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Tschüss Baba

Baba war schon eine Nummer: Sie war eine der letzten braunen Sayaguesas aus Spanien. Ihr letztes Kälbchen wurde vom Leiter des Amtsgerichtes in Lippstadt getauft. Und sie hatte als einzige die Sondergenehmigung, sich im Heulager am Futter zu bedienen, während alle anderen Rinder aus der ABU-Auerochsenherde in der Hellinghauser Mersch sofort weggescheucht wurden, wenn sie versuchten, sich dreist in das Heulager zu mogeln. Baba war auch sehr verständig. Wenn man ihr "Feierabend" sagte, verließ sie sofort das Heulager ohne Murren.  In Spanien hatte sie den Namen "Baba" bekommen, was übersetzt "Sabber" heißt. Sie hatte nicht mehr als die anderen Rinder gesabbert, und warum sie bei ihrer Geburt in Spanien diesen etwas despektierlichen Namen bekam, lies sich nicht mehr feststellen. Wir hatten sie vor 10 Jahren in Spanien gekauft und mit 17 Jahren bekam sie jetzt Probleme mit ihren Gelenken, so dass sie auch mit Hilfe nicht mehr aufstehen konnte. Daher wurde sie von ihrem Leiden erlöst. Baba war hochträchtig und das Kälbchen wurde dann vom Tierarzt mit einem Kaiserschnitt auf die Welt gebracht. Es ist jetzt bei einem Landwirt, der es mit der Flasche großzieht. Im Herbst wird es dann zurück in die Hellinghauser Mersch kommen. (M. Scharf)

Baba mit dem Kälbchen das vom Leiter des Amtsgerichtes getauft wurde (M. Scharf)Nach dem das Kälbchen trocken gerieben wurde, blickt es erstaunt in die Welt (M. Scharf)Als erstes gibt es in der neuen Heimat einen großen Schluck aus dem Eimer (M. Scharf)

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