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ABU Aktuell

Exkursion: Brachvogel-Balz in den Ahsewiesen

Großer Brachvogel (Foto: B. Beckers)Am Samstag den 1. April 2017 bietet die ABU eine Exkursion in das Naturschutzgebiet Ahsewiesen an. Um 8.00 Uhr treffen sich die Exkursionsteilnehmer am Aussichtsturm in den Ahsewiesen. Er liegt an der Straße „Am Posthof“, die in Hultrop nach Süden abbiegt. Wer den Standort des Aussichtsturms nicht kennt, kann bei der ABU unter der Telefonnummer 02921-9698780 eine genaue Wegbeschreibung erhalten.

Die Großen Brachvögel sind seit Mitte Februar aus dem Winterquartier zurück und haben ihre Reviere gebildet. Zur Zeit findet die Balz der Brachvögel statt, ein beeindruckendes Naturerlebnis. Ihre chrakteristischen Flugrufe sind weit zu hören. Auch andere Brutvögel sind eingetroffen. So haben die ersten Kiebitze bereits Gelege und brüten fest. Gleichzeitig rasten noch Enten und Watvögel auf den Wasserflächen. Einige der Entenarten wie die Löffelente oder die Knäkente werden bei geeigneten Wasserverhältnissen auch zur Brut schreiten.

Auf einem Spaziergang unter der Leitung von Birgit Beckers werden besondere Stellen im Schutzgebiet angesteuert und die Vögel mit einem stark vergrößernden Spektiv beobachtet. Während der Exkursion werden Informationen zum Gebiet und den umgesetzten Naturschutzmaßnahmen gegeben. Soweit vorhanden sollten Ferngläser mitgebracht werden. Die Exkursion dauert etwa 2,5 Stunden.

Jahreshauptversammlung der ABU am 17. März

Der Vorsitzende der ABU, Joachim Drüke, eröffnete um 19.35 Uhr die diesjährige Jahreshauptversammlung. Der Saal in der Lohner Mühle, Sitz des Vereins mit der Biologischen Station Soest, war mit 75 Interessierten, darunter 63 stimmberechtigte Mitglieder, auch in diesem Jahr wieder voll besetzt.

Bericht des Vorsitzenden

Joachim Drüke berichtete über das abgelaufene Geschäftsjahr. Der Vorstand tagte 9-mal, die Herbstversammlung war wieder gut besucht, ebenso wie die Veranstaltungen des öffentlichen Exkursions- und Vortragsprogramms.

Er gab zunächst einen Überblick über einige der Aktivitäten des Vereins, die ganz oder überwiegend von Freiwilligen umgesetzt wurden:

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Was ist mit den Pferden auf dem alten Übungsplatz bei Büecke los?

Seit 2013 weiden Koniks und Przewalski Mischlinge auf dem alten Übungsplatz. Bis zu 14 Pferde sind dort in einer Herde. Nachwuchs gab es in den ersten Jahren regelmäßig, aber seit letztem Jahr nicht mehr. Regelmäßige Besucher konnten sehen, dass die Stuten immer dicker wurden, aber anscheinend nicht trächtig waren, denn Fohlen gab es seit Anfang letzten Jahres nicht mehr. Ist der Hengst unfähig oder sind die Stuten zu dick, um trächtig zu werden? Über ein Jahr ging das Rätselraten, bis jetzt die Auflösung in Form eines Fohlens kam. Der Hengst ist nicht unfähig und zumindest die Mutter ist nicht durch Übergewicht unfruchtbar gewesen. Ein schönes kleines Fohlen ist seit dem 13. März in der Herde und vom großen Aussichtshügel sind die Tiere regelmäßig zu beobachten. Und was sich in den dicken Bäuchen der anderen Stuten verbirgt, muss man einfach abwarten. (M. Scharf)

Das neue Fohlen ist immer dicht bei der Mutter. (M. Scharf)Eine kleine Stärkung ist immer gut! (M. Scharf)Noch nicht ganz sicher auf den Beinen. (M. Scharf)Vom Aussichtshügel ist die Herde oft gut zu beobachten. (M. Scharf)Dick oder trächtig - das ist hier die Frage (M. Scharf)Während der Fahrer das Fohlen fotografiert versucht der Rest der Herde am Auto zu nagen. Tiefe Kratzer im Lack von den Pferdezähnen ist das Ergebnis. (M. Scharf)

