Nachrichten 2011

Nachrichten 2011

Neue Beobachtungshütten in Lippetal und Welver eröffnet

auenland_einweihung_huetten-2_kleinauenland_einweihung_huetten-5_kleinTrotz Dauerregens ließ es sich die ABU am Dienstag nicht nehmen, im Rahmen einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung drei neue Vogelbeobachtungshütten in der Lippeaue und in den Ahsewiesen der Öffentlichkeit zu übergeben. Die Hütten wurden im Rahmen des von der ABU getragenen Projektes „Naturerlebnis Auenland“ errichtet. Joachim Drüke, Vorsitzender der ABU, begrüßte zahlreiche Gäste an zwei der drei Beobachtungshütten. Die Eröffnung wurde durch die Bürgermeister der Gemeinden Lippetal und Welver, Matthias Lürbke und Ingo Teimann, Prof. Dr. Winfried Stichmann von der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, Dagmar Schlaberg von der Bezirksregierung Arnsberg und Joachim Drüke vorgenommen. Die Firma Wandleben aus Berwicke trug mit einer Spende zur Bepflanzung der Beobachtungshütte in den Ahsewiesen bei. Herr Braukmann, Firmeninhaber, pflanzte im Rahmen der Eröffnungsfeier eine Elsbeere, Baum des Jahres 2011.

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Fischexkursion in Hamm

Fischexkursion

Am vergangenen Sonntag fand die Exkursion zum Thema Elektrofischen an der Lippe statt. Treffpunkt war die Schleuse Hamm-Werries, von der man mit 25 interessierten Teilnehmern zu einem Umgehungsgerinne ging. Zwischendurch erklärten Dr. Margret Bunzel-Drüke, Siegfried Kuss, der Fischereiberater der Stadt Hamm und Olaf Zimball die Abläufe, die Probleme und die Fortschritte dieses LIFE-Projektes. Am Wasser angekommen wurden noch kurz die wichtigsten Informationen über Elektrofischen  veranschaulicht, bevor die Exkursionsführer dann mit voller Ausrüstung ins Wasser stiegen. Klein und Groß betrachteten diesen Vorgang sehr genau und es wurde auch öfters mal in den Eimer mit der Beute geguckt.. Jedoch wurde nur von jeder Art ein Fisch aufbewahrt, die anderen kamen nach Begutachtung der Länge wieder ins Wasser. Nachdem Frau Bunzel-Drüke und Herr Zimball aus dem Wasser stiegen, folgte die Bestimmung der Fische. Besonders zu vermerken ist, dass Nasen und Barben häufig gefunden wurden. Aber auch die Groppen scheinen sich in diesem Bereich der Lippe wieder wohl zu fühlen. Anders wäre nicht zu erklären, dass diese Art seit einigen Jahren wieder vermehrt auftaucht. Für alle Teilnehmer war es  ein erlebnisreicher Nachmittag.

Alarmierender Rückgang unserer Feldvögel

grauammer_Glueer_KleinAuf ihrer 144. Jahrestagung am vergangenen Wochenende in Potsdam hat die Deutsche Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) - eine der ältesten wissenschaftlichen Vereinigungen der Welt - den Schutz der Feldvögel zu einem Schwerpunktthema gemacht. Nach ihrer Pressemitteilung war keine andere Vogelartengruppe in den letzten Jahrzehnten in Deutschland von so starken und anhaltenden Bestandsrückgängen betroffen wie die Vögel der Agrarlandschaft.

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Wieder ein Rotmilan durch eine Windenergieanlage getötet

Rotmilanreste Milvus milvus unter der westlichsten WEA im Windpark Sp. Warte, 30. Aug. 2011 (D. Glimm)Einen traurigen Fund machten Daniel Bryan-Bistrick und Doris Glimm am 30. August 2011 nachmittags auf dem Haarkamm an der Spitzen Warte bei Rüthen: Unter einer Windenergieanlage (WEA) lag ein frisch toter Rotmilan, etwa 15 m vom WEA-Masten entfernt. Die beiden Ornithologen waren eigentlich auf der Suche nach lebenden Rot- und Schwarzmilanen, als ihnen auf dem Acker der hochstehende Schwanz des Rotmilans von der angrenzenden Straße aus auffiel. Sie fanden etwa 15 m von dem Schwanzteil entfernt in ähnlicher Entfernung zum WEA-Masten auch das zugehörige Vorderteil des Rotmilans. Der Rotmilan war in etwa senkrecht zur Körperlängsachse durch einen der WEA-Rotoren durchtrennt worden. Da der Rotorradius dieser im Nov. 1996 in Betrieb genommenen WEA (Enercon E 40) rund 20 m beträgt, ist anzunehmen, dass der Vogel beim Durchflug im rechten Winkel zur Rotorebene von der Spitzenzone eines der drei Rotoren getroffen wurde, die Geschwindigkeiten von 200 km/h und mehr erreichen können.

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Spinnen in der Biologischen Station der ABU

Zebra-Springspinne (H. Vierhaus)Die Biologische Station der ABU in der alten Lohner Wassermühle ist auch Lebensraum für allerlei Getier. Diese Krabbelviecher werden oft nur als Ungeziefer angesehen. Besonders in den unteren, wassernahen und nicht genutzten Räumen leben Spinnen, deren Beute zu einem erheblichen Teil Zuckmücken sind, die aus dem durchströmenden Wasser aufsteigen. Einige der im und am Mühlengebäude festgestellten Spinnenarten zeigen die folgenden Bilder.

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Fledermausfunde

Kleine Bartfledermaus (Myotis mystacinus) (H. Vierhaus)Kurz hintereinander wurden zwei verunglückte Fledermäuse eingeliefert. Die erste war eine Kleine Bartfledermaus (Myotis mystacinus), die an der Rosenau bei Weslarn an einer Angelschnur hängend gefunden wurde. Zwar lebte die Fledermaus noch, die Verletzungen aber, die sie sich durch den Angelhaken zugezogen hatte, waren offenbar so schwer, sodass sie nicht überlebte. Leider kommt es immer wieder vor, dass Angler ihre an Ästen hängen gebliebenen Leinen nicht vollständig entfernen, um solch höchst unerfreulichen Ergebnisse auszuschließen.

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Ein Streifzug durch den Wulfesknapp bei Schoneberg

Kleine Pechlibelle (Ischnura pumilio) (H.Vierhaus)Es hat Sommer gegeben, da standen erhebliche Teile des NSG Wulfesknapp unter Wasser. In diesem und im vergangenen Jahr allerdings konnte man fast alle Bereiche trockenen Fußes begehen. Dennoch lohnt sich auch unter diesen Bedingungen ein Streifzug durch das Gebiet, bei dem man einen kleinen Eindruck von der Artenvielfalt dieses wertvollen Lebensraumes gewinnen kann.

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Kellerschächte: Fallen für Amphibien

Erdkröte (H. Vierhaus)Immer wieder passiert es, dass Lurche in Kellerschächte purzeln. Hier drohen sie zu vertrocknen, wenn sie sich nicht selbst wieder befreien können. Diese Erdkröte wurde rechtzeitig im Keller entdeckt, sodass sie gleich nach draußen befördert werden konnte. In diesem wie auch in ähnlichen Fällen ist etwa durch geeignete Gitter dafür zu sorgen, dass Kröten, Molche oder Salamander nicht in solch missliche Situationen gelangen können.

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