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Übersicht über die Libellen (Odonata) des Kreises Soest, eine kommentierte Artenliste

Aktualisiert von R. Joest und H. Vierhaus, Stand: 2015
mit Verwendung von Daten von K. Arnold, C. Artmeyer, S. Bauhues, B. Beckers, M. Bunzel-Drüke, K.-J. Conze, H.J. Geyer, B. Göckede, E. Henneke, J. Hirsch, N. Jaworski, A. Langenbach, A. Rödel, P. Roffmann, P. Salm, M. Scharf und B. Stemmer.

Die vorliegende Übersicht über die Libellenfauna des Kreises Soest ist die aktualisierte Fassung der 1999 von L. Hauswirth und G. H. Loos zusammengestellten „Vorläufigen Übersicht der Libellen des Kreises Soest“. Unsere Kenntnis der  Libellenfauna des Kreises Soest beruht auf zahlreichen Einzelbeobachtungen und Funden interessierter Naturkundler sowie auf in Gutachten und Berichten veröffentlichten Angaben. Während die Libellenfauna der Lippeniederung recht gut erforscht ist, bestehen für weite Teile der Hellwegregion und des südlichen Kreisgebietes (Arnsberger Wald) erhebliche Kenntnislücken.
Bis zum Jahr 2015 wurden 55 der insgesamt 73 in Nordrhein-Westfalen nachgewiesenen Arten auch im Kreis Soest und unmittelbar angrenzenden Bereichen festgestellt. Gegenüber 1999 hat sich die Zahl der Arten damit um 13 erhöht. Neu hinzugekommen sind Südliche Mosaikjungfer (Aeshna affinis), Keilflecklibelle (Aeshna isocelis), Kleine Königslibelle (Anax parthenope), Grüne Flussjungfer (Ophiogomphus cecilia), Gefleckte Smaragdlibelle (Somatochlora flavomaculata), Feuerlibelle (Crocothemis erythraea), Kleiner Blaupfeil (Orthetrum coerulescens), die Frühe und die Südliche Heidelibelle (Sympetrum fonscolombii und S. meridionale) sowie die Große, die Kleine und die Nordische Moosjungfer (Leucorrhinia rubicunda, L. dubia und L. pectoralis). Die Kleine Zangenlibelle (Onychogomphus forcipatus) wurde an der Ruhr bei Arnsberg nachgewiesen. Bei diesen Arten handelt es sich z. T. um solche mit süd- oder südosteuropäischen Verbreitungsschwerpunkten, die im Rahmen von Arealerweiterungen ab den Neunziger-Jahren vermehrt in NRW aufgetreten sind. Zu dieser Gruppe gehören z. B. der Südliche Blaupfeil, die Südliche Mosaikjungfer und die Feuerlibelle. Die „neuen“ Fließgewässer-Arten dürften allerdings eher von der Verbesserung der Gewässergüte und Strukturvielfalt speziell der Lippe profitieren. Auf das Vorkommen dieser neuen Arten sollte in Zukunft gezielt geachtet werden, um die weitere Bestandsentwicklung im Kreis Soest und in NRW zu dokumentieren.
Die Angaben zur Gefährdung einiger Libellenarten sind der Roten Liste NRW 2011 entnommen.
Quellen (Auswahl):Arbeitskreis Libellen NRW – Conze K.-J. & N. Grönhagen unter Mitarbeit von Baierl E, A. Barkow, L. Behle, N. Menke, M. Olthoff, E. Lisges, M. Lohr, M. Schlüpmann & E. Schmidt (2011) Rote Liste und Artenverzeichnis der Libellen – Odonata – in Nordrhein-Westfalen. In: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (Ed.) Rote Liste der gefährdeten Pflan-zen, Pilze und Tiere in Nordrhein-Westfalen. 4. Fassung. LANUV-Fachbericht 36 (2): 511-534.

