Goldsteins Mersch

Goldsteins Mersch

Größe: 34 ha

Schutzstatus:
NSG, FFH, VSG

Naturschutzgebiet seit
: 2006

Betreuungsgebiet seit: 1996
Das Naturschutzgebiet Goldsteinsmersch ist eines von 6 Kerngebieten, die zusammen mit den angrenzenden Auenbereichen zum Naturschutzgebiet Lippeaue „Lippeaue westlich Lippstadt im Kreis Soest“ zusammengefasst wurden. Es ist gleichzeitig Teil des Vogelschutzgebietes „Lippeaue zwischen Hamm und Lippstadt mit Ahsewiesen“ (DE 4314-401).
Das Schutzgebiet wurde bisher „Anepoth“ nach einem nahegelegenen Hof genannt. Es soll künftig wie die anderen Lippeauengebiete auch mit einem alten Flurnamen bezeichnet werden, nämlich „Goldsteins Mersch“.

Schutzziel:
der Erhalt, die Wiederherstellung und die Entwicklung der naturnahen Strukturen, der Dynamik und der Durchgängigkeit eines Fließgewässers mit seinen auentypischen Elementen als überregional bedeutsamer Lebensraum seltener und gefährdeter sowie landschaftsraumtypischer Tier- und Pflanzenarten. 
Besonders genannt wird der Schutz des Gebietes
•    als Brut-, Rast- und Überwinterungsraum für an Wasser gebundene Vogelarten
•    von natürlichen Lebensräumen und Vorkommen wildlebender Tier- und Pflanzenarten, die in den Anhängen I, II und IV der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21.Mai 1992 ( FFH-Richtlinie ), aufgeführt sind
•    wegen der Seltenheit, der besonderen Eigenart und hervorragenden Schönheit dieser Auenlandschaft.

Kurzcharakteristik:
Es handelt sich um einen renaturierten Teilabschnitt der Lippeaue mit entfesselten Uferbereichen

Bemerkenswerte Pflanzen- und Tierarten (Auswahl):
Lauch-Gamander, Wiesenpieper, Uferschwalbe, diverse Fischarten (u.a. Bachneunauge, Barbe, Schmerle), Lauch-Gamander

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