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Kulturlandschaft

WHampicke Kulturlandschaftas Ulrich Hampicke hier vorgelegt hat, ist keinesfalls nur ein Lesebuch für Städter, wie es im Untertitel heißt. Es ist ein Standardwerk über unsere Kulturlandschaft. Nach einem knappen Abriss der Geschichte unserer Kulturlandschaft beschreibt Hampicke kompetent und aktuell, welche Randbedingungen unsere agrarisch genutzten Kulturlandschaften prägen. Er tut dies als Agrarökonom und Naturschützer - schon dies eine höchst nützliche Verknüpfung! Jeder, der im Spannungsfeld von Landwirtschaft und Naturschutz tätig ist, sollte dieses Buch lesen.

Der Autor war Hochschullehrer an den Universitäten Kassel und Greifswald und lehrte dort Umwelt- und Ressourcenökonomie. Das Buch ist im Springer Verlag erschienen und kostet als Hardcover 24,99 Euro.
(J. Drüke)

LEADER Projekte präsentieren sich im Hevetal

Die Wanderung durch Hevetal am Vormittag (Foto: P. Salm)Am vergangenen Sonntag haben sich die beiden LEADER Projekte "Natur- und Landschaftsführer der Region Lippe-Möhnesee" und das Umweltmobil des LIZ im Hevetal der Bevölkerung präsentiert. Organisiert wurde das Projekt von der VHS Soest und vom LEADER Regionalmanagement, welches den Tag auch finanziell unterstützte. Den ganzen Tag konnten die 30 Teilnehmer mit der ABU und den ausgebildeten Naturführern und dem LIZ die Heve von allen Seiten erleben. 

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Zum Tod von Karl-Heinz Schulze-Schwefe

Karl-Heinz Schulze-SchwefeDass ein hoher Beamter in der Straßenbauverwaltung Westfalens, der Mitglied der CDU und zugleich ein passionierter Jäger war, einen Nachruf durch einen Naturschutzverein erfährt ist sicherlich ungewöhnlich. Aber Karl-Heinz Schulze-Schwefe, der am 11. August dieses Jahres 78-jährig verstarb, verdient durch uns unbedingt eine Würdigung. Denn mit ihm verliert der Kreis Soest einen höchst engagierten und wirksamen Mitstreiter für den Schutz der heimischen Natur.

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Weihen-Brutsaison 2019

Adulte männliche Steppenweihe aus dem Sommer 2019 im Kreis Soest (M. Bunzel-Drüke)

Seit fünf Jahren ist der Brutbestand der Wiesenweihe in den Hellwegbörden erstmals wieder auf über 21 angestiegen, von 16 im Vorjahr auf 23 Brutpaare im Jahr 2019. Sechs der Erstbrutplätze lagen außerhalb der Abgrenzung des EU-Vogelschutzgebietes (VSG) Hellwegbörde, darunter drei wie im Vorjahr westlich von Salzkotten. Im vierten Jahr in Folge brüten Wiesenweihen nun weit nördlich des gewöhnlichen Brutareals bei Schachtrup, in diesem Jahr erstmals dort zwei Brutpaare. Rohrweihen blieben im Bearbeitungsgebiet zwischen Unna und Paderborn auf einem niedrigen Bestandsniveau, insbesondere im westlichen Brutareal von Unna bis Soest. Erstmals hielt sich eine Steppenweihe in der Brutzeit in der Hellwegregion auf und balzte.

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Zwerggänse brüten erfolgreich

Zwerggans im Winterquartier Ahsewiesen (Foto: B. Beckers)Eine erfreuliche Nachricht erreichte uns aus Schweden: ein Paar der bei uns nun schon seit zwei Jahren überwinternden Zwerggänse hat erfolgreich gebrütet. Das Paar ist mit zwei Jungen an einem traditionellen schwedischen Rastplatz eingetroffen. Wir dürfen gespannt sein, ob das Paar Ende Oktober mit seinen Jungen wieder in der Lippeaue oder den Ahsewiesen auftaucht. (B. Beckers)

Falsch verstandene Tierliebe?

Eines der überlebenden Tiere wird eingefangen (Foto: P. Salm)Dienstag mittag musste die ABU einen wirklich unschönen Einsatz zur Rettung einiger Saatkrähen durchführen. Am Montag morgen erreichte uns ein Notruf des Besitzers eines Stalles, den dieser vermietet hatte. Er informierte uns, dass sein Mieter in diesem Stall Saatkrähen hält, weil er die aus dem Nest gefallenen Jungvögel retten wollte. Nun war der Mieter seit fast drei Wochen verschwunden und hatte die Tiere ihrem Schicksal überlassen. Einige Dosen Katzenfutter hat er noch für den Vermieter da gelassen, mit denen dieser die Tiere alle paar Tage füttert. Die ABU infomierte umgehend die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Soest und das Veterinäramt.

Bei einer Kontrolle am Montag Abend stellte sich heraus, dass der Stall, der im übrigen für die Anzahl der Tiere viel zu klein ist, total verdreckt war. Nur drei von ursprünglich 11 Tieren lebten noch. Am Dienstag mittag fand dann ein Termin mit Unterer Naturschutzbehörde und Veterinäramt vor Ort statt. Unser Tierarzt Dr. Dieter Hegemann konnte dabei die drei noch lebenden Tiere einfangen. Die tote Tieren wurden vom Veterinäramt mitgenommen und werden untersucht werden. Sie waren stark untergewichtig, das Gefieder teils sehr kaputt. Eines der Tiere hat die folgende Nacht leider nicht überlebt. Die anderen beiden haben aber gute Chancen.  Der Mieter, der im übrigen immer noch verschwunden ist, wird sich nun für seine Tat verantworten müssen.

In diesem Stall wurden die Tiere gehalten (Foto: P. Salm)Dieser Vogel hat überlebt und wird jetzt von Dr. Hegemann aufgepäppelt (Foto: D. Hegemann)

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"Wilde Weiden"

Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.