Nachrichten 2015

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Erfolgreicher Ehrenamts-Arbeitseinsatz im Arnsberger Wald

Bei sonnigem Wetter starteten am Samstag (3.10.) 10 ABU-Ehrenamtliche in den Arnsberger Wald. Es galt, einen Teil der Schutzhüllen, die im Rahmen des LIFE-Projektes "Bachtäler im Arnsberger Wald" als Verbissschutz über aufkommende Laubbaum-Naturverjüngung gesetzt wurden, zu kontrollieren. Im Tal der Großen Schmalenau konnten wir 979 Schutzhüllen überprüfen. In 205 Hüllen waren keine Bäumchen mehr zu finden, sie waren aus verschiedenen Gründen nicht groß geworden. In den 774 noch "aktiven" Hüllen wuchsen überwiegend Erlen und Birken, aber auch Eschen, Ebereschen, Bergahörner, Eichen, Weiden, Buchen und Faulbaum. Teilweise haben sie sich schon kräftig entwickelt und ragen über die Schutzhüllen heraus, andere werden noch einige Zeit benötigen. Mit den Hüllen, in denen nichts mehr wuchs, wurden 189 neue junge Laubbäume geschützt. Der Schutz von aufkommender Laubbaum-Naturverjüngung ist ein kleiner Beitrag zur Etablierung von naturnahen Auwäldern auf Flächen, auf denen im Rahmen des LIFE-Projektes naturferne Fichtenwälder entnommen wurden.
ABU-Ehrenamtliche kontrollieren Verbissschutzhüllen im Tal der Großen Schmalenau (Foto: B. Beckers)In der rechten Schutzhülle hat sich eine Eberesche prächtig entwickelt. Der Sämling, den die linke Schutzhülle umschloss, ist eingegangen; sie wird nun zum Schutz einer kleinen Erle wiederverwendet. Foto: J. DrükeWo einst dukle Fichtenforste dominierten, wachsen nach den Maßnahmen des LIFE-Projektes "Bachtäler im Arnsberger Wald" junge Schwarzerlen heran. Foto: J. Drüke.Rohboden ist ein ideales Keimbett für die Schwarzerle. Foto: J. Drüke.

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