Nachrichten 2013

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Wilde Rinder und Pferde auf dem Kleiberg

Bundesforst, Forstamt Kreis Soest, Gemeinde Möhnesee mit Ortsvorsteher, Höhere - und Untere Landschaftsbehörde sowie LIZ und ABU besichtigen den neuen Aussichtshügel auf dem ehem. Standortsübungsplatz bei Büecke (Alle Fotos: M. Bunzel-Drüke)Halbzeit auf dem Kleiberg: Ein wesentlicher Teil der geplanten Maßnahmen ist verwirklicht. So leben seit kurzem zusätzlich zu den Konikpferden nun auch drei Taurusrinder im Schutzgebiet: der dreijährige Bulle „Linnet“, die erfahrene Kuh „Ludovica“ und ein weibliches Jungrind. Die Einrichtung der Ganzjahresweide gehört zum Projekt „Naturerlebnis Weidelandschaft Kleiberg“, das die ABU umsetzt, gemeinsam mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben/Bundesforst, der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, dem Kreis Soest, der Stadt Soest, der Gemeinde Möhnesee und dem Landschaftsinformationszentrum Wasser und Wald Möhnesee e.V. (Liz). Ziele sind die Verbesserung des Naturerlebens und die Förderung seltener Tier- und Pflanzenarten. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Landes NRW und der Europäischen Union.

Im Jahr 2012 bewilligte das Land NRW Mittel, um den ehemaligen Standortübungsplatz bei Büecke für Tourismus und Naturschutz umzugestalten. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Landes NRW und der Europäischen Union. Neue Wege, Informationstafeln, Aussichtshügel und eine Beweidung großer Flächen mit halbwilden Rindern und Pferden sind die wichtigsten Punkte in der neuen Weidelandschaft. Mittlerweile sind einige Maßnahmen umgesetzt, so dass die Beteiligten diese im Rahmen einer Begehung auf dem Platz einweihen konnten. Dazu hatten sich die Projektpartner mit der Bezirksregierung Arnsberg, beteiligten Planungsbüros und dem Ortsvorsteher von Büecke zusammengefunden.
Am Fuß des neu gebauten Beobachtungshügels mit prachtvollem Blick auf die Stadt Soest pflanzte Achim Berger als Planer des Hügels mit tatkräftiger Unterstützung durch Herrn Dicke, den Bürgermeister von Möhnesee und Herrn Rost vom Bundesforst zwei Wildapfelbäume. Diese mittlerweile seltene Art ist Baum des Jahres. Danach ging es über neu angelegte Wege in die Weidefläche der Rinder und Pferde, die kurz zuvor hier eine neue Heimat gefunden hatten. Fünf Konik-Pferde und drei Auerochsen-ähnliche Rinder sollen die Fläche vergleichbar wie in der Lippeaue gestalten und beruhigen. Da es auf dem Gelände kein Wasser gibt, wurde für die Tiere ein Unterstand mit Zisterne zur Wasserversorgung angelegt. Dort fand mit einem vom Bundesforst organisierten Imbiss der Abschluss der Veranstaltung statt.

Der Bürgermeister der Gemeinde Möhnesee, Herr Dicke und der Planer des Aussichtshügels pflanzen an seinem Fuß einen Apfelbaum.Herr Rost, Leiter des Bundesforstbetriebes Rhein-Weser, pflanzt schwungvoll einen weitere Apfelbaum.Für die Beweidung mit Rindern und Pferden wird eine Vereinbarung zum Schutz des Waldes unterzeichnet.Wüstchen am Schedenfeuer stärken die Teilnehmer.

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