Nachrichten 2008

Nachrichten 2008

Libellenseminar

LibellenseminarEine faszinierende Welt tut sich dem auf, der sich näher mit Libellen beschäftigt. Das Seminar, das Klaus-Jürgen Conze in der Lohner Mühle bei der ABU durchführte, war der richtige Einstieg.

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Alter Bahndamm Welver: reichhaltige Natur erhalten!

Exkursion WelverDas vorhandene, gute Wegenetz sollte man zu einem attraktiven Angebot für Radfahrer entwickeln, statt wertvolle Natur zu opfern! Dafür sprachen sich die allermeisten Teilnehmer der öffentlichen ABU-Exkursion aus.

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Acht geben auf brütende Weihen!

Junge RohrweihenDie Mithilfe der Landwirte und Mähdrescherfahrer zum Schutz der im Getreide brütenden Wiesen-und Rohrweihen ist wieder gefragt.

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Blume des Jahres bereichert heimische Feldlandschaften

Auf den „steinreichen“ Kalkböden der höheren Lagen des Haarstrangs blüht zur Zeit an Wegrändern und auf Brachen die Nickende Distel (Carduus nutans), eine auffällige Distel mit hängenden, im Wind „nickenden“ purpurnen Blütenköpfen.Sie besiedelt als Pionierart und Kulturfolger offene Bodenstellen auf wärmeren, trockenen und kalkreichen Standorten.
"Anders als die mehrjährige Ackerkratzdistel (Cirsium arvense), die durch ihre tiefen Wurzeln und ihre Regenerationsfähigkeit zum lästigen Unkraut werden kann, stellt die zweijährige Nickende Distel kein ernsthaftes Problem für den Ackerbau dar. Sie bildet im ersten Jahr nur eine Blattrosette aus, im zweiten Jahr dann die reich blühenden Pflanzenstiele", erläutert Dr. Ralf Joest von der ABU. Ihre runden Blütenköpfe bieten Nektarnahrung für blütenbesuchende Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, die Samen Nahrung für Distelfinken und andere Körnerfresser.

Nickende Distel (Carduus Nutans)Nickende Distel (Carduus nutans)

Freud und Leid der Weißstörche in Hellinghausen

Zwei halbstarke Jungstörche gucken über den Rand ihres Horstes im Storchenwald in Hellinghausen. Sie sind groß und kräftig und es wird vermutlich nicht mehr allzu lange dauern, bis sie ausfliegen. Gott sei Dank hat dieses Storchenpaar rechtzeitig mit der Brut angefangen. Nicht so viel Glück hatte dagegen das Paar weiter westlich zwischen Hellinghausen und Benninghausen. Leider haben diese Jungen nicht überlebt. „Das ist sehr schade, aber nicht ungewöhnlich“ erläutert die Biologin Petra Salm von der ABU.

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Saatkrähenzählung im Kreisgebiet

Seit 1999 zählt die ABU jährlich die Saatkrähenbrutpaare im Kreisgebiet. Nun liegen die diesjährigen Ergebnisse vor.

"Naturerlebnis Auenland" kommt!

Am Montag haben Umweltminister Uhlenberg und Wirtschaftsministerin Thoben die Siegerprojekte des Wettbewerbs "Erlebnis.NRW" verkündet: Mit dabei ist das Projekt der ABU. Es schafft neue Möglichkeiten für Naturerlebnisse in der Lippeaue zwischen Vellinghausen und Lippstadt, eingebunden ist auch die Ahseaue mit den Ahsewiesen. Attraktive Lebensräume für Flora und Fauna sollen in den Auen von Lippe und Ahse entstehen. Eine naturkundliche Fahrradkarte, Informationen an zahlreichen Wegpunkten, ein Internetauftritt und Beobachtungspunkte machen das attraktive Angebot für alle Naturinteressierten komplett. Das Projekt wird unterstützt durch die Nordrhein-Westfalen Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, das Land NRW, die Gemeinde Lippetal, die Stadt Lippstadt, den Kreis Soest, die Hellwegtouristik GmbH und die Stiftung Natur im Kreis Soest. ABU-Vorsitzender Joachim Drüke: "Ein großer Dank geht an diese Projektpartner, die uns bei der Bewerbung in vielfältiger Weise unterstützt haben." Das Projekt startet im Oktober dieses Jahres.

Mit Helmut Stahl und Eckhard Uhlenberg auf Orni-Tour

Das war am 20. Mai eine rundum gelungene Tour durch den Kreis Soest: Helmut Stahl, Fraktionsvorsitzender der CDU im NRW-Landtag und Umweltminister Eckhard Uhlenberg erlebten vogelkundliche Besonderheiten des Kreises. Wiesenweihen, Eisvögel, Weißstörche, Steinkauz und Wanderfalken zeigten sich von der besten Seite und ermöglichten eindrucksvolle Beobachtungen.
Zur Sprache kamen auch verschiedene Naturschutzthemen: einerseits die sehr problematische Entwicklung in den Feldlandschaften, in der einst typische Vogelarten immer weiter auf dem Rückzug sind, andererseits die Erfolge insbesondere in den großen, gut entwickelten Naturschutzgebieten wie z.B. in der Hellinghauser Mersch und den Ahsewiesen und an einigen Bächen und Flüssen. Fazit:
Für die den Kreis Soest prägenden Feldlandschaften sind die notwendigen Maßnahmen des Vertragsnaturschutzes bekannt, und ihre Eignung ist getestet. Jetzt wird für wirksame und attraktive Angebote des Naturschutzes an die Landwirte dringend viel mehr Geld benötigt.
Große, gut betreute Naturschutzgebiete sind zwingend nötig für den Erhalt unserer Natur. Der Bevölkerung bieten sie attraktive Naturerlebnisse. Das Netz der Schutzgebiete muss jedoch weiter vervollständigt und entwickelt werden, um unsere heimischen Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und um noch mehr Bürgerinnen und Bürger für den Schutz der Natur zu gewinnen. Die Biologischen Stationen haben die Kenntnisse und die nötigen Erfahrungen hierfür, Politik und Verwaltung müssen mit Engagement und Geld die nötigen Rahmenbedingungen schaffen.

Weißstörche in den Ahsewiesen

WeißstorchZum ersten mal hat sich in den Ahsewiesen ein Weißstorchpaar angesiedelt. Die nestbauenden Störche waren am Maifeiertag für viele Besucher ein wunderschönes Naturschauspiel.
Die Nistplattform hatte die ABU bereits vor einigen Jahren aufgestellt und mit Spendengeldern im vergangenen Winter renoviert. Nun hoffen alle, dass es mit einer Brut noch klappt. Beide Störche sind übrigens unberingt, so dass über ihre Herkunft nichts bekannt ist.

Zweites Storchenpaar in der Hellinghauser Mersch

Vom Beobachtungshügel am Anglerweg aus hat man einen sehr schönen Blick auf die Weidelandschaft und die von der ABU im Winter errichtete Horstplattform.Noch ist unsicher, ob das seit über zwei Wochen anwesende Storchenpaar tatsächlich zur Brut schreitet. Nach Einschätzung einiger Ornithologen sind es junge, noch unerfahrene Vögel, die sich die nahrungsreiche, naturnahe Weidelandschaft in der Hellinghauser Mersch als neue Heimat gewählt haben.

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