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ABU Aktuell

Abendspaziergang Woeste und Bachtäler im Arnsberger Wald

Auch an diesem Wochenende bietet die ABU wieder zwei Exkursionen an:

Aussichtspunkt an der Woeste (Foto: R. Joest)Am Samstag, den 25. Mai 2019 bietet Ralf Joest einen Abendspaziergang ins Naturschutzgebiet Woeste an. Dort kann man dem abendlichen Konzert der Laubfrösche zuhören. Auch der Feldschwirl und mit etwas Glück die Wasserralle kann man gut in den Abendstunden hören. Treffpunkt ist um 21.00 Uhr an der St. Christopherus Kirche in Ostinghausen, Kirchstraße 11, Bad Sassendorf-Ostinghausen. Gegen 23:00 Uhr endet die Führung.

 

Die renaturierte Heve bei Neuhaus (Foto: J. Drüke)Am Sonntag den 26. Mai 2019 führt Joachim Drüke an renaturierte Bachabschnitte der Heve und der Großen Schmalenau. Bis vor wenigen Jahren waren die beiden Bäche naturfern ausgebaut. Im LIFE Projekt "Arnsberger Wald" wurden sie renaturiert. Auf dem Spaziergang erfahren Sie einiges über die Landschaftsgeschichte, die Natur der Bäche und die durchgeführten Maßnahmen. Treffpunkt ist um 16:00 Uhr der Parkplatz an der Gaststätte "Zum Tackeberg", Neuhaus 54, Möhnesee-Neuhaus. 

Naturführungen Ökolandbau und Wildkräuter

Auf dem Serkshof wird nur Ökolandbau betriebenDer Natur- und Landschaftsführer Hans Dieter Blume bietet am Freitag, den 24.5. eine Führung zum Thema "Ökolandbau" an. Bei dieser Führung erfahren Sie viel über den ökologischen Landbau, was Ökolandbau überhaupt bedeutet und wie der Betrieb organisiert ist. Um 18:00 Uhr startet die Führung auf dem Serkshof in Bad Sassendorf-Lohne, Sauerstraße 19. Nach der Begrüßung fahren die Teilnehmer mit dem Anhänger in die umgebende Feldflur. Vor Ort wird Herr Blumen die Besonderheiten des Ökolandbaus erklären. Weitere Informationen und Anmeldung hier. Kosten: 5 Euro, Kinder sind frei.

 

Der Naturgarten von Karloa Beerhues (Foto: K. Beerhues) Über Wildkräuter im Garten kann man am Samstag, den 25.5.2019 einiges von Karola Beerhues lernen. Auf dem Naturhof Beerhues kann man die Naturführerin bei einem Spaziergang durch ihren Naturgarten begleiten. Hier nimmt sie besonders die alltäglichen und oft unscheinbaren Wildkräuter in den Blickpunkt. Mit Geschichten und Mythen, aber auch Verwendungsmöglichkeiten in der Küche wird Karola Beerhues viel Spannendes und Nützliches über die Kräuter erzählen. Die Führung beginnt um 15 Uhr auf dem Hof Beerhues, Böntruper Straße 6, 59329 Wadersloh-Liesborn und kostet für Erwachsene 8 Euro und für Kinder 5 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie hier (Anmeldung erforderlich).

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Molche, Laubfrösche und noch viel mehr imWasser

Die ABU-Kindergruppe war auf einer Tümpeltour erfolgreich. Mit Keschern, Eimerfallen oder einfach mit der Hand wurde eine Vielzahl von Amphibien und Wasserinsekten gefangen. Und bei Einbruch der Dunkelheit gab es dann noch ein Konzert der Laubfrösche, von dene sich aber leider keiner fangen ließ. Die Verluste (zweimal vollgelaufene Stiefel und eine nasse Hose) hielten sich in Grenzen, und so war das ganze ein gelungenerr Abend.

