Nachrichten vor 2008

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ABU und Schüler der BioAG der Christian Rohlfs Realschule aus Soest bereiten Storchenhorste vor

Gar nicht so einfach war die Aufgabe, die sich die Schüler der BioAG der Christian Rohlfs Realschule aus Soest vorgenommen hatten. Zusammen mit Mitarbeitern der ABU sollten sie Weidenstöcke in runde Gitterplattformen einflechten.


 

ABU und Schüler der BioAG der Christian Rohlfs Realschule aus Soest bereiten Storchenhorste vor
Gar nicht so einfach war die Aufgabe, die sich die Schüler der BioAG der Christian Rohlfs Realschule aus Soest, für den Montagnachmittag vorgenommen hatten. Zusammen mit Mitarbeitern der ABU sollten sie Weidenstöcke in runde Gitterplattformen einflechten. “Damit wollen wir erreichen, dass unsere Störche, die in Hellinghausen in diesem Jahr erstmals seit fast 60 Jahren wieder gebrütet haben, auch im nächsten Jahr wieder brüten können“, erklärt Jürgen Behmer von der ABU den Schülern. Der Horst aus diesem Jahr wurde von den Vögeln in einer abgebrochenen Pappel angelegt und kann bei den kommenden Herbst- oder Winterstürmen leicht abstürzen.

Die Schüler der BioAG möchten, zusammen mit ihrem Lehrer Herrn Brand, in diesem Winter mal in die aktive Naturschutzarbeit der ABU reinschnuppern. Neben dem Einflechten der Storchenhorste wollen sie auch noch Weidenstecklinge pflanzen und an verschiedenen Exkursionen teilnehmen. Doch zunächst standen die Störche im Vordergrund. „Die Plattformen werden auf Masten befestigt und sollen jetzt im Herbst in der Hellinghauser Mersch und in der Klostermersch bei Benninghausen aufgebaut werden. Dann ist für das Frühjahr alles bereit“, so Jürgen Behmer weiter. Und da die Tiere gerne schon einmal benutzte Horste annehmen, muss eben alles so aussehen, wie ein echter Storchenhorst. Also wurden nicht nur die Weidenstöcke eingeflochten, sondern das ganze am Ende noch mit weißer Farbe stilgerecht bekleckert, damit sich die Störche gleich heimisch fühlen. Drei Plattformen wurden präpariert, diese und die erforderlichen Masten wurden aus Spenden finanziert. Jürgen Behmer: „Die brütenden Störche haben eine enge Bindung an ihren Brutplatz, es bestehen also gute Chancen, dass sie nächstes Jahr wieder brüten. Langfristig hoffen wir natürlich auf mehr Brutpaare, auch in anderen Naturschutzgebieten des Kreises Soest. Auch die Jungvögel kehren häufig zwei oder drei Jahre nach ihrem Schlupf in das heimatliche Brutgebiet zurück.“

Den Schülern und den Mitarbeitern der ABU hat diese gemeinsame Aktion jedenfalls Spaß gemacht. Klar, dass man im Frühjahr eine gemeinsame Exkursion zu den neuen Storchenmasten plant, vielleicht werden die Schüler dann dort ja von einem klappernden Weißstorch begrüßt.

 

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