Nachrichten 2008

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Luzerne-Brachen in der Hellwegbörde wichtiger Lebensraum

Luzerne-Blüte Foto: R. JoestAuf den im Rahmen der Hellwegbördevereinbarung angelegten Brachen in der Hellwegbörde blüht zur Zeit die Luzerne. Für die Tiere der Felder sind diese begrünten Stilllegungsflächen ein wichtiger Rückzugsraum. Für Bienen und andere Blüten besuchenden Insekten, die in der Agrarlandschaft im Spätsommer nur wenig Nahrung finden, sind die blühenden Luzernebestände eine wichtige Nektarquelle.

Auf den im Rahmen der Hellwegbördevereinbarung angelegten Brachen in der Hellwegbörde blüht zur Zeit die Luzerne. Die mit dem Klee verwandte Luzerne wurde früher auch in unserer Region als wertvolle Futterpflanze angebaut. Sie lebt in Symbiose mit stickstoffbindenden Wurzelbakterien und trägt zur Bodenverbesserung bei.
Für die Tiere der Felder sind diese begrünten Stilllegungsflächen ein wichtiger Rückzugsraum. Hasen, Rebhühner und Wachteln finden jetzt nach der Ernte, wenn viele Stoppeläcker schon wieder bearbeitet werden, Deckung.
Für Bienen und andere Blüten besuchenden Insekten, die in der Agrarlandschaft im Spätsommer nur wenig Nahrung finden, sind die blühenden Luzernebestände eine wichtige Nektarquelle. Unter den Schmetterlingen ist auch der vergleichsweise seltene Weißklee-Gelbling regelmäßig auf diesen Flächen anzutreffen. Der wegen einer 8-förmigen Zeichnung auf der Flügelunterseite auch „Goldene Acht“ genannte Falter ist eine typische Art sommerlicher Luzernefelder, wo sich auch seine Raupen entwickeln können. Als sehr mobiler Wanderfalter kann er sehr schnell auf geeigneten Flächen auftauchen.
Ralf Joest

 

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