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Auf der Suche nach der Grünen Flussjungfer

Die Grüne Flussjungfer ist eine Grosslibelle, die als Larve gern sandige Bereiche an langsam fließenden Gewässern besiedelt. Durch Gewässerausbau und Verschmutzung ist sie weitgehend verschwunden. In der renaturierten Lippe sollten die flach überströmten sandigen Ufer einen geeigneten Lebensraum für eine Wiederbesiedlung bilden. Einige Exemplare wurden bereits in der Hellinghauser Mersch an der Lippe gesichtet. Ob sie allerdings dort auch aus ihren Larven geschlüpft sind, ist unklar.
Die Jugendgruppe der ABU machte sich unter Leitung von Ralf Joest daher auf, um diese Ungewissheit zu beenden. Bewaffnet mit Keschern und Sieben wurden Sand und Kiesbereiche durchsucht, um die Larve der Grünen Flussjungfer zu finden. Gefunden wurden etliche junge Groppen, Dreistachlige Stichlinge und andere nicht zu bestimmende Jungfische, Rundwanzen und Gammarusse, Eintagsfliegenlarven und viel anderes Insektenzeugs. Auch der Fund etlicher Larven der gebänderten Prachtlibelle konnte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass keine einzige Larve der Grünen Flussjungfer dabei war. Etwas tröstlich war dann zum Schluss der Fund eines kleinen Steinbeißers, der ähnlich wie die Larve der Grünen Flussjungfer im groben Sand lebt. Da bekannt ist, dass es dort hunderte Steinbeißer im Sand gibt, ist es auch nicht unwahrscheinlich, dass es dort hunderte Larven der Flussjungfer gibt und wir einfach nur zu wenig Glück hatten. (Matthias Scharf)

Mit Sieben wird im Sand nach den Larven der Grünen Flussjungfer gesucht (M. Scharf)Wieder nur Groppen und Eintagsfliegenlarven. Auch ein skeptischen Blick hilft da nicht weiter. (M. Scharf)

Torf-Mosaikjungfer im Arnsberger Wald

A juncea 2 AR kleinA juncea AR kleinEinen neuen Fundpunkt der Torf-Mosaikjungfer (Aeshna juncea) konnten am Wochenende Andreas Rödel und Petra Salm bei ihrer Suche nach Libellen im Arnsberger Wald knapp hinter der Grenze des Kreises Soest im Hochsauerlandkreis vermerken. Diese beeindruckend große Edellibelle besiedelt kleinere Moorgewässer. Sie gilt als Charakterart der Flach-, Übergangs- und Hochmoore. Vor allem Teiche mit Verlandungszonen aus Torfmoospolstern und senkrechten Vegetationsstrukturen werden von der Art gerne besiedelt. Bei dem Fundpunkt handelt es sich um einen kleinen Teich, der durch den Aufstau eines Quellbaches entstanden ist. Insgesamt konnten mindestens drei Tiere an dem Teich nachgewiesen werden.

Die Torf-Mosaikjungfer gilt in NRW als gefährdet, für das Bergland gilt die Vorwarnstufe.

Linda ist der Name des Kälbchens

das bei der diesjährigen Kälbertaufe am Anglerweg vor großem Publikum getauft wurde. Organisiert durch die Stadt Lippstadt bzw. ihren Bürgermeister, Herrn Sommer, ist die Taufe mittlerweile schon zur Tradition geworden. Der Kreis der Eingeladenen ist repräsentativ für Lippstadt und bietet jedes Jahr Gelegenheit für interessante Gespräche. Taufpate war dieses Mal der Abgeordnete und Vizepräsident im Landtag, Eckhard Uhlenberg. Linda war sein Name für das Kälbchen, das hoffentlich noch lange Jahre an dieses Ereignis erinnern wird. (Matthias Scharf)

Vor dunklen Wolken zog die Taufgesellschaft durch die Wildnis der Hellinghauser Mersch, um an der Lippe eine kurze Rast einzulegen (M. Scharf)Zwei Wasserbauingenieure fesselten das Publikum mit spannenden Details zur Renaturierung der Lippe (M. Scharf)Da das Kälbchen nicht freiwillig an der Taufe teilnehmen wollte, wurde ein Stellvertreter getauft (M. Scharf)

Juha Saarinen besucht die Auerochsen und die Wildpferde der ABU

Dr. Juha Saarinen ist ein finnischer Paläontologe, der zur Zeit Elefantenzähne in London untersucht. Die Zähne stammen von verschiedenen Elefantenarten, die in prähistorischen Zeiten Mitteleuropa bevölkerten. Er versucht anhand verschiedener Merkmale der Zähne die Flora der Landschaften, in denen die Elefanten (und Mastodonten und Mammuts) lebten zu rekonstruieren. Das ist sein Beruf, aber sein privates Interesse gilt den Versuchen, große ausgestorbene Tiere zu rekonstruieren. So bereist er Mitteleuropa, um zu sehen, wie weit man bei der Zucht auerochsenähnlicher Rinder gekommen ist. Nachdem er vor einiger Zeit Zuchtversuche in Holland besichtigt hatte, besuchte er nun die ABU, um sich unsere nachgemachten Auerochsen und unsere Wildpferde anzuschauen. Sein Urteil war eindeutig: In der Größe der Rinder und der Form ihrer Hörner liegen unsere Tiere eindeutig vorn. Wir haben die schöneren Auerochsen, verglichen mit den Holländern.  Auch vom Gewicht her haben einige unserer Tiere die Maße der Auerochsen erreicht. Über 25 Jahre Zucht haben sich also gelohnt. (M. Scharf)

Dr Juha Saarinen aus Finnland filmt und fotografiert unsere Wildpferde (M. Scharf)

Eine neue Methode zur Erfassung von Laubfröschen (entwickelt von der Jugendgruppe der ABU)

Man legt einfach einen Amphibienkescher neben einen Teich und wartet etwa 5 Minuten. Dann sitzt plötzlich ein Laubfrosch auf dem Kescher. Und weil sein Kollege zu faul ist, auch in den Kescher zu springen, wird er neben dem Kescher aus dem Gras genommen und hinein gesetzt. Und die Fotografen in der Jugendgruppe haben am hellen Tag auf einfachste Weise Laubfrösche nachgewiesen und ein schönes Fotomotiv. Daneben konnte die Jugendgruppe der ABU in den Wiesen an der Gieseler bei Overhagen in den Tümpeln auch Kammmolche und Teichmolche mit Eimerfallen nachweisen (M. Scharf)

Laubfrösche auf dem Kescher (K. Wiese)Laubfrosch auf dem Kescher (K. Wiese)

Volkszählung beim Kiebitz

Kiebitz (Foto: M. Bunzel-Drüke)Jetzt wo sich der Frühling laNatalia Jaworski und Christian Härting organisieren die Kiebitzkartierung und den Kiebitzschutz ngsam einstellt, kann man die schwarz-weißen Vögel mit der markanten Haube und den auffälligen Balzflügen wieder beobachten und die typischen „kiee-wiit“ Rufe hören – die Rede ist natürlich vom Kiebitz. Doch wieviele Kiebitze kommen aktuell im Kreis Soest vor? Um diese Frage zu beantworten, wird die ABU in diesem Jahr den Brutbestand des Kiebitzes erfassen.

Handlungsempfehlung zum Kiebitzschutz

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"Wilde Weiden"

Die gedruckte Version ist vergriffen. Wilde Weiden steht hier als pdf-Datei (WildeWeiden.pdf, ca. 300MB) zur Verfügung.