Nachrichten 2009

Nachrichten 2009

Einsatz hat sich gelohnt: Lichte Vielfalt statt dunkler Fichtenödnis

Im Winter 2007/2008 hatte die ABU auf einer mit rund 20 Jahre alten Fichten dicht bestandenen Fläche an der Kleinen Schmalenau die Fichten fällen lassen. In mehreren Arbeitseinsätzen wurde anschließend "aufgeräumt". Die Fichten wurden klein gesägt und das Fichtenmaterial von nassen und moorigen Bereichen auf trockene Standorte zusammen gelegt, damit auf den seltenen und empfindlichen Feucht-Standorten die Vegetation sich wieder erholen kann. Einige Erlen und Weiden wurden gepflanzt, um die Entwicklung hin zu einem naturnahen, bachbegleitenen Erlenwald zu begründen. Eine Spende von Alcoa und die Zustimmung des Eigentümers machten all dies möglich. Lichte Vielfalt statt dunkler Fichtenödnis war unser Ziel.

Wie hat sich die Fläche mittlerweile entwickelt?

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Naturerlebnis Auenland: Erste Maßnahmen werden umgesetzt

Nach einer halbjährigen Planungsphase setzt die ABU in diesen Wochen die ersten Maßnahmen für das Projekt „Naturerlebnis Auenland“ um. Derzeit wird im Winkel - eine Fläche in der Lippeaue bei Vellinghausen – ein Teich vergrößert und ein Erdhügel aufgeschichtet. Im nächsten Jahr entsteht auf dem Erdhügel eine Beobachtungshütte. Als nächstes geht es dann in die Ahsewiesen, ein Naturschutzgebiet südlich von Hultrop. Hier wird ein neues Gewässer angelegt und mit dem anfallenden Boden ebenfalls ein Erdhügel aufgeschichtet. Er ist Standort für eine Beobachtungshütte, die im nächsten Jahr errichtet wird. Außerdem sind in diesem Herbst noch weitere Arbeiten bei Lippstadt und in der Disselmersch bei Lippborg vorgesehen.

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Überraschender Besuch im Badezimmer

Zwei Rote Ordensbänder (Catocala nupta) verirrten sich, wohl durch das Licht angelockt, in ein Wohnhaus in Lohne. In Ruhe sehen diese Eulenfalter, Nachtschmetterlinge oder große Motten höchst unscheinbar aus. Auf der Rinde einer Pappel sind sie dadurch bestens getarnt. Werden sie aber gestört, lassen sie ihre leuchtend gefärbten Hinterflügel aufblitzen – wohl zur Abschreckung neugieriger und hungriger Vögel.

EU bewilligt zwei neue LIFE-Projekte im Kreis Soest und der Stadt Hamm

Nach einer rund eineinhalb Jahre dauernden Vorbereitungszeit hat die EU-Kommission gestern entschieden, welche neuen Projekte ab dem 1.1.2010 aus dem Förderprogramm LIFE gefördert werden. Deutschland erhält für 11 eingereichte Projekte den Zuschlag, davon liegen 4 in Nordrhein-Westfalen. Von zwei Projekten ist der Kreis Soest unmittelbar betroffen.

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Südlicher Blaupfeil und Zierliches Tausendgüldenkraut

Südlicher BlaupfeilZierliches TausendgüldenkrautZur Zeit blüht das Zierliche Tausendgüldenkraut (Centaurium pulchellum) besonders üppig. Hier haben sich die Pflanzen am Rande eines trocken gefallenen Tümpels in einem der Naturschutzgebiete nördlich der Lippe angesiedelt.
Vollständig himmelblau ist der Südliche Blaupfeil (Orthetrum brunneum). In ganz wenigen Schutzgebieten im Kreis Soest kann man diese seltene Libellenart mit etwas Glück beobachten. Offenbar kommt sie nur da vor, wo die häufige, verwandte Art, der Große Blaupfeil, nicht das Libellen-Geschehen bestimmt.

Zu den Storchenjungen in's Naturschutzgebiet Hellinghauser Mersch

Weißstorch

60 Storcheninteressierte zählte die Exkursion, die sich am Sonntag, 5. Juli, vom Pastorat in Hellinghausen auf den Weg machte. Petra Salm und Jürgen Behmer konnten drei prächtige Jungstörche auf dem Horst im Pappelwald vorführen.

Frühe Heidellibelle

Frühe Heidelibelle (Sympetrum fonscolombei), Foto: H. VierhausAus blauen Augen schaut uns eine Frühe Heidelibelle (Sympetrum fonscolombei) an. Diese Libellenart, die eigentlich im Süden beheimatet ist, wird im Kreis Soest seit einigen Jahren vermehrt beobachtet

Stromtod eines Uhus

Das Ende eines Großvogels! An einem Gittermasten für eine Mittelspannungsleitung im Süden der Gemeinde Bad Sassendorf ist am Wochenende ein adulter Uhu durch Stromschlag umgekommen. Dies ist ein höchst bedauerlicher Unfall, ein Unfall, der eigentlich der Vergangenheit angehören sollte. Die darüber informierte RWE ist ebenfalls sehr betroffen und bedauert, dass noch nicht alle für Großvögel kritischen Masten entschärft werden konnten. Der für den Tod des Uhus verantwortliche Mast wird jedoch in absehbarer Zeit durch die Verkabelung der Leitung verschwinden.

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