Nachrichten vor 2008

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Ehrenamtspreis für Dr. Henning Vierhaus

Holde Vierhaus, Dr. Hennig Vierhaus, Landrätin Eva Irrgang und Hans Albrecht, Rotary-Club Lippstadt/Erwitte Landrätin Eva Irrgang überreichte dem langjährigen Vorsitzenden der ABU den diesjährigen Ehrenamtspreis des Kreises Soest.
"Noch nie waren wir uns so schnell einig", stellte die Landrätin fest. Als die ABU im Jahr 1977 mit Vierhaus an der Spitze startete, sei der Kreis Soest in Sachen Naturschutz ein Schlusslicht gewesen, heute sehe das ganz anders aus. Dies sei ganz wesentlich auch Ergebnis des beharrlichen Wirkens der ABU unter Leitung ihres Vorsitzenden. Im Frühjahr dieses Jahres hatte Vierhaus den Vorsitz in jüngere Hände gegeben, bleibt aber im Vorstand weiter aktiv.

In Sachen Naturschutz „dicke Bretter gebohrt“
04.12.2007: Kreis Soest
Landrätin Eva Irrgang verlieh Ehrenamtspreis an Dr. Henning Vierhaus
Pressemitteilung des Kreises Soest (kso.2007.12.04.511.-rn).
Landrätin Eva Irrgang hat den Ehrenamtspreis des Kreises Soest am Montag, 3. Dezember 2007, während einer Feierstunde im Kreishaus-Foyer an Dr. Henning Vierhaus (64), den langjährigen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU), verliehen. „Kaum jemand steht so unumstritten wie Dr. Henning Vierhaus für das Thema Naturschutz im Kreis Soest“, würdigte Frau Irrgang das Engagement des Preisträgers.
Dr. Hennig Vierhaus, wohnhaft in Bad Sassendorf und tätig als Gymnasiallehrer für Biologie und Chemie in Erwitte, war 1977 Mitbegründer der ABU und danach bis Anfang 2007 Vorsitzender der Organisation. Heute ist er im erweiterten Vorstand tätig. In den vergangenen 30 Jahren hat er an führender Stelle die Entwicklung des Vereins, dem heute die Biologische Station angegliedert ist, gestaltet und damit den Naturschutzes im Kreis Soest geprägt. Außerdem engagiert sich Vierhaus als Vorsitzender des Beirates bei der Höheren Landschaftsbehörde Arnsberg. Seit 1991 ist er als Leiter der Fachstelle Naturkunde und Naturschutz im Westfälischen Heimatbund tätig. Als Säugetierkundler ist er spezialisiert auf Fledermäuse und arbeitet in diesem Zusammenhang mit bei der Erarbeitung landesweiter Verbreitungslisten von Fledermäusen und bei der Erstellung der Roten Liste der Säugetiere in NRW.
Landrätin Eva Irrgang stellte in ihrer Laudatio heraus, dass Dr. Henning Viergaus seine Ziele mit einer diplomatischen und verbindlichen Art verfolge. So habe er manchen Konflikt abwenden können. Frau Irrgang bescheinigte der ABU und Dr. Henning Vierhaus als ihrem langjährigen Vorsitzenden, im Laufe der Jahre in Sachen Naturschutz „dicke Bretter gebohrt“ zu haben. So sei es auch der ABU zu verdanken, dass mit 84 ausgewiesenen Naturschutzgebieten rund zehn Prozent der Fläche des Soester Kreisgebietes geschützt seien. Denn der Verein habe in diesem Zusammenhang immer wieder wichtige Hinweise geben.
Beim Ehrenamtspreis des Kreises Soest handelt es sich um ein Schmuckstück, und zwar um einen roten Schmuckstein (Karneol), in den das Kreiswappen eingraviert ist. Zum dritten Mal ist die Auszeichnung in diesem Jahr mit einem Geldbetrag verbunden, für den der Preisträger einen Verwendungszweck benennen kann. 1.000 Euro stellte die Stiftung Rotary-Club Lippstadt/Erwitte bereit, deren Beirat während der Feierstunde von Clubpräsident Hans Albrecht (Lippstadt) vertreten wurde, 1.000 Euro steuerte die Landrätin bei, so dass der Preisträger über 2.000 Euro verfügen kann. Dr. Vierhaus will das Preisgeld unter anderem für den Trägerverein Lippebiber verwenden. Der hat sich zum Ziel gesetzt, Biber im Kreis Soest auszusetzen, um diese Tierart hier wieder heimisch werden zu lassen, wie Vereinsvertreter Olaf Zimball während der Feierstunde im Kreishaus erläuterte.
Zur Jury, die über die Vergabe des Ehrenamtspreis entschieden hat, gehörten neben Landrätin Eva Irrgang die Journalisten Ruth Heinemann (Hellweg Radio), Arnfried Rosenstock (Soester Anzeiger), Thomas Felder (Der Patriot) und Martin Huckebrink (Westfalenpost). Der Ehrenamtspreis wurde in diesem Jahr zum siebten Mal vergeben. Zum dritten Mal war er thematisch ausgeschrieben worden. Das Motto lautete „Brücken bauen zwischen Mensch und Natur“.
Kreis Soest, Pressestelle, Wilhem Müschenborn

 

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