Nachrichten 2009

Nachrichten 2009

Insektenbeobachtungen im Herbst

altWährend der Herbst mit dem Durchzug einiger interessanter Arten wie dem Mornellregenpfeifer für Vogelbeobachter noch einige Überraschungen bringt, beginnt für Insektenbeobachter langsam die „tote“ Jahreszeit. Die Beobachtung von Schmetterlingen, Libellen und anderen Großinsekten macht Spaß und bringt viele interessante Einblick in die Natur und den Ablauf der Jahreszeiten. In den USA zum Beispiel ist „Butterflying“, die Beobachtung von Schmetterlingen, ein ähnlich fester Begriff wie das bekannte „Birding“. Inzwischen gibt es für diese Insektengruppen sehr gute echte Feldführer, mit denen die meisten Arten auch mit einem im Nahbereich einstellbaren Fernglas im Gelände oder auf Digitalfotos bestimmt werden können. In diesem Jahr war der massenhafte Einflug von Distelfaltern ein wirklich eindrucksvolles Erlebnis.

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Gemeinsame Rotmilanzählung

RotmilanZu einer die Kreisgrenzen übergreifenden Zusammenarbeit wurde die Schlafplatzzählung der Rotmilane, an der sich am vergangenen Wochenende (30.08.) acht Vogelkundler in den Kreisen Hochsauerland, Paderborn, Soest und Unna beteiligten. Bei der Erfassung wurden an insgesamt acht Schlafplätzen etwa 170 bis 180 Rotmilane und 15 bis 20 Schwarzmilane  gezählt. Dazu kommen noch weitere Beobachtungen von Milanen, die sich nicht eindeutig den kontrollierten Plätzen zuordnen ließen, so dass sich vermutlich noch mehr Vögel im Gesamtgebiet aufhielten.

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Zum Ausmaß des Fischsterbens in der Ahse

Das Ausmaß des Fischsterbens in der Ahse, über das die ABU gestern berichtete, kann nun näher eingegrenzt werden.
An der Straßenbrücke in Ostinghausen waren heute Vormittag viele Fische tot. Heute nachmittag ergab eine Kontrolle ahseabwärts bei Humbrechting und bei Haus Ahse keine Anzeichen eines Fischsterbens.
„Das Wichtigste ist nun, dass solche Katastrophen in der Zukunft sicher verhindert werden. Wir erwarten, dass der Verursacher und die zuständigen Behörden dies sicherstellen“, so Dr. Margret Bunzel-Drüke, Gewässerexpertin der ABU.

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Fischsterben in der Ahse

altAm heutigen Nachmittag ereignete sich in der Ahse in Bettinghausen ein großes Fischsterben. Als Mitarbeiter der ABU um 19.00 Uhr an der Kreuzung der Brückenstraße mit der Ahse in Bad Sassendorf-Bettinghausen eintrafen, hatte die Feuerwehr dort bereits tote Fische eingesammelt. Die Fischexpertin der ABU, Dr. Margret Bunzel-Drüke, konnte dort auf einem 35 m langen Abschnitt der Ahse keine lebenden Fische mehr feststellen.

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Was machen wenigstens sieben Asiatische Marienkäfer in einer überreifen Pflaume?

Asiatische Marienkäfer (Harmonia Axyridis)In einer anderen Frucht waren es sogar 15 putzmuntere Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis), die sich ganz offensichtlich an dem süßen Fruchtfleisch labten. Obwohl Blattläuse doch die eigentliche Nahrung der Marienkäfer sind, sollte das nicht überraschen. Denn Blattläuse sind bekanntlich voll mit süßen Pflanzensäften, und warum dürfen die Käfer das köstliche, zuckerhaltige Material der Pflaumen nicht unmittelbar verzehren? Viele weitere der runter gefallenen Früchte waren gleichfalls von Marienkäfern besetzt, wobei die Individuen mit gelber Grundfarbe eindeutig dominierten.

Libellen

Die Schwarze Heidelibelle (Sympetrum danae) ist nicht unbedingt so schwarz, wie der Name es besagt. Leider ist sie aber als Bewohnerin moorähnlicher Lebensräume gar nicht mehr so verbreitet, wie es vielfach noch zu lesen ist. Dieses Bild von unserer kleinsten und unscheinbarsten heimischen Großlibelle wurde in einem der Naturschutzgebiete im Osten des Kreises Soest aufgenommen.
Inzwischen stellen sich an unseren Kleingewässern die großen Mosaikjungfern ein. Hier ist es eine Herbstmosaikjungfer (Aeshna mixta) bei Hovestadt, die sich im Rüttelflug fotografieren ließ.
Eine rüttelnde Torfmosaikjungfer (Aeshna juncea) im Arnsbereger Wald bei Hirschberg.

Schwarze Heidelibelle (Sypetrum danae)Herbstmosaikjungfer (Aeshna mixta)Torfmosaikjungfer (Aeshna juncea)

Einsatz hat sich gelohnt: Lichte Vielfalt statt dunkler Fichtenödnis

Im Winter 2007/2008 hatte die ABU auf einer mit rund 20 Jahre alten Fichten dicht bestandenen Fläche an der Kleinen Schmalenau die Fichten fällen lassen. In mehreren Arbeitseinsätzen wurde anschließend "aufgeräumt". Die Fichten wurden klein gesägt und das Fichtenmaterial von nassen und moorigen Bereichen auf trockene Standorte zusammen gelegt, damit auf den seltenen und empfindlichen Feucht-Standorten die Vegetation sich wieder erholen kann. Einige Erlen und Weiden wurden gepflanzt, um die Entwicklung hin zu einem naturnahen, bachbegleitenen Erlenwald zu begründen. Eine Spende von Alcoa und die Zustimmung des Eigentümers machten all dies möglich. Lichte Vielfalt statt dunkler Fichtenödnis war unser Ziel.

Wie hat sich die Fläche mittlerweile entwickelt?

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Naturerlebnis Auenland: Erste Maßnahmen werden umgesetzt

Nach einer halbjährigen Planungsphase setzt die ABU in diesen Wochen die ersten Maßnahmen für das Projekt „Naturerlebnis Auenland“ um. Derzeit wird im Winkel - eine Fläche in der Lippeaue bei Vellinghausen – ein Teich vergrößert und ein Erdhügel aufgeschichtet. Im nächsten Jahr entsteht auf dem Erdhügel eine Beobachtungshütte. Als nächstes geht es dann in die Ahsewiesen, ein Naturschutzgebiet südlich von Hultrop. Hier wird ein neues Gewässer angelegt und mit dem anfallenden Boden ebenfalls ein Erdhügel aufgeschichtet. Er ist Standort für eine Beobachtungshütte, die im nächsten Jahr errichtet wird. Außerdem sind in diesem Herbst noch weitere Arbeiten bei Lippstadt und in der Disselmersch bei Lippborg vorgesehen.

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