 

Kleinlibellen, Zygoptera

Gebänderte Prachtlibelle, Calopteryx splendens
Gebänderte Prachtlibelle (H. Vierhaus)Gebänderte Prachtlibelle; auch die Weibchen sehen prächtig aus (A. Müller)Ein Paarungsrad der Gebänderten Prachtlibelle (H. Vierhaus)An Bächen und Flüssen des Kreises Soest verbreitet und allgemein häufig.

 

 

 

 

Blauflügel-Prachtlibelle, Calopteryx virgo
Blauflügel-Prachtlibelle, Männchen (H. Vierhaus)An den Bächen und Flüssen im Süden des Kreises vorkommend, daneben nur wenige Funde in der Lippeaue und bei Geseke.
RL: im Tiefland stark gefährdet, sonst auf der Vorwarnliste.

 

 

 

Gemeine Winterlibelle, Sympecma fusca
Gemeine Winterlibelle (H. Vierhaus)Selten, vereinzelt in der Woeste bei Ostinghausen sowie in der Lippeaue von Lippstadt bis zur westlichen Kreisgrenze und schließlich auch bei Geseke nachgewiesen.

 

 

 

Weidenjungfer, Lestes viridis
Weidenjungfer, Männchen (H. Vierhaus)Allgemein verbreitete, häufige Art. Vorkommen in der Lippe- und Ahseaue, bei Erwitte, Geseke, in der Woeste bei Ostinghausen sowie am Möhnesee.

 

 

 

Südliche Binsenjungfer, Lestes barbarus
Südliche Binsenjungfer, Männchen (H. Vierhaus)Südliche Binsenjungfer, Weibchen (H. Vierhaus)Mitte der 1980er-Jahre in der Woeste bei Ostinghausen erstmalig nachgewiesen. Ab den 1990-Jahren vor allem an neugeschaffenen Blänken und Kleingewässern in den Feuchtwiesengebieten der Ahseaue, bei Herzfeld und Geseke sowie in verschiedenen Gebieten der Lippeaue.

 

 

Glänzende Binsenjungfer, Lestes dryas
Glänzende Binsenjungfer, Männchen (H. Vierhaus)Glänzende Binsenjungfer, Männchen (H. Vierhaus)Ab den 1990er-Jahren an einzelnen Kleingewässern und Blänken in den Feuchtwiesengebieten in der Ahseaue, bei Herzfeld und Geseke, sowie in der Lippeaue beobachtet. Daneben an Sandabgrabungen bei Lippstadt sowie in der Woeste bei Ostinghausen nachgewiesen.
RL: im Tiefland gefährdet, in NRW trotz Schutzmaßnahmen stark gefährdet.

 

 

Gemeine Binsenjungfer, Lestes sponsa
Gemeine Binsenjungfer, Männchen (H. Vierhaus)Allgemein verbreitete, häufige Art.

 

 

 

 

Kleine Binsenjungfer, Lestes virens
Kleine Binsenjungfer, Männchen (H. Vierhaus)Sehr selten, bisher nur je einmal in der Lippe- und Ahseaue (2001) und in der Woeste (2014) nachgewiesen. Es fehlen im Kreis, anders als im Norden Westfalens, offenbar die von der Art benötigten Habitate.

 

 

 

Federlibelle, Platycnemis pennipes
Federlibelle, Männchen (H. Vierhaus)Häufig in der Lippeaue, außerdem mehrfach an Sandabgrabungen bei Lippstadt, im Raum Geseke, an der Möhne und an Hellwegbächen beobachtet. Auch aus dem Bibertal bei Rüthen liegt ein Nachweis vor.

 

 

 

Frühe Adonislibelle, Pyrrhosoma nymphula
Frühe Adonislibelle, Männchen (H. Vierhaus)Allgemein verbreitete, häufige Art, auch im Sauerland.

