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Wasserspuren für die Unken

Auf dem alten Übungsplatz bei Büeke ist jetzt im Dezember bei nassem Wetter die richtige Zeit, um für die Gelbbauchunken ihren Lebensraum wieder herzurichten. Sie laichen nur in temporären Gewässern; vorzugsweise Fahrspuren. Alle dauerhaft Wasser führenden Gewässer werden höchsten als Aufenthaltsgewässer genutzt. Die Unken sind daher typisch für Truppenübungsplätze, wo tiefe und dichte Fahrspuren gute Laichhabitate bilden. Speziell für die Unken fuhr die Bundeswehr auf dem alten Übungsplatz bei Büecke mit ihren Fahrzeugen die Spuren immer wieder nach, da die Unken nur frische Spuren annehmen. Auch jetzt, wo die NRW-Stiftung mittlerweile Eigentümerin des Platzes in der Nähe von Soest geworden ist, werden die Fahrspuren im Winter nachgefahren. Statt der Fahrzeuge der Bundeswehr sind es jetzt allerdings private Kettenfahrzeuge oder überschwere Traktoren. Zwei Traktoren haben jetzt im Dezember wieder für ausreichende Tiefe und Verdichtung der Spuren gesorgt, damit die Unken im Mai wieder optimale Spuren vorfinden. (M. Scharf)

 Trecker fährt die Panzerspuren nach (M. Scharf)Der durch das nasse Wetter entstandene Schlamm wird weggeschoben (M. Scharf)Der Trecker kämpft sich durch den Schlamm (M. Scharf)Für den Bestand der Gelbbauchunke sind die Maßnahmen lebensnotwendig (M. Scharf)

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