Nachrichten 2015

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Naturschätze Südwestfalens - Das Buch ist erschienen

Titelbild kleinuebergabeBuch Landraetin

 

 

 

 

 

 

Einen ersten Meilenstein hat das Regionale-Projekt „Naturschätze Südwestfalens entdecken“ der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest (ABU) mit dem Erscheinen seines Buches erreicht. Landrätin Eva Irrgang hat am Donnerstag, 15. Januar 2015, die neue Publikation, die von der ABU, der Biologischen Station Hochsauerlandkreis, dem Naturschutzzentrum Märkischer Kreis, dem Kreis Olpe und der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein gemeinsam herausgegeben wurde, entgegengenommen.

Projektleiterin Petra Salm und Birgit Beckers, Geschäftsführerin der ABU, überreichten zusammen mit Natalia Jaworski der Verwaltungschefin, die im vergangenen Jahr in ihrer Eigenschaft als damalige Aufsichtsratsvorsitzende der Südwestfalen- Agentur das Vorwort beigesteuert hatte, das 287 Seiten umfassenden Werk. 50 Naturschutzgebiete aus der Region Südwestfalen, die von der Lippeaue bis nach Siegen reicht, werden in diesem Buch vorgestellt. Verschiedenste Gebiete, die sich für das Naturerleben in besonderem Maße eignen, vom urtümlichen Wald, über Moore und Felsen, über artenreiche Wiesen und Weiden bis hin zu Flussauen und Bachtälern lernt der Leser hier kennen. „Es wird einmal mehr deutlich, welche zauberhaften Orte Südwestfalen zu bieten hat. Diese sicht- und greifbar zu machen, steigert den Wert der Region für jeden Interessierten“, freute sich Frau Irrgang.

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Metastudie zeigt geringen Effekt von Krähenvögeln auf Vogelbestände

Gerade erschien eine frei zugängliche (http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ibi.12223/pdf), umfassende Auswertung von Untersuchungen (326 Fälle) zum Einfluss von Krähenvögeln auf andere, mit ihnen zusammen lebende Vögel- mit zum Teil überraschenden Ergebnissen: In 81% aller Fälle hatten Krähen keinen negativen Einfluss auf die Bestände von Vögeln, unabhängig davon, ob es sich um jagdbare, am Boden brütende Vogelarten oder um Sing- oder Watvögel handelte. Signifikant negative Effekte von Krähenvögeln traten häufiger bei der Fortpflanzungsrate (46% der Fälle) als bei der Bestandshöhe (10%) auf. Wurden neben Krähenvögeln weitere Prädatoren experimentell reduziert, hatte dies einen erheblich höheren positiven Effekt auf die Fortpflanzungsrate (60%) als die Reduktion von Krähenvögeln allein (16%). Besonders überraschend: Krähen haben einen deutlich größeren negativen Effekt auf die Fortpflanzungsrate von anderen Vögeln (62%) als Elstern (12%). Die Autoren schlussfolgern, dass Vogelbestände selten durch Krähenvögel limitiert sind und es deshalb - von Spezialfällen abgesehen - sinnvoll ist, Artenschutzprojekte auf andere limitierende Faktoren auszurichten (H. Illner).  

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