Pöppelschetal

Pöppelschetal

Größe: 474 ha

Schutzstatus: NSG, FFH

Naturschutzgebiet seit: 1978

Betreuungsgebiet seit: 1995

Schutzziel:
der Erhalt und die Förderung der der Lebensgemeinschaften der strukturreichen Talbereiche, insbesondere der charakteristischen und gefährdeten Arten der Kalk-Halbtrockenrasen und Magerrasen, Steinschutt-Ruderalfluren und wärmeliebenden Säume und Gebüsche sowie der naturnahen Bachabschnitte.
Besonders genannt wird der Schutz :
•    von natürlichen Lebensräumen und Vorkommen wildlebender Tier- und Pflanzenarten, die in den Anhängen I, II und IV der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21.Mai 1992 ( FFH-Richtlinie ), aufgeführt sind
•    der besonderen Eigenart dieses periodisch wasserführenden Trockentales im Halbkarst und der hervorragenden Schönheit des Gebietes mit Weidetriften als Relikte alter Kulturwirtschaftsformen

Kurzcharakteristik:
Die Gebiet umfasst das weit verzweigte Schleddensystem zwischen den Sammelmulden auf dem oberen Haarstrang bis zum Dauerquellhorizont entlang der Bundesstraße 1. Die nur zeitweise wasserführende Schledde wird überwiegend von mageren Grünländern, wärmeliebenden Säumen und Gehölzen begleitet.
Das Pöppelschetal zeichnet sich durch eine besondere geomorphologische Formation und eine damit einhergehende hohe Biotop- und Artenvielfalt aus. Damit kommt dem ausgedehnten Schleddensystem inmitten der intensiv ackerbaulich genutzten Feldflur der Oberbörde eine herausragende Habitat-, Trittstein- und Biotopverbund-Funktion für Tier- und Pflanzenarten zu. Besonders wertvoll sind die Kalk-Halbtrockenrasen, die Laubmischwälder trockenwarmer Standorte und die natürlichen Felsbildungen.

Bemerkenswerte Pflanzen- und Tierarten (Auswahl):
Feld-Steinquendel, Kleiner Frauenmantel, Heil-Ziest, Mittleres Zittergras, Gewöhnlicher Knollenkümmel, Gewöhnliche Golddistel, Guter Heinrich, Herbst-Zeitlose, Stinkender Pippau, Dreizahn, Steifer Augentrost, Schmalblättriger Hohlzahn, Heide-Labkraut, Gewöhnliches Leberblümchen, Gewöhnlicher Wiesenhafer, Schwarzes Bilsenkraut (zuletzt in 2008), Gewöhnlicher Wacholder, Großes Schillergras, Schmalblättrige Miere, Buntes Vergißmeinnicht, Borstgras, Schopf-Kreuzblümchen, Armblütiges Kreuzblümchen, Keilblättrige Rose, Kleinblütige Rose, Ackerröte, Geschlitztblättriger Löwenzahn, Gedrehtlappiger Löwenzahn, Trauben-Gamander, Weiße Schwalbenwurz, Langblättriges Trugzahnmoos, Brunnen-Gitterzahnmoos, Gewöhnliches Glockenhutmoos, Eichhörnchenschwanz-Weißzahnmoos, Kleines Kammkelchmoos, Becher-Goldhaarmoos, Krummstieliges Glanzmoos, Flörkes Glanzmoos, Birnmoosähnliches Pottmoos und Hohlblättriges Flügelnervmoos; Gelbbauchunke, Schachbrettfalter, Argus-Bläuling, Kleines Wiesenvögelchen, Nierenfleck-Zipfelfalter, Heide-Grashüpfer und Langfühler-Dornschrecke.

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