Nachrichten 2013

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Feldvogelkolloquium der NW-Vogelkundler in der Hellwegbörde

Rebhuhn (M. Wenner). Die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft NWO als landesweiter Fachverband für Vogelkunde und Vogelschutz widmete ihr erstes Adventkolloquium den Feldvögeln. Gut sechzig Mitglieder trafen sich am ersten Dezember, um den Rückgang der Feldvögel zu analysieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Die Veranstaltung wurde von der Biologischen Station der ABU Soest organisiert, die sich schon lange um den Feldvogelschutz in der Hellwegbörde bemüht.

 

Vogelkundler aus ganz NRW kamen zum Adventkolloquium Feldvögel in der ABUDr. Christoph Sudfeld vom Dachverband Deutscher Avifaunisten beleuchtete den Bestandsrückgang der Feldvögel aus bundes- und landesweiter Perspektive. Anschließend stellten Dr. Eckhard Gottschalk und Werner Beeke von der Universität Göttingen ihr erfolgreiches Projekt zur Erforschung und Schutz des Rebhuhns vor. Kristian Mantel von der NABU-Station Münster und Dr. Ralf Joest von der ABU berichteten über Schutzmaßnahmen für den Kiebitz und andere Feldvögel im Münsterland und in der Hellwegbörde.

In der anschließenden Diskussion betonten die Fachleute der NWO den großen Handlungsbedarf, um den Rückgang der Feldvögel zu stoppen. Dingend nötig ist es, gemeinsam mit der Landwirtschaft ein Netz aus Lebensraumelementen in der Agrarlandschaft zu schaffen. Hierfür möchte eine Arbeitsgruppe der NWO konkrete Vorschläge erarbeiten. Schließlich gehen mit Kiebitz und Feldlerche nicht nur ein Stück der biologischen Vielfalt, sondern auch unserer Lebensqualität verloren.

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