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Ein Bussard in der Gülle

Beim Befüllen eines großen Gülletanks bei Anröchte fiel einem Landwirt auf, dass ein Greifvogel in dem fast leeren Tank saß. Er rief sofort die Feuerwehr, die dann eine größere Rettungsaktion startete. Da der Gülletank wegen der starken Gärung nur mit Atemschutz und Sauerstoffversorgung betreten werden konnte, wurde ein Feuerwehrmann mit Sauerstofftank, Atemmaske, Helm, Stiefelhose und dicker Schutzjacke ausgerüstet. In der brütenden Mittagshitze kein Vergnügen. Mit einem Hebegeschirr an einem Flaschenzug konnte er langsam in den Tank hinabgelassen werden. In dem Tank arbeitete er sich durch die Gülle bis zum Bussard vor, um ihn zu packen. Mitsamt dem Bussard wurde er dann mit dem Flaschenzug wieder herausgehoben und neben dem Tank wieder heruntergelassen. Dort wurde der Bussard dann von einem Mitarbeiter der ABU übernommen, abgewaschen und nach Lohne zur weiteren Versorgung gebracht. Hätte der Landwirt nicht vorher in den Tank geschaut, wäre der Bussard sicherlich in der Gülle umgekommen. Weshalb er in den Tank geflogen war, ist unklar. Möglicherweise hat er dort irgendwas wie eine Maus gesehen. (M. Scharf)

Ein Bussard hat sich in dem Gülletank das Gefieder mit Gülle verschmiert und auf eine Pumpe gerettet (M. Scharf)Kein Vergnügen in der Hitze: Ein Feuerwehrmann mit kompletter Schutzausrüstung inklusive Stiefelhose (M. Scharf)Mit einem Flaschenzug wird er in den Tank gehievt (M. Scharf) Im Tank kann er gefahrlos den Bussard schnappen (M. Scharf)und wieder retour mit dem Bussard (M. Scharf)endlich wieder raus aus dem Tank (M. Scharf)

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