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Kann die Grauammer in die Hellwegbörde zurückkehren?

Singende Grauammer (Foto A. Müller)Unter diesem Titel stand ein Posterbeitrag der ABU auf der diesjährigen Tagung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft DO-G in Marburg. Die Grauammer ist ein Charaktervogel der Feldlandschaft der Hellwegbörde. Noch um 1970 wurde ihr Bestand auf fast 2.000 Reviere geschätzt. Bis 1993 war er auf rund 150 Reviere zurückgegangen. Der Rückgang setzte sich fort, so dass in den Jahren 2013 bis 2016 nur noch einzelne Sänger erfasst wurden. Seit 2017 zeigt sich wieder eine leicht positive Tendenz, so dass im Jahr 2019 wieder mindestens 8 Reviere, in einem Fall mit einer erfolgreichen Brut, festgestellt wurden. Die Ansiedlung erfolgte in Bereichen, in denen aus standörtlichen Gründen die Fördersätze für Landwirte finanziell so attraktiv waren, dass hier sehr lokal große Flächenanteile von Vertragsnaturschutzmaßnahmen wie Brachen oder extensiv genutztem Getreide erreicht werden konnten. Die sich (sehr vorsichtig) andeutende Bestandserholung macht Hoffnung, dass durch geeignete Maßnahmen der Rückgang der Feldvögel aufgehalten oder sogar umgekehrt werden kann. Bleibt zu hoffen, dass sich diese Entwicklung so fortsetzen wird (Ralf Joest).

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