Schutzgebiete im Kreis Soest
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Ahsewiesen

Naturschutzgebiet Ahsewiesen SO-01/SO-081
 
Ort: Lippetal und Welver
Fläche (ha): 374,6
NSG seit:  
festgesetzt durch: Landschaftsplan 3 (Lippetal) und Verordnung (Welver)
Regelungen: Landschaftsplan 3 (Lippetal) Verordnung
weitere Infos: < noch nicht eingestellt >

Landschaftsplan III „Lippetal –Lippstadt-West“ - TEIL C - BESONDERS GESCHÜTZTE TEILE VON NATUR UND LANDSCHAFT

Naturschutzgebiet Ahsewiesen

Naturschutzgebiet „Ahsewiesen“: spezielle Regelungen
Größe: 195 ha (Flächenanteil im Gebiet der Gemeinde Lippetal) Lage: Gemarkung Krewinkel, innerhalb der Fluren 1 und 4 Gemarkung Hultrop, innerhalb der Fluren 4 - 6 Gemarkung Heintrop, innerhalb der Flur 8

Beschreibung
: Es handelt sich um einen Teilbereich des bestehenden NSG Ahsewiesen. Das Gebiet umfasst im wesentlichen den im Lippetal gelegenen Teil des gleichnamigen FFH- Gebietes. Es erstreckt sich südlich von Heintrop und Hultrop sowie westlich von Wiltrop. Das ausgedehnte Feuchtwiesengebiet wird von feuchten bis frischen Weidelgras-Weißkleeweiden und Glatthaferwiesen auf staunassen Böden geprägt. Eingestreut sind Blänken, Tümpel und Flutrasen. An den weniger mit Gehölzen bestockten Auenbereich schließt sich nördlich ein eng gekammertes Heckennetz an. Im Schutzgebiet befinden sich Lebensräume und Arten von gemeinschaftlichem Interesse gemäß der Flora-Fauna-Habitat- (FFH-) bzw. Vogelschutzrichtlinie der Europäischen Gemeinschaft. Die Bereiche werden unter der Ziffer “DE-4314-301“ in der Liste der innerhalb der Gemeinschaft besonders zu schützenden Gebiete geführt.

Schutzzweck und Schutzziel:
1. zur Erhaltung, Wiederherstellung und Entwicklung a) überregional bedeutsamer Lebensräume seltener und gefährdeter sowie landschaftsraumtypischer Tier- und Pflanzenarten innerhalb eines großflächigen Grünlandkomplexes mit schutzwürdigen Gewässerlebensräumen, insbesondere von seltenen, zum Teil stark gefährdeten rastenden und brütenden Wasser-, Wat- und Wiesenvogelarten, Amphibien-, Libellen- und Heuschreckenarten und von seltenen, zum Teil gefährdeten Pflanzengesellschaften des feuchten Grünlands. In ihrer natürlichen Vergesellschaftung sind insbesondere zu schützen: - magere Flachlandmähwiesen , - Feucht- und Nasswiesen/ - weiden - Flutrasen, - Röhrichte, - natürliche Stillgewässer und fließende Gewässer sowie - Hecken und Kopfbaumbestände. b) von natürlichen Lebensräumen und Vorkommen wildlebender Tier- und Pflanzenarten, die in den Anhängen I, II und IV der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21.Mai 1992 (ABL. EG Nr. L206 vom 22. Juli 1992 S. 7), zuletzt geändert durch die Richtlinie 97/62/EG vom 27.Oktober 1997 (ABL. EG Nr. L 305/42) –( FFH-Richtlinie ), aufgeführt sind. Hierbei handelt es sich gem. Anhang I der FFH-Richtlinie um folgende Lebensräume: - Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen (6510) - Feuchte Hochstaudenfluren (6430), - Nährstoffärmere basenarme Stillgewässer (3130) - Natürliche eutrophe Seen und Altarme (3115) Das Gebiet hat darüber hinaus im Gebietsnetz Natura 2000 und/oder für Arten des Anhang II/IV der FFH-Richtlinie sowie für Arten der Vogelschutzrichtlinie Bedeutung für - Rohrweihe - Wachtelkönig - Zwergschwan (Mitteleuropa) - Singschwan - Neuntöter - Kampfläufer - Goldregenpfeifer - Bruchwasserläufer - Spießente - Löffelente - Krickente - Knäkente - Wiesenpieper - Bekassine - Raubwürger - Uferschnepfe - Großer Brachvogel - Grünschenkel - Rotschenkel - Kiebitz - Kranich - Sumpfohreule - Wachtel - Weißstorch - Kornweihe - Baumfalke - Braunkehlchen - Nachtigall - Rotmilan - Wespenbussard - Kammolch - Laubfrosch 2. aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, und landeskundlichen Gründen, 3. wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und Schönheit dieses Talraumes

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