Pflegemaßnahmen für Gelbbauchunken auf dem Kleiberg

In diesem Jahr kamen zwei schwere Traktoren auf dem ehemaligen Standortübungsplatz Büecke zum Einsatz, um ehemalige Fahrspuren wiederherzustellen. Die noch von den Belgischen Soldaten hinterlassenen Fahrspuren, in denen die Unken jedes Jahr ablaichen, durchfuhren die Traktoren immer wieder, bis die Gewässer in dem Zustand waren, den die Unken so gerne mögen. Schlechtes, d.h. trockenes Wetter im Februar verzögerte die Aktion, bis jetzt in den ersten Märztagen ergiebigere Regenfälle für einen geeigneten aufgeweichten Boden sorgten. Mit ihrem Gewicht und teilweise durchdrehenden Reifen können die Traktoren den Boden so verdichten, dass im Sommer nach Regenfällen soviel Wasser stehenbleibt, dass es für den Nachwuchs der Unken reicht. Allerdings muss diese Aktion jedes Jahr durchgeführt werden, weil die Fahrspuren sonst zuwachsen und durchlässig werden, und das mögen die Unken nicht. Nur noch auf wenigen Übungsplätzen und in ähnlichen Bereichen mit tiefen Fahrspuren im Lehm gibt es sie noch. Und das Erneuern der Fahrspuren ist die Standardmehthode, um diese seltene Art zu erhalten. Einen kurzes Video kann man bei YouTube sehen: "Traktoren statt Panzer I"

Die Traktoren in Aktion (M. Scharf)Fahrt durch den Matsch  (M. Scharf)Bei der Arbeit  (M. Scharf)Bionade möchte mitmachen (M. Scharf)Der Traktor hat sich festgefahren  (M. Scharf)Auch die Pferde sind interessiert  (M. Scharf)

Kopfweiden-Saison der ABU erfolgreich abgeschlossen

Jürgen Behmer im Einsatz (Foto: R. Loerbroks)Wie schon seit Jahrzehnten hat die ABU auch in diesem Winter wieder viele Kopfweiden im Kreis Soest gepflegt. Jürgen Behmer ist seit Jahren ehrenamtlich für die Kopfbäume im Kreis Soest im Einsatz. Mehr als 300 Bäume hat er diesen Winter mit Unterstützung von Katharina Hemmis und Caroline Evers, die zur Zeit ihren Bundesfreiwilligendienst bei der ABU verrichten geschnitten. Genauer gesagt waren es 339 Bäume in den Naturschutzgebieten Stockheimer Bruch bei Geseke, Hellinghauser Mersch bei Lippstadt, Disselmersch bei Lippborg und Ehemalige Klärteiche der Zuckerfabrik Soest in Hattrop. Fast 450 Stunden flossen in diese Arbeit ein.

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Beringter Weißstorch in Spanien gesichtet

So sieht der Ring aus, mit dem die Weißstörche beringt wurden Ein im Juni 2015 als Nestling in Herzfeld beringter Weißtorch wurde Anfang Januar 2017 von einem Ornithologen in Spanien gesichtet. Zwar überwintern einige Weißstörche auch schon in Deutschland, aber das Gros seiner Artgenossen bevorzugt immer noch wärmere Gefilde. Der nun fast zweijährige Storch überwintert in Spanien in der Nähe der Mittelmeerküste. Der Nachweis „unseres Storches“ kommt aus der Nähe der Ortschaft Lleide ca. 100 km von der Küste entfernt zwischen Saragossa und Barcelona, ca. 1.260 km vom Geburtsort entfernt.

Seit 2007 brüten wieder Störche bei uns im Kreis. 86 Jungvögel sind in diesen 10 Jahren hier flügge geworden. Im Jahr 2015 wurden erstmals 11 Junge im Kreis Soest von der Vogelschutzwarte beringt. Sie erhielten Ringe mit einer Aufschrift, die man mit einem Fernglas oder Spektiv erkennen kann, ohne die Vögel zu fangen. Werden solche Funde dann an die Vogelwarte gemeldet, erhält der Beringer eine Nachricht über Ort und Datum der Ablesung.

Dies ist nun bereits der zweite Nachweis eines bei uns geschlüpften Jungvogels. Am 26.05.2016 war ein Geschwister des nun gesichteten Vogels in Sawall in Brandenburg nachgewiesen worden.Die ersten Störche kommen bereits wieder in die Brutgebiete zurück. Ob der jetzt gemeldete Jungstorch auch dabei sein wird, kann man nicht sagen. Störche werden erst im dritten oder vierten Lebensjahr geschlechtsreif. Möglicherweise treibt er sich noch eine Weile im sonnigen Süden herum und sucht sich erst im nächsten Jahr einen Brutplatz.

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Säugetiere in Eulengewöllen

"Wilde Weiden"

Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.