 

 

 

 

Mond-Azurjungfer, Coenagrion lunulatum
Ausnahmegast, bisher nur einmal bei Lippstadt nachgewiesen.
RL: in ganz NRW: vom Aussterben bedroht.

Helm-Azurjungfer, Coenagrion mercuriale
Ausnahmegast, bisher nur einmal in der Lippeaue bei Hellinghausen (1998) nachgewiesen.
RL: in ganz NRW stark gefährdet.

Hufeisen-Azurjungfer, Coenagrion puella
Hufeisen-Azurjungfer, Männchen (H. Vierhaus)Hufeisen-Azurjungfer, Weibchen (H. Vierhaus)Allgemein verbreitete, häufige Art.

 

 

 

 

Fledermaus-Azurjungfer, Coenagrion pulchellum
Fledermaus-Azurjungfer (H. Vierhaus)Relativ selten und lokal, Vorkommen am ehesten an Altarmen und Kleingewässern in der Lippeaue.
RL: in ganz NRW gefährdet.

 

 

 

Pokal-Azurjungfer, Erythromma lindenii
Pokal-Azurjungfer, Paarungs-Tandem (H. Vierhaus)Im Einzugsbereich der Lippe vorkommend, jedoch nur lokal, Hauptvorkommen an Sandabgrabungen bei Lippstadt, weitere in der Lippeaue.

 

 

 

Großes Granatauge, Erythromma najas
Großes Granatauge (H. Vierhaus)Nachweise aus Altwässern der Lippe bei Lippborg, Benninghausen und Hellinghausen, auch in der Woeste. Früher fliegend und eher seltener als Erythromma viridulum.

 

 

 

Kleines Granatauge, Erythromma viridulum
RKleines Granatauge (H. Vierhaus)egelmäßig in verschiedenen Gebieten in der Lippeaue, sonst seltener an Artenschutzgewässern und Tümpeln in den Feuchtwiesengebieten der Ahseaue, bei Geseke und am Hellweg.

 

 

 

Große Pechlibelle, Ischnura elegans
Große Pechlibelle, violette Farbvariante (H. Vierhaus)Große Pechlibelle, Paarungsrad (H. Vierhaus)Recht anspruchslose und damit allgemein verbreitete, häufige Art.

 

 

 

 

Kleine Pechlibelle, Ischnura pumilio
Kleine Pechlibelle, Männchen (H. Vierhaus)Nicht häufig, am ehesten an neugeschaffenen Kleingewässern und Blänken der Feuchtwiesengebiete in der Ahseaue, bei Herzfeld und Geseke sowie in der Lippeaue. Außerdem an Sandabgrabungen und Artenschutzgewässern bei Lippstadt, Erwitte und Bad Sassendorf.
RL: in ganz NRW gefährdet.

 

 

Becher-Azurjungfer, Enallagma cyathigerum
Becher-Azurjungfer, Männchen (H. Vierhaus)Im Tiefland allgemein verbreitet und mit die häufigste Kleinlibelle, aber auch im Süden des Kreises vorkommend.

 

 

 


Großlibellen, Anisoptera    

Südliche Mosaikjungfer, Aeshna affinis
Südliche Mosaikjungfer (H. Vierhaus)Selten an wenigen geeigneten Plätzen in Naturschutzgebieten in der Lippeaue. Zum ersten mal im Jahr 2000 bei Hellinghausen festgestellt. Aus jüngster Zeit fehlten Nachweise, wohl weil ihren Vorzugslebensräumen ausgetrocknet waren; 2014 wieder mehrere Feststellungen.

 

 

 

Blaugrüne Mosaikjungfer, Aeshna cyanea
Blaugrüne Mosaikjungfer, Männchen (H. Vierhaus)Blaugrüne Mosaikjungfer im Rüttelflug (H. Vierhaus)Allgemein verbreitete, häufige Art, die besonders im Spätsommer auch im Siedlungsbereich auftritt.

