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Achtung Kiebitzbruten!

Der Kiebitz ist einer der ersten Heimkehrer unserer Feldvögel. Die landesweite Entwicklung der Brutbestände ist besorgniserregend und so hat der sich der Bestand in ganz Europa innerhalb von knapp 30 Jahren halbiert. Im Kreis Soest arbeiten Landwirte und Naturschützer zusammen für den Schutz der Art. Die Nester der Bodenbrüter sind bei der nun bald anstehenden Bodenbearbeitung gefährdet. Werden die Nester vorher mit Stäben kenntlich gemacht, kann der Landwirt die Nester aussparen und somit schützen – eine einfache und effektive Maßnahme! Auch in diesem Frühjahr möchten wir wieder möglichst viele Nester schützen.

Falls Sie balzende oder sogar schon brütende Kiebitze auf Ackerflächen beobachten, bitten wir die Beobachtung möglichst schnell an die ABU Mitarbeiter Christian Härting und Natalia Jaworski mit Angabe des Ortes weiterzuleiten: c.haerting@abu-naturschutz.de, mobil: 0151-57989876 / n.jaworski@abu-naturschutz.de, mobil: 0178-1566956

Ein Info-Blatt zum Kiebitzschutz steht HIER zur Verfügung.

Wer mehr über den Kiebitz erfahren möchte, kann sich auf der neuen Themenseite zum Kiebitz informieren.

Typischer Brutplatz des Kiebitz: ein Stoppelacker Ende März (C. Härting).Werden die Nester mit Markierungsstäben versehen, kann der Landwirt sie bei der Bodenbearbeitung aussparen und so erfolgreich schützen (C. Härting)

Internationale Wiesenweihen-Tagung auf Öland, Dezember 2017

Am 13. und 14. September 2017 trafen sich auf Einladung von Susanne Forslund von der schwedischen Naturschutzverwaltung in Kalmar Wiesenweihen-Experten aus mehreren europäischen Ländern zu einem fachlichen Austausch auf der Insel Öland. Nun stehen die englischsprachigen Vortragsfolien von 13 Beiträgen über Ökologie und Schutz der Wiesenweihe als Download (hier) zur Verfügung. Darunter ist auch mein Beitrag, der Ergebnisse aus Deutschland und Westfalen vorstellt (Download hier). Ein weiterer deutscher Beitrag behandelte die Lage in Schleswig-Holstein (Download hier).

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Die ersten Fohlen und Kälber trotzen der Winterkälte

Auf dem ehemaligen Militärplatz bei Büecke in der Nähe von Soest ist in der großen Kälte Ende Februar das erste Fohlen geboren worden. Ohne sich von der Kälte beeindrucken zu lassen, übt es bereits seine ersten Sprünge, bleibt dabei aber immer bei der Mutter. Vom zentralen Aussichtshügel sind die beiden oft zusammen mit der Herde zu sehen. Auch in der Lippeaue bei den Wildrindern gibt es bereits Nachwuchs. Ein warmes Plätzchen für die erst wenige Tage alten Kälber findet sich meist im Heu. (M. Scharf)

Fohlen mit Mutter (M. Scharf)Fohlen trinkt bei seiner Mutter (M. Scharf)Kalb im Heu (M. Scharf)

Inventur der Vogelwelt in Nordrhein-Westfalen

Bekassine (Foto ABU_Archiv)Die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO) und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) haben soeben die neue Rote Liste der Brutvogelarten und der wandernden Vogelarten in NRW vorgestellt. Die Roten Listen spiegeln Status und Bestandsentwicklung der Vögel wider und sind unverzichtbare Informationen für Planungsverfahren und die Naturschutzpraxis. Sie zu erstellen verlangte einen großen Einsatz amtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LANUV-Vogelschutzwarte sowie hunderter ehrenamtlicher Vogelkundler -innen der NWO. Die Ergebnisse zeigen Licht und Schatten:

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Auerochsen Konferenz im Museumszentrum Kloster Lorsch