Die Molchfalle  zieht alle Blicke auf sich (M. Scharf)(M. Scharf)Auch ein Teichmolch war zu sehen (M. Scharf)Bei der Tümpeltour (M. Scharf)

Exkursion zum Vogel des Jahres - die Feldlerche

Am kommenden Sonntag, dem 5. Mai 2019 lädt der Biologe Ralf Joest von der ABU zu einem Spaziergang in die Lohner Feldflur ein. Jetzt im Mai ist der Gesang der Feldlerche in der Hellwegbörde zum Glück noch öfter zu hören. Aber die Feldlerche - und mit ihr viele weitere Pflanzen und Tiere der Felder - werden immer seltener. Um auf den Rückgang der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft aufmerksam zu machen, hat der Naturschutzbund NABU die Feldlerche schon zum zweiten Mal zum Vogel des Jahres erklärt. Auf der Exkursion werden typische Vogelarten der ländlichen Kulturlandschaft vorgestellt. Dabei werden sowohl die Ursachen für die Bestandsrückgange als auch Möglichkeiten für den Schutz der Arten erläutert. Treffpunkt für die etwa vierstündige leichte Wanderung ist um 08:00 an der Biologischen Station der ABU in Bad Sassendorf Lohne (Teichstraße 19).

Die Feldlerche steht für eine artenreiche Agrarlandschaft: blühender Ackerrandstreifen (R. Joest).Blühende Ackerwildkräuter fördern auch die Insekten, Honigbiene an einer Kornblume (Ralf Joest)Der extensivierte Anbau von Getreide im Rahmen von Naturschutzverträgen erhöht die Vielfalt in der Feldlandschaft Die Feldlerche gehört zu den typischen Feldvögeln der Hellwegbörde (Foto: H. Glader)

"Einlieferungen" in der ABU

Am Gründonnerstag gelangt ein überfahrener Biber aus der Lippe endlich ins Naturkundemuseum in Münster. Das Tier wurde bereits am 7. April in Lippstadt auf der Marktstraße, wohin es sich offensichtlich verirrt hatte, von einem Auto erfasst! Über die Lippstädter Feuerwehr und schließlich die Naturschutzbehörde des Kreises kam der Biber in die Biostation, wo er erstmal eingefroren wurde. Dieses Tier ist der dritte Biber, der  zwischen Hamm und Lippstadt in den vergangenen zwei Jahren Opfer des Straßenverkehrs wurde.

Fast geichzeitig kam ein flugunfähiger Uhu nach Lohne, der in einem Garten in Anröchte Zuflucht gesucht hatte.

Und schließlich holten wir an einem der zurückliegenden nasskalten Tage eine klamme Rauhautfledermaus aus dem Lippstädter Tierheim ab. Schon nach zwei Tagen war das Tierchen wieder so fit, dass es in Lohne frei gelassen werden konnte (H. Vierhaus).

Hoffentlich ist dieser Biber aus Lippstadt noch zu präparieren (H. Vierhaus)Der Uhu aus Anröchte wird in der Biostation gesund gepflegt (H. Vierhaus)Dass das keine Zwerg- sondern eine Rauhautfledermaus (aus Lippstadt) ist, verrät das helle Bauchfell (H. Vierhaus)

Erste besenderte Wiesenweihe nördlich der Sahara

Es blieb eine Weile still, aber jetzt gibt es gute Nachrichten: Die ersten beiden unserer Senderweihen haben die Sahara überquert! Es geht um Raymond und Heinz - beides Brutvögel aus Nordrhein-Westfalen (D).

Raymond kam am Samstag, dem 13. April in Marokko an. Nach dem letzten Update blieb er noch zwei Wochen in Südmali. Er flog etwas weiter nördlich in Mali und machte einen kurzen Zwischenstopp in der Nähe des inneren Nigers. Sein Flug über die Sahara begann am 8. April und dauerte fünf Tage.

Heinz kam auch in Marokko an, das war heute am 15. April. In der letzten Aktualisierung von Mitte März schien es, als würde er bereits nach Norden fliegen, doch er blieb schließlich bis zum 7. April in seinem Wintergebiet in Westmali. Es dauerte 8 Tage, bis er die Sahara überwunden hatte. Und für die letzte Etappe ist er sogar durch die Nacht geflogen: zwischen halb acht gestern Nacht (14. April) und fünf Uhr heute morgen legte er 300 km zurück!

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"Wilde Weiden"

Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.