 

 

 

 

Braune Mosaikjungfer, Aeshna grandis
Braune Mosaikjungfer, Weibchen bei der Eiablage (H. Vierhaus)Selten, bisher nur vereinzelt bei Lippstadt nachgewiesen.
RL: in ganz NRW gefährdet

 

 

 

Keilfleck-Mosaikjungfer, Aeshna isocelis
Das grünäugige Männchen der Keilfleck-Mosaikjungfer oder Keilflecklibelle, Lausitz (H. Vierhaus)Ein Nachweis 2007 bei Geseke.
RL: NRW und Tiefland: vom Aussterben bedroht

 

 

 

Torf-Mosaikjungfer, Aeshna juncea
Torf-Mosaikjungfer, Männchen im Rüttelflug (H. Vierhaus)An einigen kleineren Gewässern im Arnsberger Wald vorkommend; seit 1994 öfter bei Geseke nachgewiesen.
RL: in ganz NRW gefährdet.

 

 

 

Herbst-Mosaikjungfer, Aeshna mixta
Herbst-Mosaikjungfer (H. Vierhaus)Herbst-Mosaikjungfer, Paarungsrad (H. Vierhaus)Allgemein verbreitet und besonders im Spätsommer und Herbst eine häufige Art.

 

 

 

 

Große Königslibelle, Anax imperator
Große Königslibelle (H. Vierhaus)Große Königslibelle, Weibchen bei der Eiablage (H. Vierhaus)Allgemein verbreitete, häufige Art.

 

 

 

 

Kleine Königslibelle, Anax parthenope
Kleine Königslibelle, Männchen, in der Woeste (H. Vierhaus)Ausnahmegast, bisher nur am Möhnesee (2000 und 2013), bei Soest, in der Woeste (2014) und am Zachariassee (hier 2014 sogar Paarung und 2015 mindestens 5 Männchen!) nachgewiesen.

 

 

 

Kleine Mosaikjungfer, Früher Schilfjäger, Brachytron pratense
Selten, vereinzelt in der Lippeaue bei Lippstadt nachgewiesen. 2015 auch im Bereich des Möhnesees festgestellt und 2016 wieder an der Lippe.
RL: in ganz NRW gefährdet

Ein Männchen vom Schilfjäger versucht sich zu verstecken (H. Vierhaus)

 

 

 

 

Gestreifte Quelljungfer, Cordulegaster bidentata
Die deutlich seltenere 'Gestreifte Quelljungfer', Arnsberger Wald (B. Stemmer)Selten, nur im Arnsberger Wald.
RL: NRW: stark gefährdet, im Tiefland nicht beurteilbar.

 

 

 

Zweigestreifte Quelljungfer, Cordulegaster boltonii
Zweigestreifte Quelljungfer, Männchen (H. Vierhaus)Im Arnsberger Wald relativ verbreitet.
RL: NRW gefährdet, im Tiefland: stark gefährdet.

 

 

 

Gemeine Smaragdlibelle, Falkenlibelle, Cordulia aenea
Gemeine Smaragd- oder Falkenlibelle, als Dauerflieger fast nur im Fluge zu erwischen (H. Vierhaus)Nicht häufig, aber  im (Früh-) Sommer an vielen Gewässern im gesamten Kreis zu beobachten.

 

 

 

 

Gefleckte Smaragdlibelle, Somatochlora flavomaculata
Gefleckete Smaragdlibelle, Lausitz (Wilhelm Breßler)Wenigstens ein gesicherter Nachweis aus dem Raum Geseke (2007).
RL: in ganz NRW vom Aussterben bedroht.

 

 

 

Glänzende Smaragdlibelle, Somatochlora metallica
Glänzende Smaragdlibelle. Die Aufnahme ist schlecht, zeigt aber schön die charakteristische Zigarrenform des Hinterleibes (H. Vierhaus)Glänzende Smaragdlibelle. Dieses Weibchen ist anhand des typischen Legeapparates eindeutig als diese Art zu bestimmen (Axel Müller)Am Möhnesee (2000) und  an Gewässern im Arnsberger Wald nachgewiesen. Nur gelegentlich bei Lippstadt und Erwitte festgestellt.