"The Aurochs - breeding back and natural grazing for a wilder future" bzw. auf Deutsch: Der Auerochse - Rückzüchtung und Beweidung für eine wildere Zukunft war das Thema der internationalen Konferenz. Die ABU war dort gleich mit zwei Vorträgen zur Zucht und Haltung von "nachgemachten Auerochsen" vertreten. Vor allem in den Niederlanden wird aktuell versucht, mit genetischen Untersuchungen eine bessere Grundlage für die Züchtung von auerochsenähnlichen Rindern zu schaffen. Allerdings sind die Ergebnisse der Holländer bislang eher bescheiden; insbesondere wenn man es mit den auerochsenähnlichen Rindern der ABU in der Lippeaue vergleicht. Unser Vorsprung ist nach fast 30 Jahren Zucht schon sehr groß und die Diskussion, inwieweit der wissenschaftliche Angang an die Zucht bei den Holländern sinnvoll ist, nahm breiten Raum in Anspruch. Daneben gab es etliche Vorträge mit Beweidungsprojekten zur Landschaftspflege. Abends war dann noch die Eröffnung der großen Eiszeit Ausstellung mit einer eindrucksvollen und umfangreichen Schädelsammlung vom Nilpferd über Wollnashörner bis hin zu etlichen Schädeln nacheiszeitlicher Auerochsen.
Eine sehr schöne Veranstaltung mit einem kleinen Manko. Der Caterer hatte mit der üblichen Anzahl von Vegetariern gerechnet, so dass es zu wenig Fleischportionen gab. Dabei sollte es doch eigentlich klar sein, dass auf einer Rinderzüchtertagung Vegetarier selten vertreten sind.

 Zwei Auerochsen Schädel aus einer Kiesgrube zeigen schön die Hornformen der Vorfahren unserer Hausrinder. (M. Scharf)Ein gigantischer Auerochsen Schädel aus der Warmzeit vor der letzten Eiszeit. (M. Scharf)Vortrag (M. Scharf)

Pflegearbeiten in den Ahsewiesen

Im zentralen Bereich der Ahsewiesen werden heute und morgen (14. und 15.2.2018) Pflegearbeiten durchgeführt. Mit einem Spezialgerät werden einige Flächen, die im vergangenen Jahr aufgrund der Nässe nur unzureichend gemäht werden konnten und eine hohe Vegetation aufweisen, gemulcht. So entstehen geeignete Brutflächen für den Großen Brachvogel und Kiebitz.

Lehrgang zum Naturführer bei der ABU

Insektenexkursion im NSG Wulfesknapp (Foto: E. Salm)Die ABU wird in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Natur- und Umweltschutzakademie Nordrhein-Westfalen einen Lehrgang zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer für die LEADER-Region Lippe-Möhnesee anbieten. Die LEADER-Region verfügt über eine ganze Reihe von Natur-Schönheiten, wie z.B. die Flüsse Lippe, Ahse und Möhne mit ihren Auen, das Steinhorster Becken, der ehemalige Truppenübungsplatz bei Büecke, einige Trockentäler, die Woeste und die Hellwegbörde.

Das Interesse an Führungen hat in den letzten Jahren zugenommen. Um auf Dauer ein vielseitiges und qualitatives Programm anbieten zu können, wird die ABU in Zusammenarbeit der Natur- und Umweltschutzakademie Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr einen Lehrgang zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer der LEADER Region durchführen. Der Lehrgang mit maximal 25 Teilnehmern beginnt am 4. Mai 2018 und umfasst 70 Unterrichtsstunden, die in drei Blöcken (4.-6. Mai, 25.-30.Juni, 28.-30. September) abgehalten werden. Die Ausbildung entspricht den Vorgaben des Bundesweiten Arbeitskreises der staatlich getragenen Bildungsstätten im Naturschutz (BANU), die Teilnehmer erhalten am Ende ein Zertifikat zum Natur- und Landschaftsführer.

Die Anmeldeunterlagen können Sie hier herunterladen oder sich zuschicken lassen. Die Anmeldung erfolgt per Post an die Natur- und Umweltschutzakademie Nordrhein-Westfalen, Siemensstraße 5, 45659 Recklinghausen, per Fax (02361/305-3440) oder Email (poststelle@nua.nrw.de). Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Petra Salm (02921/969 878-5), gerne auch per Email unter p.salm@abu-naturschutz.de. Anmeldeschluss ist der 7. März. Das Projekt wird durch das Land NRW gefördert.

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