Margaretensee

Margaretensee

Größe: ca. 20 ha

Schutzstatus: NSG, FFH

Naturschutzgebiet seit:
2003

Betreuungsgebiet seit: 2004

Schutzziel:
der Erhaltung, die Wiederherstellung und die Entwicklung eines naturnahen Seeuferabschnittes an einer ehemaligen Sandabgrabung.
Besonders genannt wird der Schutz
•    der seltenen Arten der Pflanzengesellschaften nasser bis zeitweise flach überstauter offener Standorte (Flut- und Feuchtpionierrasen, Kleinseggenrieder)
•    von natürlichen Lebensräumen und Vorkommen wildlebender Tier- und Pflanzenarten, die in den Anhängen I, II und IV der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21.Mai 1992 ( FFH-Richtlinie ), aufgeführt sind

Kurzcharakteristik:
Nordöstlich von Lippstadt sind an den Ufern eines alten Baggersees sowie auf einer Pferdeweide in seiner Nähe mehrere Wuchsorte des vom Aussterben bedrohten Kriechenden Scheiberichs bekannt. Auf den feuchten und sauren Sandböden, die durch verschiedene Naturschutzmaßnahmen von Gehölzen frei gehalten werden, wachsen darüber hinaus noch zahlreiche weitere Raritäten, zumal auch verschiedene Feuchtegrade der Standorte ausgeprägt sind.

Bemerkenswerte Pflanzen- und Tierarten (Auswahl):
Kriechender Scheiberich, Acker-Kleinling, Polei-Minze, Knotiges Mastkraut, Kriechende Weide, Salz-Bunge, Lauch-Gamander, Sumpf-Dreizack; Gelbstieliges Lochzahnmoos (die bundesweit sehr seltene Pionierart datiert aus 1957 wurde in 2009 gefunden, der letzte Nachweis in NRW datiert aus 1957).

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