 

 

 

Westliche Keiljungfer, Gomphus pulchellus
Westliche Keiljungfer, ein noch nicht ausgefärbtes Männchen (H. Vierhaus)Seit Mitte der neunziger Jahre zunehmend, vor allem in der Lippeaue und an Sandabgrabungen bei Lippstadt, aber auch ausnahmsweise außerhalb der Lippeniederung bei Erwitte und Geseke nachgewiesen.

 

 

 

Gemeine Keiljungfer, Gomphus vulgatissimus
Gemeine Keiljungfer, Männchen (H. Vierhaus)Von der ehemals praktisch nicht vorhandenen Art gab es ab 1998 vereinzelte Nachweise. Inzwischen kann sie in der gesamten Lippeaue mit ihren Nebengewässern zur richtigen Zeit (spätes Frühjahr) beobachtet werden.

 

 

 

Kleine Zangenlibelle, Onychogomphus forcipatus
Kleine Zangenlibelle, Männchen, an der Ruhr bei Arnsberg (H. Vierhaus)2011 und 2012 an der Ruhr bei Arnsberg in mehreren Exemplaren beobachtet. RL: in ganz NRW: vom Aussterben bedroht und im Tiefland nicht beurteilbar.

 

 

 

Grüne Flussjungfer, Ophiogomphus cecilia
Grüne Flussjungfer, Männchen (H. Vierhaus)Seit 2009 an der Lippe nachgewiesen, 2012 und 2013 sogar in zunehmender Zahl. RL: in ganz NRW  vom Aussterben bedroht.

 

 

 

 

Feuerlibelle, Crocothemis erythraea
Feuerlibelle, Männchen (H. Vierhaus)Zum ersten mal 2001 bei Geseke nachgewiesen. Inzwischen eine in der Ebene regelmäßig auftretende und sich hier vermehrende Art mit zeitweise kopfstarken Populationen, so über einem Gewässer bei Erwitte mindesten 30 fliegende Männchen im Sommer 2009.

 

 

 

Große Moosjungfer, Leucorrhinia pectoralis
Große Moosjungfer, Männchen, als Überraschung an einem Lippealtarm (Andreas Rödel)Ein Nachweis an der Lippe bei Göttingen 2013 (A. Rödel).
 RL: in ganz NRW  vom Aussterben bedroht.

 

 

 

Kleine Moosjungfer, Leucorrhinia dubia

Ein Männchen der Kleinen Moosjungfer (Leucorrhinia dubia) im Arnsberger Wald (Andreas Rödel)In einem anmoorigen Bachabschnitt im Arnsberger Wald konnte im Juli 2015 A. Rödel die Art (mindestens 5 Männchen) erstmalig für den Kreis Soest nachgewiesen werden. RL: in ganz NRW stark gefährdet.

 

 

 

Nordische Moosjungfer, Leucorrhinia rubicunda
Nordische Moosjungfer, Männchen aus dem Westen Westfalens (H. Vierhaus)Ausnahmegast, bisher nur einmal bei Geseke nachgewiesen (2002).
RL: in ganz NRW  stark gefährdet.

 

 

 

Plattbauch, Libellula depressa
Plattbauch, Männchen (H. Vierhaus)Plattbauch, Weibchen (H. Vierhaus)Allgemein verbreitete, häufige Art. Pionierart an neugeschaffenen (Garten-) Teichen und Kleingewässern.

 

 

 

Vierfleck, Libellula quadrimaculata
Vierfleck, Männchen (H. Vierhaus)Allgemein verbreitete, häufige Art. Vorkommen vor allem in der Lippeaue, auch bei Herzfeld, Erwitte und Geseke.

