Schutzgebiete im Kreis Soest

Bewaldete Quellbereiche des Wamelbaches

1 Allgemeine Informationen

Objekt-Nr.: SO-063
Gebietsname: NSG Bewaldete Quellbereiche des Wamelbaches
Schutzstatus: NSG, bestehend
Ort: Ense
Kreis: Soest
Bezirksregierung: Arnsberg
Fläche (ha): 25,8126

Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt

1. Zur Erhaltung und Entwicklung

a) eines naturnahen Laubwaldkomplexes in seinen verschiedenen Entwicklungsstufen und Altersphasen mit naturnahen Fliessgewaessern und Quellen,
b) als bedeutsamer Lebensraum seltener und gefaehrdeter sowie landschaftsraumtypischer Tier- und Pflanzenarten,

2. Aus naturgeschichtlichen und landeskundlichen Gruenden,

3. Wegen der Seltenheit, der besonderen Eigenart und der hervorragenden Schoenheit des Gebietes.

Das Schutzgebiet befindet sich zwischen Luettringen und der Siedlung Hoeinger Heide, oestlich der K 30.
Es handelt sich um den naturnahen, bewaldeten Quellbereich des Fliessgewaessersystems Wamelbach/Bannerbach/ Bremer Bach mit einem alten, historischem Siedlungsplatz.

2 Verwaltungstechnische Informationen

Objekt-Nr.: SO-063
Gebietsname: NSG Bewaldete Quellbereiche des Wamelbaches
Bezirksregierung: Arnsberg
Kreis: Soest
Ort: Ense
Fläche (ha): 25,8126
Offizielle Fläche (ha): 26,0000

TK25, Quadrant, Vierteilquadrant:
4513, Q2, VQ1 / 4513, Q2, VQ2
Gebietskoordinate: R: 3427516 / H: 5705529
Digitalisiermassstab: 1:5.000

Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Gültigkeit: Inkraft seit: 2006, Inkraft: 2006, Ausserkraft: 9999
Amtsblatt / LP: LP Ense-Wickede, 24.07.2006
Bearbeitung: Mitarbeiter(-in) der LOEBF: LOEBF

Allgemeine Bemerkungen:
Gebote:

1. Nadelwald soll in Laubwald umgewandelt werden.
2. Eine Aufforstung und Unterpflanzung mit Nadelgehoelzen oder Baumarten, die nicht zur natuerlichen
Waldgesellschaft des Naturraums zaehlen, soll vermieden werden.
3. Kahlhiebe auf einer mehr als 0,3 ha grossen zusammenhaengenden Waldflaeche, die mit Baumarten
der natuerlichen Waldgesellschaft des Naturraumes bestockt ist, sollen vermieden werden
4. In ueber 120-jaehrigen Laubwaldbestaenden sollen je Hektar jeweils bis zu 10 starke Baeume des
Oberbestandes als Alt- und Totholz fuer die Zerfallsphase im Wald belassen bleiben. Gleiches gilt fuer
einzelne Laubbaeume auf Waldflaechen mit andersartigen Baumbestaenden. Einzelheiten werden im
Waldpflegeplan bestimmt.
5. Die Ufer- und Sohlenstrukturen der Fliessgewaesser sowie die Durchgaengigkeit fuer Organismen sollen
erhalten bzw. wiederhergestellt werden.
6. Es ist eine Wilddichte anzustreben, welche die natuerliche Waldentwicklung nicht beeintraechtigt.

 

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