Nachrichten 2009

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Vortragsänderung: Donnerstag 3. Dezember 2009

altDer ursprünglich vorgesehene Vortag "Heimische Spinnen" fällt aus, statt dessen wird Margret Bunzel-Drüke über große Pflanzenfresser berichten und wie diese die Landschaft gestalten können.
In vielen Lehrbüchern wird die typische Naturlandschaft Mitteleuropas als geschlossener Wald beschrieben, in dem die in geringer Dichte vorkommenden Großsäuger wie Auerochse, Wildpferd, Wisent oder Elch keinen spürbaren Einfluss auf den Lebensraum ausüben. Erst der Mensch und seine Haustiere konnten den Wald schließlich auflichten und zurückdrängen. Dieser Hypothese steht die so genannte „Megaherbivorentheorie“ gegenüber, die großen Pflanzenfressern nicht nur in Afrika, sondern auch in Europa die Gestaltung ihres Lebensraumes zutraut. Nach dieser Vorstellung wäre die Naturlandschaft ein räumlich und zeitlich variables Mosaik aus offenen und baumbestandenen Bereichen. Aus solchen Gedanken entstanden neue Naturschutzkonzepte, die die großen Pflanzenfresser in die Entwicklung von Schutzgebieten einbeziehen. Ganzjährige Beweidung mit robusten Haustierrassen in Hudelandschaften oder Naturentwicklungsgebieten gibt es mittlerweile an vielen Stellen in Deutschland - Nationalparke mit naturnah gemanagter Großtierfauna allerdings noch nicht. (Ort: Lohner Mühle, 19.30 Uhr)

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