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ABU Aktuell

Kopfweidenstecklinge zu verschenken

alte Kopfweiden mit 3 jährigem Austrieb (P.Salm)

Wie in jedem Jahr hat die ABU wieder Kopfweidenstecklinge zu verschenken. Die Stecklinge sind etwa 2,5 m lang und 10 cm dick. Sie werden etwa 60 - 90 cm tief an eine nicht zu trockene Stelle im Abstand von ca. 3 m eingegraben. Pflanzzeit ist jetzt bis Mitte April. Hat jemand Platz für 10 oder mehr Kopfweiden, hilft der ehrenamtliche Landschaftspflegetrupp gerne beim fachgerechten Einpflanzen.
Interessenten können sich an die ABU-Geschäftsstelle wenden. Tel: 02921/9698780 oder sich mit Jürgen Behmer (Tel.: 02945/2897) in Verbindung setzen.

Rückgang der Schmetterlinge in NRW

Der Bestand des Großen Ochsenauges, einer weit verbreiteten Art des Grünlandes, ist seit 1990 deutlich zurückgegangen (Ralf Joest). Der erhebliche Rückgang der Insekten -an Biomasse und Artenvielfalt- ist offenbar ein langfristiges und flächendeckendes Phänomen. Dennoch wird diese Erkenntnis von einigen nach wie vor angezweifelt. Grund ist der bedauerliche Mangel an langfristigen, repräsentativen Untersuchungen aus allen Landesteilen. Dieses Manko kann durch rückblickende Analysen der in verschiedenen Regionen, Zeiträumen und an unterschiedlichen Artengruppen gewonnenen heterogenen Datensätze zum Teil behoben werden. Einen weiteren solchen Baustein für unsere Region haben Rudolf Pähler, Hans Dudler und Axel Hille von der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen basierend auf zahlreiche Fundmeldungen ehrenamtlich tätiger Entomologen vorgelegt.

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erfolgreicher Arbeitseinsatz

Wo einst ein dunkler Fichtenforst stand, breiten sich nun Schwarzerlen aus. Aufgekommene Jungfichten wurden beim ABU-Einsatz mit Astschere und Handsäge entfernt. (J. Drüke)Freiwillige der ABU haben am gestrigen Samstag auf gut ein Hektar Bachaue der Kleinen Schmalenau im Arnsberger Wald Fichtenaufwuchs entfernt. Sie wurden dabei unterstützt vom BVB-Fanclub "Möhnepower" aus Völlinghausen.

Fichten gehören nicht in Bachauen. Sie verdunkeln den Bach und die Aue, ihre Nadeln können im Gegensatz zum Laub von den Lebewesen im Bach nicht verwertet werden und sie nehmen der angestammten, natürlichen Tier- und Pflanzenwelt den Lebensraum.

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Nochmal Obstbaumschnittkurs

Obstbaumschnitt will gelernt sein (Foto: U. Buschhaus)Aufgrund der großen Nachfrage im November/Dezember bietet die ABU in Zusammenarbeit mit Ute Buschhaus aus Soest erneut einen Kurs zum Erlernen des Obstbaumschnittes am Sonntag, den 23. Februar 2020 an. Der Kurs findet von 9:00 bis 16:00 Uhr statt. Vormittags beschäftigen sich die Teilnehmer mit der Theorie in den Räumen der Biologischen Station der ABU, Teichstraße 19, 59505 Bad Sassendorf-Lohne statt, nachmittags geht es raus zum praktischen Üben.

Die Kosten für den Kurs betragen 60 Euro. Diese sind am Kurstag in bar mitzubringen. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 6 Personen, maximal können 20 Personen an dem Kurs teilnehmen. Anmelden können Sie sich unter der Email Adresse der ABU unter abu@abu-naturschutz.de oder per Telefon unter 02921/969878-0. Bitte geben Sie Ihren Namen, Adresse, Emailadresse und Telefonnummer an. Sie erhalten dann per Email eine Bestätigung.