 

 

 

 

Großer Blaupfeil, Orthetrum cancellatum
Großer Blaupfeil, Männchen (H. Vierhaus)Allgemein verbreitete, häufige Art.

 

 

 

 

Südlicher Blaupfeil, Orthetrum brunneum
Südlicher Blaupfeil, Männchen bei Geseke (H. Vierhaus)Selten. Seit Mitte der neunziger Jahre regelmäßig in Feuchtwiesengebieten bei Geseke nachgewiesen, ferner ein weiterer Fund bei Werl (1999) und inzwischen auch mehrfach an wenigen Plätzen in der Lippeaue festgestellt.

 

 

 

Kleiner Blaupfeil, Orthetrum coerulescens
Kleiner Blaupfeil, Männchen, Arnsberger Wald (H. Vierhaus)Seit 2012 an wenigen Stellen im Arnsberger Wald nachgewiesen.

 

 

 

 

Schwarze Heidelibelle, Sympetrum danae
Schwarze Heidelibelle, jüngeres Männchen (H. Vierhaus)Unregelmäßig in der Lippe- und Ahseaue sowie bei Herzfeld und Geseke. Auch bei Erwitte, Lippstadt, Warstein und am Möhnesee vorkommend.

 

 

 

Gefleckte Heidelibelle, Sympetrum flaveolum
Gefleckte Heidelibelle, Weibchen in Obeliskenstellung (H. Vierhaus)In den 1990er-Jahren und seit 2000 an geeigneten Kleingewässern und Blänken der Feuchtwiesengebiete der Ahseaue , bei Herzfeld und Geseke sowie in der Lippeaue und bei Erwitte. Früher häufig auch um Lippstadt und Geseke sowie in der Woeste bei Ostinghausen. Aus den letzten fünf Jahren liegen keine Nachweise mehr vor.

 

 

Frühe Heidelibelle, Sympetrum fonscolombii
Frühe Heidelibelle, Männchen (H. Vierhaus)Junges Weibchen der Frühen Heidelibelle mit charkteristischen blauen Augen (H.Vierhaus)Die ersten Nachweise der Art erfolgten bei Geseke (1996) und in der Lippeaue westlich von Eickelborn (1998). Inzwischen kann sie fast jedes Jahr an den Klärteichen westlich von Soest beobachtet werden.

 

 

 

Südliche Heidelibelle, Sympetrum meridionale

Ein Weibchen der Südlichen Heidelibelle in der Woeste (A. Rödel)Diese gelegentlich aus dem Süden einfliegenden Libellenart wurde bisher zweimal im Kreisgebiet festgestellt, 2004 in der Hellinghauser Mersch und 2014 in der Woeste.

 

 

 

Gebänderte Heidelibelle, Sympetrum pedemontanum
Gebänderte Heidelibelle, Paarungstandem; Lausitz (H. Vierhaus)Ausnahmegast, in den neunziger Jahren einmal in der Lippeaue bei Lippborg (1997) und zweimal bei Geseke (1991 und 1999) nachgewiesen.
RL: in ganz NRW  vom Aussterben bedroht.

 

 

Blutrote Heidelibelle, Sympetrum sanguineum
Blutrote Heidelibelle. Die Obeliskenhaltung dieses Männchens soll die Aufheizung durch die Sonne vermeiden (H. Vierhaus)Allgemein verbreitete, häufige Art.

 

 

 

 

Große Heidelibelle, Sympetrum striolatum
Große Heidelibelle (H. Vierhaus)Grosse Heidelibelle, Weibchen (A. Müller)Allgemein verbreitete, häufige Art.

 

 

 

 

Gemeine Heidelibelle, Sympetrum vulgatum
Gemeine Heidelibelle, ausgefärbtes Männchen (H. Vierhaus)Gemeine Heidelibelle, frisch geschlüpftes Männchen (H. Vierhaus)Allgemein verbreitete Art, die jedoch zunehmend seltener wird.

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