen Ländern der Erde kommen große soziale und wirtschaftliche Herausforderungen noch hinzu. Wie sehen die Wege hin zu einer zukunftsfähigen Weltentwicklung aus?

Joachim Drüke, Vorsitzender der ABU: „Die großen Zukunftsfragen der Menschheit verlangen auch Antworten hier vor Ort. Naturverbrauch, Emission klimaschädlicher Gase und Artenschwund sind auch hier bei uns Realität. Unser ökologischer Fußabdruck ist viel zu groß. Wir in der ABU haben uns gefragt: Was sind die konkreten Maßnahmen, die wir uns von der Stadt Soest wünschen? Und wie können wir deren Umsetzung mit unseren Kenntnissen und Erfahrungen als Naturschutzverein und Biologische Station unterstützen?“

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Kulturlandschaft

WHampicke Kulturlandschaftas Ulrich Hampicke hier vorgelegt hat, ist keinesfalls nur ein Lesebuch für Städter, wie es im Untertitel heißt. Es ist ein Standardwerk über unsere Kulturlandschaft. Nach einem knappen Abriss der Geschichte unserer Kulturlandschaft beschreibt Hampicke kompetent und aktuell, welche Randbedingungen unsere agrarisch genutzten Kulturlandschaften prägen. Er tut dies als Agrarökonom und Naturschützer - schon dies eine höchst nützliche Verknüpfung! Jeder, der im Spannungsfeld von Landwirtschaft und Naturschutz tätig ist, sollte dieses Buch lesen.

Der Autor war Hochschullehrer an den Universitäten Kassel und Greifswald und lehrte dort Umwelt- und Ressourcenökonomie. Das Buch ist im Springer Verlag erschienen und kostet als Hardcover 24,99 Euro.
(J. Drüke)

LEADER Projekte präsentieren sich im Hevetal

Die Wanderung durch Hevetal am Vormittag (Foto: P. Salm)Am vergangenen Sonntag haben sich die beiden LEADER Projekte "Natur- und Landschaftsführer der Region Lippe-Möhnesee" und das Umweltmobil des LIZ im Hevetal der Bevölkerung präsentiert. Organisiert wurde das Projekt von der VHS Soest und vom LEADER Regionalmanagement, welches den Tag auch finanziell unterstützte. Den ganzen Tag konnten die 30 Teilnehmer mit der ABU und den ausgebildeten Naturführern und dem LIZ die Heve von allen Seiten erleben. 

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Zum Tod von Karl-Heinz Schulze-Schwefe

Karl-Heinz Schulze-SchwefeDass ein hoher Beamter in der Straßenbauverwaltung Westfalens, der Mitglied der CDU und zugleich ein passionierter Jäger war, einen Nachruf durch einen Naturschutzverein erfährt ist sicherlich ungewöhnlich. Aber Karl-Heinz Schulze-Schwefe, der am 11. August dieses Jahres 78-jährig verstarb, verdient durch uns unbedingt eine Würdigung. Denn mit ihm verliert der Kreis Soest einen höchst engagierten und wirksamen Mitstreiter für den Schutz der heimischen Natur.

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