Tödliche Falle

Die Steppenmöwe hat sich im Angelköder verfangen (Foto: D. Hegemann)Wieder einmal hat sich ein tragischer Fall in unserer Pflegestation für Wildvögel ereignet. Eine verletzte Steppenmöwe wurde in Hamm gefunden und von uns abgeholt. Als der Vogel uns erreichte stellte sich schnell heraus, dass es sich nicht um eine der üblichen Verletzungen handelte. Die Möwe lag auf dem Rücken und konnte sich nicht bewegen. Sie hatte sich an einem Angelköder – einem künstlichen Fisch versehen mit mindesten 2 Drillingshaken – verfangen. Wahrscheinlich hat sich zuerst ein Haken in das linke Bein gebohrt, die Möwe versuchte daraufhin mit dem Schnabel den Fremdkörper zu entfernen, wobei sich dann der andere Haken durch den Oberschnabel bohrte. Dies führte zu einer kuriosen Fesselung und machte den Vogel völlig bewegungsunfähig. Wäre er nicht gefunden worden, hätte das einen qualvollen Tod für ihn bedeutet.

Die Haken ließen sich zwar problemlos entfernen, hatten am Bein aber eine tiefe Schnittwunde verursacht. Die Möwe verweigerte dann aber jegliche Futteraufnahme und verstarb nach 2 Tagen. Die Vermutung liegt nahe, dass das Tier noch einen weiteren Haken oder eine Angelschnur geschluckt hat und ein Darmverschluss ursächlich zum Tode führte, denn ein so großer Vogel verhungert normalerweise nicht in 2 Tagen. Der Vogel wurde übrigens am 11.06. 2018 in Mücheln am Geiseltalsee, Saalekreis in Sachsen-Anhalt beringt und dann 2018 noch zweimal in Sachsen-Anhalt (Burgliebenau, Döllnitz Saalekreis) beobachtet. Im Mai 2019 hielt die Möwe sich auf der Insel Langenwerder in Mecklenburg-Vorpommern auf. Der Wiederfund in Hamm-Uentrop war 527 Tage nach der Beringung und 264 km westlich vom Beringungsort.

Den Fall der Möwe möchten wir zum Anlass nehmen, an alle Angler zu appellieren, keine Kunstköder und Haken oder Schnüre achtlos in der Landschaft zu hinterlassen. Ähnlich wie anderer Müll, Plastikbecher, Gläser oder Gummiringe, können diese Dinge zu tödlichen Fallen für viele Tiere werden.

In einem solchen Angelhaken hatte sich die Steppenmöwe verfangen (Foto: D. Hegemann)Die Haken gingen sowohl durch das Bein als auch durch den Schnabel (Foto: D. Hegemann)

Weihnachtsbaumaktion 2019

Mehr Öko geht nicht: Fichten aus den Bachtälern des Arnsberger Waldes holen - wo sie Schwarzerlen Platz machen sollen - und die gewonnenen Spenden dort wieder in Naturschutzprojekte investieren. Das ist das Modell, nach dem am am gestrigen Samstag die sechste Weihnachtsbaumaktion der ABU vor der Lohner Mühle lief. Gut hundert Bäume fanden ihre Abnehmer. Es war wieder ein riesen Spaß, auch weil Glühwein, Kinderpunsch, Waffeln und Plätzchen den Besuch dieses besonderen Weihnachtsmarktes versüßten.

Aber natürlich macht das alles auch Arbeit: Und deshalb gilt der große Dank den Freiwilligen, die ihre Freizeit für diese besondere Naturschutzaktion eingesetzt haben. Unser Dank gilt auch dem Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald, das die Fichtenentnahme genehmigte.

Schlangestehen am Wickeltisch (J. Drüke)Schon eineinhalb Stunden vor der offiziellen Eröffnung fanden sich die Ersten zur Wahl der Besten ein. (J. Drüke)Großer Spaß an der Feuerschale: Viel Wind, viel Feuer! (J. Drüke)

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"Wilde Weiden"

Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.